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Veranstaltungen

Newsletter 36 – CrossAsia News zum Start ins Jahr des Feuerpferdes

26. Februar 2026/in Aktuelles, Datenbanken, E-Publishing, Fachinformationsdienst, Newsletter, Newsletter 36, Themenportale, Veranstaltungen, Vortragsreihe "CrossAsia Talks"/von CrossAsia

Liebe CrossAsia Nutzer:innen,

das CrossAsia Team wünscht Ihnen alles Gute für das Jahr des Feuerpferdes!

Den Eigenschaften des Feuerpferdes ganz entsprechend, sind wir nach einem sehr aktiven Jahresende energiegeladen in das neue Jahr gestartet: Gerade veröffentlicht haben wir das neue Themenportal: Die „Meiji-Portraits“. Unsere erfolgreiche CrossAsia DH Lunchtalks-Reihe ist mit vielen spannenden Veranstaltungen zurück. Und mit den CrossAsia Talks erwartet Sie auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm zu aktuellen Forschungen mit und über Objekte und Themen unserer Sammlungen.

Ein Hinweis für alle, die aktuelle Artikel aus der VR China benötigen: Aktuelle chinesische Fachzeitschriften sind über VIP Weipu 维普 zugänglich. Der Wechsel von China Academic Journals (CAJ) zu Weipu wurde notwendig, nachdem CNKI den Lizenzvertrag Ende 2023 gekündigt hatte. Der Anbieter war nicht mehr in der Lage, die erforderlichen Metadaten und Volltexte zu vergleichbaren Konditionen bereitzustellen. Wir empfehlen allen Nutzer:innen, Weipu 维普 künftig als primäre Anlaufstelle für chinesische akademische Zeitschriften zu verwenden! Wir hatten bereits über den Umstieg berichtet und werden auch künftig mehr zu VIP Weipu 维普 informieren.

Neues Themenportal: Die „Meiji-Portraits“

Die transformative Meiji-Periode (1868-1912) war grundlegend für Japans moderne Entwicklung. Die Verbindungen mit dem Ausland intensivierten sich in dieser Zeit. Das Themenportal „Meiji-Portraits“ umfasst Informationen zu Personen, die die Meiji-Ära in Japan durch ihre Tätigkeit beeinflusst haben. Vorgestellt werden sowohl Japaner, die zur Qualifizierung ins Ausland gegangen sind als auch ausländische Personen, die in Japan aktiv waren. Die Daten wurden zusammengestellt von Bernd Lepach, der schwerpunktmäßig den Zeitraum von 1868 bis 1905 bearbeitet hat. Darüber hinaus werden die Biografien sowie eine Chronologie der Meiji-Zeit mit philatelistischen Stücken verknüpft. Ebenfalls dokumentiert sind Firmen, in denen einzelne Personen tätig waren. Praktisch für die Recherche: Alle Angaben zu Personen und Firmen können im Volltext gesucht werden, so dass man neben den Datensätzen zu Personen auch alle weiteren Erwähnungen des Namens in anderen Einträgen findet und ganze Netzwerke untersuchen kann. Den Link zum Forschungsdatensatz, weitere Informationen und Hintergründe zum Projekt sowie allen Beteiligten finden Sie im Themenportal selbst und in unserem Blog.

CrossAsia Veranstaltungshighlights

 

DH Lunchtalks

Die CrossAsia DH Lunchtalks Veranstaltungsreihe ist zurück! Am 24. März spricht Dr. Franz Xaver Erhard von der Universität Leipzig zum Thema: „Getting the Lines Right: Layout Analysis as the Critical First Step for Tibetan Newspaper HTR”. Von Februar bis Juni organisieren wir einmal im Monat eine Veranstaltung, zu der wir Sie herzlich einladen. Den Auftakt zu dieser Reihe machte am 3. Februar Dr. Yan Hon Michael Chung, von der Hong Kong University of Science and Technology, der in seinem spannenden Vortrag „AI for the Humanities: A Case of Manchu OCR“ den Entwicklungsprozess zur Erstellung eines OCR-Modells für manjurische Dokumente präsentierte. Das dynamische Forschungsfeld der Digital Humanities lebt von der aktiven Beteiligung der Asien-Community, für die wir mit CrossAsia eine möglichst interaktive Plattform für den Informations- und Wissensaustausch anbieten wollen.

Das gesamte Programm der CrossAsia DH Lunchtalks 2026 finden Sie hier: https://blog.crossasia.org/crossasia-dh-lunchtalks/

CrossAsia Talks

Auch dieses Jahr setzen wir unsere CrossAsia Talks fort. Am 26. März geht Martin Weiser von der FU Berlin der Frage nach, wie sich die Publikationslandschaft Nordkoreas durch die systematische Auswertung von Bibliotheksbeständen, ISBNs und bislang unerschlossenen im Land vergebenen Registrierungsnummern erfassen lässt.

Im Januar sprach Prof. Dr. Hermann Kreutzmann von der FU Berlin über europäische Expeditionen und geopolitische Verflechtungen entlang der südlichen Seidenstraße im 19. Jahrhundert.  Niklas Leverenz stellte seine Forschungen zu einem kürzlich in der Sammlung der Staatsbibliothek wiederentdeckten Set photolithographischer Reproduktionen der ursprünglich in Paris angefertigten Schlachtkupfer vor.

Kommende Vorträge und unser Archiv aller bisherigen Veranstaltungen finden Sie auf unserem Blog. Videos vergangener Vorträge finden Sie auch in unserer CrossAsia Talks Playlist auf Youtube zum Nachhören. Vier Vorträge haben wir in den letzten Wochen online gestellt. Schauen Sie gern rein, falls Sie eine Veranstaltung verpasst haben.

Kuzushiji Workshop 2026

Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit dem National Institute of Japanese Literature und der European Association of Japanese Resource Specialists. Gemeinsam organisieren wir vom 25.-27. Februar einen Workshop zur Einführung in das Lesen kursiv geschriebener bzw. gedruckter vormoderner japanischer Texte (kuzushiji) mit Materialien aus der Sammlung der SBB. Die Anmeldefrist ist bereits vorbei. Eine Nachlese veröffentlichen wir auf unserem Blog.

CrossAsia Classroom

 

Unser regional und inhaltlich reichhaltiges Schulungsprogramm ist für das Wintersemester 2025/2026 abgeschlossen. Das Schulungsangebot für das Sommersemester 2026 kündigen wir rechtzeitig zu Beginn des neuen Semesters auf unserer Webseite, sowie über die Mailingliste und Social Media Kanäle auf Bluesky und Mastodon an. Kommen Sie gern auf uns zu, wenn Sie Bedarf an speziellen Schulungen für Ihr Institut oder ein Seminar haben. Wir berücksichtigen es bestmöglich in unserer Planung.

Aktiv in der Community

 

Unser Ziel bei CrossAsia: die Informations- und Serviceangebote stets auf die Bedarfe der Wissenschafts-, Forschungs- und Fachcommunity hin auszurichten und weiterzuentwickeln. In unterschiedlichen Formaten haben wir uns in den letzten Monaten dazu ausgetauscht. Im Januar fand unser diesjähriges Fachbeiratstreffen in Berlin statt, im November 2025 unser UserMeeting. Ebenfalls im November haben wir gemeinsam mit dem Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VDB) eine Online-Fortbildung für 48 Fachreferent:innen und Bibliothekar:innen der Asienwissenschaften organisiert. Unsere Handreichung zum Nachlesen finden Sie in unserem CrossAsia Open Access Repository. Wir danken allen Beteiligten für ihr aktives Mitgestalten und die wertvollen Anregungen.

CrossAsia News

 

Datenbanken

  • 当代中文报纸数据库 Contemporary Chinese newspaper full-text database, eine Datenbank mit mehr als 700 regionalen und überregionalen Tages-, Abend- und Wochenzeitungen aus China; Sie können nach Zeitungen stöbern oder aber gezielt nach Artikeln, Seiten und Bildern (mithilfe der Bildunterschriften) suchen.
  • SSAP E-Book Plattform先晓书院, die Datenbank enthält seit den 1970er Jahren veröffentlichte Medien des Verlags Social Sciences Academic Press (China) – 15.000 E-Books, 300.000 Artikel, 700.000 Bilder, über 1 Mio. Grafiken und 3.000 Stunden Audio/Video. Sie deckt alle Geistes- und Sozialwissenschaften ab, inklusive Blaubücher, Sammelbände und Editionen, und wird täglich aktualisiert.
  • Preview: Ab März 2026 können zwei weitere Segmente aus dem so genannten „JKBooks“-Bereich der Datenbank JapanKnowledge lizenziert werden: Die Nanbokuchō Ibun 南北朝遺文 und Teil 4 von Shiryō Sanshū 史料纂集 (第4期). Bei beiden Inhalten handelt es sich um Materialsammlungen historischer Dokumente aus unterschiedlichen Zeitperioden. Sobald die Lizenzierung abgeschlossen ist, informieren wir Sie über unseren Blog und Sie können sich wie üblich in JapanKnowledge einloggen, um die neuen Segmente auszuprobieren.
  • Testzugang zur Datenbank Zhongguo Gongchandang sixiang lilun ziyuan shujuku 中国共产党思想理论资源数据库: Der am 12. Februar ausgelaufene Testzugang wurde bis 30. April verlängert und wird in Kürze wieder zugänglich sein. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden. Die Datenbank enthält in 14 Subdatenbanken nahezu 19.000 Werke und Dokumente zur Ideologie und Theorie der Kommunistischen Partei Chinas seit ihrer Gründung im Jahr 1921, darunter u.a. 1.650 Titel aus der Zeit der Kulturrevolution. Die Titel erschienen überwiegend im Verlag 人民出版社. Als besonderes Tool bietet die Datenbank unter dem Reiter 经典著作引文比对 die Möglichkeit zum Abgleich von Zitaten aus den „Klassischen Schriften“ des Marxismus bzw. Sozialismus chinesischer Prägung. Die Datenbank ist im Volltext durchsuchbar. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

 

Über 500 Einträge im CrossAsia Open Access Repository!

Zu den neuen Publikationen zählen der im Spätherbst 2025 frei geschaltete Jahrgang 2023 des Jahrbuchs der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) mit Beiträgen zur gegenwärtigen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Japan. Im Bereich China erschien der Artikel „Transformations of Buasan 甫阿散 (Middle Chinese: fjyə̆ /fuə̆ ́ ʔa san ) since 958“ von Johannes Kurz sowie im Bereich Tibet das Werk „New Light on Old Seals from Tibet“ von Peter Schwieger. Eben erst veröffentlicht wurde das fünfte der Alliance for Research on East Asia (AREA) Ruhr Working Papers mit dem Titel „Recent Trends in Taiwan Studies: Digital Applications for Education and Research“ herausgegeben von Hsu Yu-Yin und „Entrepreneurial Inclinations Among Taiwan’s Students and Young Professionals“ von Florian Paulsen.

Wir freuen uns, dass die 500er Marke nun geknackt ist! Vielen Dank für die Beiträge aus Ihrer Forschung für die Forschung! Wenn Sie ebenfalls Interesse haben im CrossAsia Open Access Repository zu publizieren, informieren Sie sich gerne direkt auf der Webseite über den Ablauf oder fragen Sie uns via x-asia@sbb.spk-berlin.de.

Neue Schenkung von 180 Büchern in Thailändisch

Von der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft e.V. wurden uns Bücher in Thailändisch aus der Sammlung des 2023 verstorbenen aus Thailand stammenden Arztes Dr. Suam Choke Kanokvichitra als Schenkung angeboten.

Aus der umfangreichen Sammlung haben wir über 180 Bücher auswählen können, die eine außerordentliche Themenvielfalt umfassen: Traditionelle Chinesische und Thailändische Medizin, Psychologie, Alterssoziologie, Buddhismus, Politik, Recht, Geschichte, Astrologie, Literatur und Humor, Sprachwissenschaften, Sprachführer, Namenskunde, Musik und Tanz, Übersetzungen von Sigmund Freuds Forschungen zur Psychoanalyse, Das Kapital von Karl Marx, die Bibel, der Koran u.v.m.

Detailliertere Informationen zu den ausgewählten Büchern finden Sie in unserem Blog.

Neues Erschließungsprojekt zum Nachlass der Tibetologin Dr. Isrun Engelhardt

In Kooperation mit der Professur für Geschichte und Kulturen Zentralasiens am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften (IAAW) der HU Berlin haben wir ein Erschließungsprojekt zur Aufarbeitung des Nachlasses der Tibetologin Dr. Isrun Engelhardt (1941-2022) gestartet.

Dr. Isrun Engelhardt (1941-2022) war eine renommierte deutsche Tibetologin und unabhängige Forscherin. Der Nachlass umfasst umfangreiches Quellenmaterial, darunter Akten, Fotografien und weitere Unterlagen zur Schäfer-Expedition nach Tibet (1938-1939), eine vollständige Kopie der tibetischen Zeitung „Melong“ (1925-1963) sowie die Quellen für ihre Forschung zu Nikolai Roerich.

Detailliertere Informationen zum Projekt finden Sie in unserem Blog. Wenn Sie bereits jetzt Interesse haben mit den Materialien aus dem Nachlass von Dr. Engelhardt zu arbeiten, dann wenden Sie sich gern an antje.ziemer@sbb.spk-berlin.de.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung! Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2026 mit Ihnen!

Ihr CrossAsia Team

 

P.S. Das Jahr des Feuerpferdes

Uns hat der Beginn des neuen Mondjahrs übrigens inspiriert, nach Pferden in unseren Sammlungen Ausschau zu halten. Hier unser kleines Blitzlicht:

  • Das Newsletterbild ist ein Ausschnitt aus der Kopie einer Rolle mit Pferden und Kranichen von Kanō Tan’yū (狩野探幽, 1602-1674) aus dem japanischen Werk Gakō senran (画巧潜覧, 1740 (Genbun 5)), einem Kompendium zu den Werken und Malern der Kanō-Schule, zusammengestellt von einem ihrer Schüler, Ōoka Shunboku (大岡春朴, 1680-1763). Aus dem gleichen Band gibt es auch noch weitere Pferdemotive.
  • Eine Zeichnung von Albert Grünwedel, dem Leiter der ersten „Turfan-Expedition“, aus der Zeichnungssammlung, die wir neben den Akten und Fotos der Expeditionen in unserem Themenportal „Die Turfanexpeditionen“ digital zur Verfügung gestellt haben.
  • Wie in der Medizingeschichte anhand von Pferdezähnen das Alter der Tiere bestimmt wurde, zeigt eine Zeichnung aus der Sammlung des Medizinhistorikers Prof. Paul U. Unschuld.
  • In der Mongolei hat das Pferd den Status eines Nationaltieres und die buddhistischen Gebetsfahnen heißen übersetzt „Windpferd“. Stöbern Sie gern selbst in unserer Mongolischen und Tibetischen Sammlung.
  • Zahlreiche Pferdemotive sind auch in unseren thailändischen astrologischen Handschriften zu finden, hier ein Beispiel

In den Ländern des Theravada-Buddhismus, zu denen Thailand gehört, beginnt das neue Jahr übrigens Mitte April und wird 3 Tage lang gefeiert.

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2026/02/Newsletter-36.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2026-02-26 15:10:222026-02-27 15:57:14Newsletter 36 – CrossAsia News zum Start ins Jahr des Feuerpferdes

CrossAsia Talks: Niklas Leverenz 12. Februar 2026

11. Februar 2026/in Aktuelles, Veranstaltungen, Vortragsreihe "CrossAsia Talks"/von CrossAsia

(See English below)

Freuen Sie sich mit uns auf den 12. Feburar! Niklas Leverenz wird im Rahmen unserer CrossAsia Talks ab 18 Uhr zum Thema „Resurfaced in our collection: The Lithographs of the East-Turkestan Engravings (Shanghai, 1891), originally printed in Paris between 1767 and 1774“ referieren. Der Onlinevortrag behandelt ein kürzlich in der Sammlung der Staatsbibliothek wiederentdecktes Set photolithographischer Reproduktionen der ursprünglich in Paris angefertigten Schlachtenkupfer.

Reproductions of the famous East Turkestan engravings made in Paris around 1770 were printed in Shanghai in 1891 using the then new technology of photolithography. About twenty sets of these prints seem to exist, but very little is known about them.

The collection of the Staatsbibliothek zu Berlin owns one set of these unique prints which it acquired in 1965. The set was misplaced but could just recently be reallocated with the help of an article published by the speaker of this session, Niklas Leverenz, in the latest issue of the journal Orientations.

In this session, Niklas Leverenz will explain the historic background of the East Turkestan campaign in 1755-1760 which resulted in the subjugation of large territories in Central Asia that include much of the present-day Xinjiang Uyghur Autonomous Region. To celebrate his victory, the Qianlong emperor (r. 1735-1796) commissioned numerous artefacts, including sixteen monumental battle paintings, each measuring approximately four by eight metres. They were hung on the walls of the Ziguangge (Hall of Imperial Splendour) in the gardens to the west of the Forbidden City in Beijing.

Four Jesuit missionary painters working at the Qing court at the time drew reduced versions of these monumental battle paintings measuring c. 60 by 90 centimetres. These were to serve as model drawings for engravings to be made in France. The production of the sixteen conquest engravings in Paris between 1767 and 1774 attracted much public attention. One of these sets is known to have been in the Jesuit orphanage in Tushanwan, in the historically Catholic district of Shanghai, part of the area also called Xujiahui or Zikawei. This set was presumably the model for the photolithographic copies made by the German photographer Herman Salzwedel (active c. 1877–1904) in 1890.

The introduction of lithography in Shanghai in the late nineteenth century led to an increasing demand for images. From 1884 on the illustrated newspaper Dianshizhai Pictorial was published three times a month, successfully reproducing battle scenes from i.e. the Sino-French War. In this situation the Salzwedel print project was conceived.

Die Vortragssprache ist Englisch. Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

Der Vortrag wird via Webex gestreamt*. Sie können am Vortrag über Ihren Browser ohne Installation einer Software teilnehmen. Klicken Sie dazu unten auf „Zum Vortrag“, folgen dem Link „Über Browser teilnehmen“ und geben Ihren Namen ein.

Zum Vortrag

Alle bislang angekündigten Vorträge finden Sie hier. Die weiteren Termine kündigen wir in unserem Blog und auf unserem X-Account, Mastodon und BlueSky an.

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On 12 February at 6 p.m., we look forward to an online lecture by Niklas Leverenz on the topic ‘Resurfaced in our collection: The Lithographs of the East-Turkestan Engravings (Shanghai, 1891), originally printed in Paris between 1767 and 1774’. The lecture will focus on a recently rediscovered set of photolithographic reproductions from the State Library’s collection, which were produced in Shanghai in 1891 based on Parisian copperplate engravings of the Qianlong conquest campaigns.

Reproductions of the famous East Turkestan engravings made in Paris around 1770 were printed in Shanghai in 1891 using the then new technology of photolithography. About twenty sets of these prints seem to exist, but very little is known about them.

The collection of the Staatsbibliothek zu Berlin owns one set of these unique prints which it acquired in 1965. The set was misplaced but could just recently be reallocated with the help of an article published by the speaker of this session, Niklas Leverenz, in the latest issue of the journal Orientations.

In this session, Niklas Leverenz will explain the historic background of the East Turkestan campaign in 1755-1760 which resulted in the subjugation of large territories in Central Asia that include much of the present-day Xinjiang Uyghur Autonomous Region. To celebrate his victory, the Qianlong emperor (r. 1735-1796) commissioned numerous artefacts, including sixteen monumental battle paintings, each measuring approximately four by eight metres. They were hung on the walls of the Ziguangge (Hall of Imperial Splendour) in the gardens to the west of the Forbidden City in Beijing.

Four Jesuit missionary painters working at the Qing court at the time drew reduced versions of these monumental battle paintings measuring c. 60 by 90 centimetres. These were to serve as model drawings for engravings to be made in France. The production of the sixteen conquest engravings in Paris between 1767 and 1774 attracted much public attention. One of these sets is known to have been in the Jesuit orphanage in Tushanwan, in the historically Catholic district of Shanghai, part of the area also called Xujiahui or Zikawei. This set was presumably the model for the photolithographic copies made by the German photographer Herman Salzwedel (active c. 1877–1904) in 1890.

The introduction of lithography in Shanghai in the late nineteenth century led to an increasing demand for images. From 1884 on the illustrated newspaper Dianshizhai Pictorial was published three times a month, successfully reproducing battle scenes from i.e. the Sino-French War. In this situation the Salzwedel print project was conceived.

The lecture will be held in English. If you have any questions, please contact us: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

The lecture will be streamed via Webex*. You can take part in the lecture using your browser without having to install a special software. Please click on the respective button “To the lecture” below, follow the link “join via browser” (“über Browser teilnehmen”), and enter your name.

To the lecture

You can find all previously announced lectures here. We will announce further dates in our blog and on X, Mastodon and BlueSky.

 

*Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung räumen Sie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihren nachgeordneten Einrichtungen kostenlos alle Nutzungsrechte an den Bildern/Videos ein, die während der Veranstaltung von Ihnen angefertigt wurden. Dies schließt auch die kommerzielle Nutzung ein. Diese Einverständniserklärung gilt räumlich und zeitlich unbeschränkt und für die Nutzung in allen Medien, sowohl für analoge als auch für digitale Verwendungen. Sie umfasst auch die Bildbearbeitung sowie die Verwendung der Bilder für Montagen. / By participating, you grant the Stiftung Preußischer Kulturbesitz and its subordinate institutions free of charge all rights of usage of pictures and videos taken of you during this lecture presentation. This declaration of consent is valid in terms of time and space without restrictions and for usage in all media, including analogue and digital usage. It includes image processing and the usage of photos in composite illustrations. German law will apply.
https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/12/CrossAsia-Talks-Februar-2026.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2026-02-11 15:55:352026-02-11 16:08:12CrossAsia Talks: Niklas Leverenz 12. Februar 2026

CrossAsia DH Lunchtalks – AI for the Humanities: A Case of Manchu OCR

2. Februar 2026/in Aktuelles, CrossAsia DH Lunchtalks, Forschungsdaten, Newsletter 36, OCR, Veranstaltungen/von CrossAsia

Dear users,

On February 3rd at 12:30 pm (CET), we are pleased to host the first session of the CrossAsia DH Lunchtalks 2026. The talk will be given by Dr. Yan Hon Michael Chung and is titled “AI for the Humanities: A Case of Manchu OCR.” Dr. Chung will introduce the development pipeline for creating an OCR model for Manchu-language documents and share his reflections on applying AI to humanities research.

Manchu, today an endangered language, was once the official language of China’s last imperial dynasty, the Qing (1644–1911). The Qing state produced an enormous corpus of Manchu-language documents, many of which have been digitized and made publicly available by archives and libraries worldwide. Despite this abundance of scanned materials, there is still no reliable, publicly accessible optical character recognition (OCR) system for Manchu, posing a major bottleneck for historical research.

This presentation introduces an end-to-end Manchu OCR system developed by fine-tuning a vision–language model (VLM), and uses it as a case study to reflect on the broader challenges of applying AI to humanities research. It identifies three structural constraints that distinguish humanities-oriented AI development from commercial or industrial settings: the scarcity of labeled training data, the unusually high accuracy requirements demanded by scholarly research, and the limited computational resources available to most humanities scholars.

To address these constraints, the project adopts a small-model, data-centric strategy. The OCR model is trained using a combination of large-scale synthetic data and carefully curated historical samples. Specifically, a LLaMA-3.2-11B Vision model is fine-tuned using approximately 60,000 synthetic Manchu images alongside 20,000 Manchu word images extracted from real Qing-era documents. The resulting model achieves up to 96% accuracy on unseen, real-world scanned Manchu sources.

The OCR pipeline is further enhanced through a custom Manchu word detection and segmentation model, combined with a post-processing large language model for typographical correction. Together, these components form a complete, practical Manchu OCR system built with state-of-the-art vision–language and language models. Beyond presenting technical results, this presentation argues that carefully constrained, accuracy-driven AI systems offer a viable and sustainable path for AI research in the humanities.

About the speaker:

Dr. Michael Chung is an Assistant Professor in Digital Humanities at the Hong Kong University of Science and Technology. Chung received his PhD in history from Emory University in 2025, and his BA and MPhil from the Chinese University of Hong Kong in 2012 and 2016 respectively. Chung’s research centers on the early Qing dynasty, with a focus on the transfer of European artillery technology and the formation of the Hanjun Eight Banners. As a digital humanist, Chung is currently developing a Manchu OCR system based on a fine-tuned vision-language model.

 

The lecture will be held in English. If you have any questions, please contact us at ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

The lecture will be streamed and recorded via Webex. You can take part in the lecture using your browser without having to install a special software. Please click on the respective button “To the lecture” below, follow the link “join via browser,” and enter your name.

To the lecture

You can find the full programm of CrossAsia DH Lunchtalks 2026 here. Further talks will also be announced on our blog as well as on Mastodon and BlueSky.

 

Yours,

CrossAsia Team

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2025-07-31-at-10.40.07.png 884 1519 CrossAsia CrossAsia2026-02-02 14:22:422026-04-14 17:13:53CrossAsia DH Lunchtalks – AI for the Humanities: A Case of Manchu OCR

CrossAsia Talks: Hermann Kreutzmann 29.01.2026

26. Januar 2026/in Ausstellungen, Vortragsreihe "CrossAsia Talks"/von CrossAsia

(See English below)

Wir laden herzlich zum ersten CrossAsia Talk im neuen Jahr ein. Prof. Dr. Hermann Kreutzmann (FU Berlin) wird am Donnerstag, den 29.01.2026, ab 18 Uhr zum Thema „Passages to Kashgar and Yarkand – 19th century cross-mountain connections and relations“ sprechen. Der Vortrag wird  die europäischen Expeditionen und geopolitischen Verflechtungen entlang der südlichen Seidenstraße im 19. Jahrhundert beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei einerseits die Bemühungen von Forschern, die Handelsstädte Kashgar und Yarkand zu erreichen, andererseits die Rivalität der Kolonialmächte um Einfluss und wirtschaftliche Vorteile in Zentralasien zu jener Zeit.

The term ‘Silk Road’ first appeared in Carl Ritter’s ‘Geography of Asia’ in 1838 and was further developed and popularised by Friedrich Freiherr von Richthofen in 1877. Subsequently, geographical exploration and the search for economic advantages went hand in hand with imperial ambitions as interest increasingly focused on the Celestial Mountains and oases of the southern Silk Road. The Tianshan Mountains and Kashgar became coveted destinations for European explorers who were denied access to forbidden cities by local potentates. The prominent Berlin geographers Alexander von Humboldt and Carl Ritter motivated young scholars such as the Schlagintweit brothers to explore the roads to Kashgar and Yarkand. In addition, Pyotr Semenov participated in the Berlin nestors-led initiative to expand geographical knowledge of South and Central Asia and support its manifestation in topographical maps.

The talk focuses on efforts to reach Kashgar and Yarkand in the second half of the 19th century. The competition between Adolph Schlagintweit and Chokan Valikhanov, the role of indigenous intermediaries in gathering knowledge, and the desire to tap into the potential of valuable local commodities have shaped our perception of the southern Silk Roads. Kashgar and Yarkand were hubs for trade between Afghanistan, Semirechia, Kashmir, and British India. The Xinjiang Triangle represents a less significant case within the colonial opium regime, but with significant local impact on consumers, trade and profit. The exchange corridors were characterised by long-distance routes connecting rival empires, represented by Chinese administrative officials, British and Russian consuls, with Kashgar and Yarkand. The archival material presented, spanning a century from the 1850s, was recorded by European representatives on site and provides insights into the external perception of these oases on the Silk Road. Comparisons of favourable routes led to dreams of infrastructure projects to cross the Karakorum Mountains and Kunlun Shan, which were realised in the second half of the 20th century.

Die Vortragssprache ist Englisch. Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

Der Vortrag wird via Webex gestreamt und aufgezeichnet*. Sie können am Vortrag über Ihren Browser ohne Installation einer Software teilnehmen. Klicken Sie dazu unten auf „Zum Vortrag“, folgen dem Link „Über Browser teilnehmen“ und geben Ihren Namen ein.

Zum Vortrag

Alle bislang angekündigten Vorträge finden Sie hier. Die weiteren Termine kündigen wir in unserem Blog und auf unserem X-Account, Mastodon und BlueSky an.

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We cordially invite you to the first CrossAsia Talk of the new year. Prof. Dr. Hermann Kreutzmann (Freie Universität Berlin) will speak on Thursday, January 29, 2026, at 6 p.m. on the topic “Passages to Kashgar and Yarkand – 19th-Century Cross-Mountain Connections and Relations.”

The lecture will explore European expeditions and geopolitical entanglements along the southern Silk Road in the 19th century. It will focus on the efforts of researchers to reach the trading cities of Kashgar and Yarkand, as well as on the rivalry among colonial powers for influence and economic advantage in Central Asia at that time.

The term ‘Silk Road’ first appeared in Carl Ritter’s ‘Geography of Asia’ in 1838 and was further developed and popularised by Friedrich Freiherr von Richthofen in 1877. Subsequently, geographical exploration and the search for economic advantages went hand in hand with imperial ambitions as interest increasingly focused on the Celestial Mountains and oases of the southern Silk Road. The Tianshan Mountains and Kashgar became coveted destinations for European explorers who were denied access to forbidden cities by local potentates. The prominent Berlin geographers Alexander von Humboldt and Carl Ritter motivated young scholars such as the Schlagintweit brothers to explore the roads to Kashgar and Yarkand. In addition, Pyotr Semenov participated in the Berlin nestors-led initiative to expand geographical knowledge of South and Central Asia and support its manifestation in topographical maps.

The talk focuses on efforts to reach Kashgar and Yarkand in the second half of the 19th century. The competition between Adolph Schlagintweit and Chokan Valikhanov, the role of indigenous intermediaries in gathering knowledge, and the desire to tap into the potential of valuable local commodities have shaped our perception of the southern Silk Roads. Kashgar and Yarkand were hubs for trade between Afghanistan, Semirechia, Kashmir, and British India. The Xinjiang Triangle represents a less significant case within the colonial opium regime, but with significant local impact on consumers, trade and profit. The exchange corridors were characterised by long-distance routes connecting rival empires, represented by Chinese administrative officials, British and Russian consuls, with Kashgar and Yarkand. The archival material presented, spanning a century from the 1850s, was recorded by European representatives on site and provides insights into the external perception of these oases on the Silk Road. Comparisons of favourable routes led to dreams of infrastructure projects to cross the Karakorum Mountains and Kunlun Shan, which were realised in the second half of the 20th century.

The lecture will be held in English. If you have any questions, please contact us: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

The lecture will be streamed and recorded via Webex*. You can take part in the lecture using your browser without having to install a special software. Please click on the respective button “To the lecture” below, follow the link “join via browser” (“über Browser teilnehmen”), and enter your name.

To the lecture

You can find all previously announced lectures here. We will announce further dates in our blog and on X, Mastodon and BlueSky.

 

Caption for Mirza’s exploration map:

The ‘Map of the route from Badakhshan across the Pamir-Steppe to Kashgar with the southern branch of the Upper Oxus from the survey made by the Mirza in 1868-69’ accompanied a paper read at the Royal Geographical Society on April 24, 1871 by Thomas Montgomerie and was published in the society’s journal in the same year. It shows Mirza Shuja’s explorations along his route from Badakhshan to Shahidulla via Kashgar.

Source: Thomas George Montgomerie 1871: Report of ‘The Mirza’s’ Exploration from Caubul to Kashgar’ in Journal of the Royal Geographical Society of London 41, page 132 opposite.

Source: Reproduced in Pamirian Crossroads (2015: 213); Courtesy Pamir Archive Collection

 

*Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung räumen Sie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihren nachgeordneten Einrichtungen kostenlos alle Nutzungsrechte an den Bildern/Videos ein, die während der Veranstaltung von Ihnen angefertigt wurden. Dies schließt auch die kommerzielle Nutzung ein. Diese Einverständniserklärung gilt räumlich und zeitlich unbeschränkt und für die Nutzung in allen Medien, sowohl für analoge als auch für digitale Verwendungen. Sie umfasst auch die Bildbearbeitung sowie die Verwendung der Bilder für Montagen. / By participating, you grant the Stiftung Preußischer Kulturbesitz and its subordinate institutions free of charge all rights of usage of pictures and videos taken of you during this lecture presentation. This declaration of consent is valid in terms of time and space without restrictions and for usage in all media, including analogue and digital usage. It includes image processing and the usage of photos in composite illustrations. German law will apply.
https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/11/CrossAsia-Talks-Jan-2026.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2026-01-26 09:28:012026-01-30 13:03:02CrossAsia Talks: Hermann Kreutzmann 29.01.2026

CrossAsia DH Lunchtalks Launching in February 2026

16. Januar 2026/in Aktuelles, CrossAsia DH Lunchtalks, Forschungsdaten, Newsletter 36, OCR, Veranstaltungen/von CrossAsia

Dear colleagues,

We are delighted to announce that the CrossAsia DH Lunchtalks will return in February 2026.

Originally launched between winter 2023 and spring 2024, the first DH Lunchtalk Series was warmly received by our community. Building on this success, the CrossAsia team and the Max Planck Institute for the History of Science (MPIWG) went on to co-host the international conference “Charting the European D-SEA: Digital Scholarship in East Asian Studies” in Berlin from 8–12 July 2024, bringing together around 120 participants from 19 countries and regions (read more).

In light of this strong engagement and our ongoing commitment to digital scholarship, we are pleased to relaunch the Lunchtalks as an online forum where scholars can share project updates, present new tools and methods, offer methodological insights, and showcase innovative research in Digital Asian Studies.

Between February and June 2026, the DH Lunchtalks will take place monthly. While the 2023–2024 season focused primarily on training in digital tools and platforms, the upcoming series will feature 60-minute lunchtime talks (including Q&A) by distinguished speakers presenting their latest digital research projects. The currently confirmed programme is as follows:

  1. February 3
    Dr. Michael Yan Hon CHUNG (Hong Kong University of Science and Technology)
    AI for Endangered Documentary Archives: Manchu OCR
  2. March 24
    Dr. Franz Xaver Erhard (Leipzig University)
    Getting the Lines Right: Layout Analysis as the Critical First Step for Tibetan Newspaper HTR
  3. April 21
    Dr. ZHAN Beibei (Yuelu Academy, Hunan University)
    Reimagining Humanities Education: Interdisciplinary Cultivation in the Era of Digital Intelligence
  4. May 21
    Dr. CHEN Shih-Pei (Max Planck Institute for the History of Science) & Dr. Mariana Favila-Vázquez (CIESAS–Unidad Ciudad de México)
    Structures of Knowing an Empire: Building Digital Analytical Tools for Chinese Local Gazetteers and Spanish Relaciones Geográficas
  5. June 9
    Dr. CHOI Donghyeok (Hong Kong Baptist University)
    From Reading to Discovery: AI-Assisted Workflows for East Asian Historical Texts
  6. June 23
    Dr. Rafał Jan Felbur (Heidelberg University)
    Born-digital Dictionary of Early Chinese Buddhist Translations

 

All DH Lunchtalks will take place from 12:30 to 13:30 (Central European Time) and will be held online via Webex. Further details for each session, including abstracts and access links, will be announced in advance on the CrossAsia blog. The first talk, by Prof. Michael Yan Hon Chung, will be announced shortly on CrossAsia.

If you have any questions about the DH Lunchtalks, or if you are interested in proposing a future talk and sharing your own digital research, please contact Dr. Jing Hu at jing.hu@sbb.spk-berlin.de.

We look forward to welcoming many of you to the CrossAsia DH Lunchtalks 2026!

 

Yours,

CrossAsia Team

 

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2026/01/VR-2026_Crossasia-Talks-DH-Lunchtalks.png 1080 1921 CrossAsia CrossAsia2026-01-16 13:54:182026-06-08 16:36:53CrossAsia DH Lunchtalks Launching in February 2026

CrossAsia Talks: Huiyi Wu, Mackenzie Cooley, Shih-Pei Chen 4. Dezember 2025

4. Dezember 2025/in Aktuelles, Veranstaltungen, Vortragsreihe "CrossAsia Talks"/von CrossAsia

(See English below)

Zum Jahresabschluss der CrossAsia Talks am 4. Dezember ab 18 Uhr geben Mackenzie Cooley (Hamilton College, USA), Huiyi Wu (Centre Alexandre Koyré, Frankreich), and Shih-Pei Chen (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) in ihrem Onlinevortrag „Knowing an Empire: Early Modern Chinese and Spanish Worlds in Dialogue“ einen Einblick in den gleichnamigen Sammelband.

This collective book, edited by Cooley and Wu, brings leading scholars across Latin American and Asian Studies to write about how two early modern, vast empires – the Spanish and the Chinbese, despite being, separated by thousands of miles, developed comparable systems to gather, order, and write knowledge about their local worlds. Through a new methodology of “juxtapositional comparison,” this book reads the difangzhi 地方志 (local gazetteers) of China and the relaciones geográficas of the Spanish world in parallel. Knowing an Empire does not see the conveyance of information across an empire as a top-down process with an active center as a knowledge-maker. Instead, it amplifies a blend of voices that speak as much to imperial bureaucracy as to the rich local and Indigenous cultures, revealing these two early modern empires as diverse polities whose equilibria were constantly rebalanced among local powers.

This talk will also give glimpses into some of the book chapters to demonstrate how the juxtapositional comparison is done.

Die Vortragssprache ist Englisch. Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

Der Vortrag wird via Webex gestreamt*. Sie können am Vortrag über Ihren Browser ohne Installation einer Software teilnehmen. Klicken Sie dazu unten auf „Zum Vortrag“, folgen dem Link „Über Browser teilnehmen“ und geben Ihren Namen ein.

Zum Vortrag

Alle bislang angekündigten Vorträge finden Sie hier. Die weiteren Termine kündigen wir in unserem Blog und auf unserem X-Account, Mastodon und BlueSky an.

—

To mark the year-end conclusion of the CrossAsia Talks on December 4, at 6 p.m., Mackenzie Cooley (Hamilton College, USA), Huiyi Wu (Centre Alexandre Koyré, France), and Shih-Pei Chen (Max Planck Institute for the History of Science, Berlin) will give in their online lecture entitled „Knowing an Empire: Early Modern Chinese and Spanish Worlds in Dialogue“ and share insights into their recent publication of the same title.

This collective book, edited by Cooley and Wu, brings leading scholars across Latin American and Asian Studies to write about how two early modern, vast empires – the Spanish and the Chinbese, despite being, separated by thousands of miles, developed comparable systems to gather, order, and write knowledge about their local worlds. Through a new methodology of “juxtapositional comparison,” this book reads the difangzhi 地方志 (local gazetteers) of China and the relaciones geográficas of the Spanish world in parallel. Knowing an Empire does not see the conveyance of information across an empire as a top-down process with an active center as a knowledge-maker. Instead, it amplifies a blend of voices that speak as much to imperial bureaucracy as to the rich local and Indigenous cultures, revealing these two early modern empires as diverse polities whose equilibria were constantly rebalanced among local powers.

This talk will also give glimpses into some of the book chapters to demonstrate how the juxtapositional comparison is done.

The lecture will be held in English. If you have any questions, please contact us: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

The lecture will be streamed via Webex*. You can take part in the lecture using your browser without having to install a special software. Please click on the respective button “To the lecture” below, follow the link “join via browser” (“über Browser teilnehmen”), and enter your name.

To the lecture

You can find all previously announced lectures here. We will announce further dates in our blog and on X, Mastodon and BlueSky.

 

*Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung räumen Sie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihren nachgeordneten Einrichtungen kostenlos alle Nutzungsrechte an den Bildern/Videos ein, die während der Veranstaltung von Ihnen angefertigt wurden. Dies schließt auch die kommerzielle Nutzung ein. Diese Einverständniserklärung gilt räumlich und zeitlich unbeschränkt und für die Nutzung in allen Medien, sowohl für analoge als auch für digitale Verwendungen. Sie umfasst auch die Bildbearbeitung sowie die Verwendung der Bilder für Montagen. / By participating, you grant the Stiftung Preußischer Kulturbesitz and its subordinate institutions free of charge all rights of usage of pictures and videos taken of you during this lecture presentation. This declaration of consent is valid in terms of time and space without restrictions and for usage in all media, including analogue and digital usage. It includes image processing and the usage of photos in composite illustrations. German law will apply.
https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/08/CrossAsia-Talks-Dez-2025.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2025-12-04 10:25:462025-12-04 12:18:48CrossAsia Talks: Huiyi Wu, Mackenzie Cooley, Shih-Pei Chen 4. Dezember 2025

CrossAsia Talks: Joan Judge 20.11.2025

18. November 2025/in Aktuelles, Veranstaltungen, Vortragsreihe "CrossAsia Talks"/von CrossAsia

(See English below)

Am 20. November 2025 ab 18 Uhr wird Prof. Joan Judge (York University) in einem Onlinevortrag mit dem Titel „New Conceptions: Modes of Knowing in Chinese Encyclopedias for Everyday Life“ neue Perspektiven auf die alltägliche Nutzung medizinischer Praktiken im vormodernen China präsentieren. Neben gedruckten Materialien werden auch Handschriften aus der Sammlung Unschuld berücksichtigt.

Scholars have debated the epistemic status of the Comprehensive Compendia of Myriad Treasures (wanbao quanshu  萬寶全書), a genre of daily-use texts widely reproduced in China from the sixteenth through the early twentieth centuries. This presentation seeks to deepen our understanding of both the content and the potential readership for these texts in the late imperial and Republican Chinese contexts. It does so by engaging in a close and contextualized examination of one section of the compendia that remained remarkably stable over the course of this period, the section on “Pregnancy” (Zhongzi men 種子門).

I first probe the sources for this section in an effort to determine the register of knowledge that it reproduced. This requires unraveling a complex amalgam of what could be characterized as works on bedchamber arts on the one hand, and scholarly medical treatises on the other. I then examine the different components of the section: its crude illustrations and mnemonic verses which both describe the development of the embryo, together with numerical calculations for determining the health and sex of the fetus, and recipes for managing the various ailments that might afflict the gestating woman.

Throughout this analysis, I use intratextual methods to attempt to determine who the potential users of the text might have been: who, for example, would have been best served by the illustrations, the poems, the recipes, or a combination of them. I will also use intertextual methods to search for the audience for the “Zhongzi men.” Here I will examine a hand-written gynecological manuscript from the Unschuld Collection that copied the contents of the section almost verbatim. This manuscript offers some sense of who read and valued the material on “Gestation” in the myriad treasures enough to use it as an authoritative source.

Die Vortragssprache ist Englisch. Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

Der Vortrag wird via Webex gestreamt. Sie können am Vortrag über Ihren Browser ohne Installation einer Software teilnehmen. Klicken Sie dazu unten auf „Zum Vortrag“, folgen dem Link „Über Browser teilnehmen“ und geben Ihren Namen ein.

Zum Vortrag

Alle bislang angekündigten Vorträge finden Sie hier. Die weiteren Termine kündigen wir in unserem Blog und auf unserem X-Account, Mastodon und BlueSky an.

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On 20 November 2025 from 6 pm, Prof. Joan Judge (York University) will  present an online lecture entitled ‘New Conceptions: Modes of Knowing in Chinese Encyclopedias for Everyday Life’ providing new perspectives on the everyday medical practices in pre-modern China. Besides printed materials manuscripts from the Unschuld Collection will also be considered.

Scholars have debated the epistemic status of the Comprehensive Compendia of Myriad Treasures (Wanbao quanshu  萬寶全書), a genre of daily-use texts widely reproduced in China from the sixteenth through the early twentieth centuries. This presentation seeks to deepen our understanding of both the content and the potential readership for these texts in the late imperial and Republican Chinese contexts. It does so by engaging in a close and contextualized examination of one section of the compendia that remained remarkably stable over the course of this period, the section on “Pregnancy” (Zhongzi men 種子門).

I first probe the sources for this section in an effort to determine the register of knowledge that it reproduced. This requires unraveling a complex amalgam of what could be characterized as works on bedchamber arts on the one hand, and scholarly medical treatises on the other. I then examine the different components of the section: its crude illustrations and mnemonic verses which both describe the development of the embryo, together with numerical calculations for determining the health and sex of the fetus, and recipes for managing the various ailments that might afflict the gestating woman.

Throughout this analysis, I use intratextual methods to attempt to determine who the potential users of the text might have been: who, for example, would have been best served by the illustrations, the poems, the recipes, or a combination of them. I will also use intertextual methods to search for the audience for the “Zhongzi men.” Here I will examine a hand-written gynecological manuscript from the Unschuld Collection that copied the contents of the section almost verbatim. This manuscript offers some sense of who read and valued the material on “Gestation” in the myriad treasures enough to use it as an authoritative source.

The lecture will be held in English. If you have any questions, please contact us: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

The lecture will also be streamed via Webex. You can take part in the lecture using your browser without having to install a special software. Please click on the respective button “To the lecture” below, follow the link “join via browser” (“über Browser teilnehmen”), and enter your name.

To the lecture

You can find all previously announced lectures here. We will announce further dates in our blog and on X, Mastodon and BlueSky.

 

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/06/CA-Talks-Blogbild-Nov.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2025-11-18 15:31:462025-11-18 15:32:42CrossAsia Talks: Joan Judge 20.11.2025

Ankündigung des CrossAsia User Meeting 2025

11. November 2025/in Fachinformationsdienst, Newsletter 35, Services, Veranstaltungen/von CrossAsia

Liebe CrossAsia-Nutzer:innen,

es ist wieder soweit! Wir laden Sie herzlich zu unserem CrossAsia User Meeting 2025 ein. Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre (2021, 2023) freuen wir uns darauf auch in diesem Jahr wieder direkt mit Ihnen in den Austausch zu treten.

Wann und wo?

Datum: Dienstag, 11. November 2025

Zeit: 15:00-16:30 Uhr

Format: Online via Webex, ohne Voranmeldung

Ihre Stimme zählt!

Das User Meeting steht ganz im Zeichen des Dialogs zwischen unserem CrossAsia-Team und Ihnen als unsere Nutzenden. Wir möchten von Ihnen erfahren:

  • Wie zufrieden sind Sie mit unseren aktuellen Services?
  • Welche Wünsche und Anregungen haben Sie für die Weiterentwicklung?
  • Wo sehen Sie Verbesserungsvorschläge?
  • Welche neuen Features würden Ihre Arbeit erleichtern?

Interaktives Format mit Breakout Sessions

Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, planen wir Breakout Sessions zu verschiedenen Themenbereichen. So haben Sie die Möglichkeit, sich gezielt zu den Aspekten zu äußern, die für Ihre Arbeit besonders relevant sind. Wir planen sowohl Breakout Sessions zu den einzelnen Regionen als auch verschiedenen thematischen Schwerpunkten, beispielsweise unseren Services wie den Blauen Leihverkehr und DoD sowie Digital Humanities.

Nehmen Sie als Nutzendenvertretung am Fachbeiratstreffen 2026 teil!

Darüber hinaus nutzen wir das User Meeting, um nochmals auf eine weitere Möglichkeit der Mitgestaltung hinzuweisen: Werden Sie Nutzendenvertretung im CrossAsia Fachbeirat. Das nächste Fachbeiratstreffen findet im Januar 2026 vor Ort in Berlin statt. Hier haben Sie die Chance, die strategische Entwicklung von CrossAsia aktiv mitzugestalten und den Standpunkt der Community zu vertreten.

Wenn Sie Interesse haben, als Nutzendenvertretung zu fungieren, dann melden Sie sich gerne bei uns mit einem Kurzlebenslauf (max. 150 Wörter) unter Angabe des regionalen Schwerpunkts. Aus allen Bewerbungen wählen wir zwei Personen aus, die die Nutzendenperspektive während des Fachbeirates vertreten werden. Der Fachinformationsdienst (FID) Asien übernimmt die Kosten für An- und Abreise sowie eine Übernachtung in Berlin. Näheres über den FID Asien sowie dessen Fachbeirat erfahren Sie hier.

 

Sollten Sie Fragen haben oder bereits konkrete Themen zur Diskussion vorschlagen wollen, dann schreiben Sie uns gern eine E-Mail unter: x-asia@sbb.spk-berlin.de.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/09/User-Meeting.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2025-11-11 09:46:372025-11-11 09:48:36Ankündigung des CrossAsia User Meeting 2025

Online-Workshop: AI and Knowledge in Action – CrossAsia and the Stabi Lab

4. November 2025/in Aktuelles, Forschungsdaten, Schulungen, Veranstaltungen/von CrossAsia

Dear users,

Discover how the Staatsbibliothek zu Berlin is exploring the future of library services through two exciting lab initiatives: The CrossAsia Lab is experimenting how artificial intelligence can transform access to knowledge. Learn how multilingual, mixture, licensed and copyright protected materials with library services are being developed to make it easier than ever to discover and explore huge collections in different languages in scripts — no matter where you’re from or what language you speak. The Stabi Lab, on the other hand, focuses on knowledge transfer and collaboration. How can experimental spaces create room for innovation? Whether through collaborative research or joint projects, the Stabi Lab offers a wide range of opportunities for co-creation and future partnerships. It’s a space where ideas are tested, knowledge is shared, and new ways of working together are encouraged. Together, these labs showcase how the Staatsbibliothek zu Berlin is not only preserving knowledge — but actively shaping its future.

Date:  Thursday 6 November 2025, 14:00-15:30

Speaker: Hou-Ieong Ho, Roman Kuhn, John Woitkowitz

Join the meeting: https://spk-berlin.webex.com/spk-berlin/j.php?MTID=made1262f1f89b3e6c79b5b15fd405290

 

The event is part of Berlin Science Week. All events taking place at the Staatsbibliothek zu Berlin as part of Berlin Science Week can be found here.

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/11/Workshop-BSW-25-1.jpg 475 845 CrossAsia CrossAsia2025-11-04 16:11:592025-11-04 16:11:59Online-Workshop: AI and Knowledge in Action – CrossAsia and the Stabi Lab

Newsletter 35 – Blätter, Bytes und Begegnungen: der Herbst mit CrossAsia ist bunt!

30. Oktober 2025/in Aktuelles, Datenbanken, Digitalisierung, Fachinformationsdienst, Newsletter, Newsletter 35, SBB, Schulungen, Services, Vortragsreihe "CrossAsia Talks"/von CrossAsia

Liebe CrossAsia-Nutzer:innen,

 

der Herbst ist bunt: Wir treffen uns beim CrossAsia User Meeting 2025, schulen uns in der VDB Online Fortbildung für Fachreferent:innen und Bibliothekar:innen der Asienwissenschaften, starten mit einem frischen Classroom-Programm ins Wintersemester 25/26 und diskutieren aktuelle Forschung in den CrossAsia Talks. Ganz gleich, ob Sie sich weiterbilden, lehren oder forschen – es gibt viele Gelegenheiten, CrossAsia neu zu entdecken und aktiv mitzugestalten!

 

CrossAsia Events im Herbst

 

VDB Online-Fortbildung für Fachreferent:innen und Bibliothekar:innen der Asienwissenschaften 2025

Am 4. und 5. November 2025 findet eine VDB-Onlinefortbildung für Fachreferent:innen und Bibliothekar:innen statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Wir informieren ausführlich über den FID Asien und CrossAsia, das Angebot und sämtliche Services. Alle relevanten Informationen zu Ablauf und Anmeldung finden Sie in unserem Blog.

 

AI and Knowledge in Action – CrossAsia and the Stabi Lab

Die Staatsbibliothek zu Berlin untersucht im Rahmen zweier Laborinitiativen innovative Ansätze zur Weiterentwicklung bibliothekarischer Dienstleistungen. Das CrossAsia Lab widmet sich der Erforschung des Potenzials künstlicher Intelligenz zur Verbesserung des Zugangs zu Wissen. Im Fokus steht die Entwicklung von Methoden zur Aufbereitung und Bereitstellung mehrsprachiger, lizenzierter und urheberrechtlich geschützter Materialien, um den Zugang zu umfangreichen Sammlungen in verschiedenen Sprachen und Schriften zu erleichtern.

Das Stabi Lab konzentriert sich auf den Wissenstransfer und die Förderung kollaborativer Forschungspraktiken. Ziel ist die Schaffung eines experimentellen Raums, der Innovationen ermöglicht und vielfältige Formen der Co-Creation sowie zukünftiger Partnerschaften unterstützt. Hier werden neue Ansätze zur Ideenentwicklung, Wissensvermittlung und Kooperation erprobt.

Gemeinsam demonstrieren diese Laborinitiativen in diesem Online-Workshop das Engagement der Staatsbibliothek zu Berlin für die aktive Gestaltung der Zukunft des Wissensmanagements und die Weiterentwicklung ihrer Rolle als zentrale Infrastruktur für Forschung und Bildung. Weitere Informationen finden Sie auch im Blog der Staatsbibliothek.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Referenten: Hou-Ieong Ho, Roman Kuhn, John Woitkowitz

Online-Workshop am Donnerstag, 6.11.2025, 14:00-15:30 Uhr

Link zum Meeting

 

CrossAsia User Meeting 2025

Es ist wieder soweit! Wir laden Sie herzlich zu unserem CrossAsia User Meeting 2025 ein. Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre (2021, 2023) freuen wir uns darauf auch in diesem Jahr wieder direkt mit Ihnen in den Austausch zu treten.

Wann und wo?

Datum: Dienstag, 11. November 2025

Zeit: 15:00-16:30 Uhr

Format: Online via Webex, ohne Voranmeldung

Ihre Stimme zählt!

Das User Meeting steht ganz im Zeichen des Dialogs zwischen unserem CrossAsia-Team und Ihnen als unsere Nutzenden. Wir möchten von Ihnen erfahren:

  • Wie zufrieden sind Sie mit unseren aktuellen Services?
  • Welche Wünsche und Anregungen haben Sie für die Weiterentwicklung?
  • Wo sehen Sie Verbesserungsvorschläge?
  • Welche neuen Features würden Ihre Arbeit erleichtern?

Interaktives Format mit Breakout Sessions

Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, planen wir Breakout Sessions zu verschiedenen Themenbereichen. So haben Sie die Möglichkeit, sich gezielt zu den Aspekten zu äußern, die für Ihre Arbeit besonders relevant sind. Wir planen sowohl Breakout Sessions zu den einzelnen Regionen als auch verschiedenen thematischen Schwerpunkten, beispielsweise unseren Services wie den Blauen Leihverkehr und DoD sowie Digital Humanities.

 

Nehmen Sie als Nutzendenvertretung am Fachbeiratstreffen 2026 teil!

Werden Sie Nutzendenvertretung im CrossAsia-Fachbeirat! Das nächste Fachbeiratstreffen findet im Januar 2026 vor Ort in Berlin statt. Hier haben Sie die Chance, die strategische Entwicklung von CrossAsia aktiv mitzugestalten und den Standpunkt der Community zu vertreten.

Möchten Sie die Community als Nutzendenvertretung repräsentieren? Dann senden Sie uns jetzt Ihren Kurzlebenslauf (max. 150 Wörter) – gerne mit Angabe Ihres regionalen Schwerpunkts. Aus allen Bewerbungen wählen wir zwei Personen aus, die die Nutzendenperspektive während des Fachbeirates vertreten werden. Der Fachinformationsdienst (FID) Asien übernimmt die Kosten für An- und Abreise sowie eine Übernachtung in Berlin. Näheres über den FID Asien sowie dessen Fachbeirat erfahren Sie hier.

 

CrossAsia Talks

Auch in 2026 wird unsere Talks-Reihe fortgesetzt. Aktuelle Informationen zu den anstehenden Talks finden Sie immer hier.

Und bis zum Jahresende erwarten Sie noch folgende Highlights:

  • 20.11.2025: Prof. Joan Judge (York University) wird in einem Onlinevortrag mit dem Titel „New Conceptions: Modes of Knowing in Chinese Encyclopedias for Everyday Life“ neue Perspektiven auf die alltägliche Nutzung medizinischer Praktiken im vormodernen China präsentieren. Neben gedruckten Materialien werden auch Handschriften aus der Sammlung Unschuld berücksichtigt.
  • 04.12.2025: Mackenzie Cooley (Hamilton College, USA), Huiyi Wu (Centre Alexandre Koyré, Frankreich), Shih-Pei Chen (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin) werden in ihrem Onlinevortrag mit dem Titel „Knowing an Empire: Early Modern Chinese and Spanish Worlds in Dialogue“ einen Einblick in ihre interdisziplinäre Arbeit zum Spanischen und zum Chinesischen Reich geben.

Haben Sie Lust bekommen, selbst einen Talk zu halten? Alle Infos dazu finden Sie in unserem Call for Talks.

 

CrossAsia Classroom

Wir starten mit einem frischen Classroom-Programm ins Wintersemester 25/26. Das vollständige Programm finden Sie wie immer in unserem Classroom. Wir führen gerne auch Schulungen auf Anfrage durch. Kontaktieren Sie uns unter: x-asia@sbb.spk-berlin.de

 

DH Lunch Talk Series startet im Februar 2026

Wir freuen uns, die nächste Runde der DH Lunch Talk Series für Februar 2026 anzukündigen! Nach der erfolgreichen Premiere in den Jahren 2023/2024 und der gemeinsamen Konferenz „Charting the European D-SEA: Digital Scholarship in East Asian Studies“ im Juli 2024 (mit 150 Teilnehmenden aus 19 Ländern) setzen wir unsere Bemühungen zur Förderung der digitalen Wissenschaft fort.

Ab Februar 2026 laden wir Sie monatlich zu Online-Vorträgen während der Mittagspause ein. Jede Sitzung umfasst einen 60-minütigen Vortrag inklusive Diskussion. Geplante Themen sind u. a. Manchu OCR, konfuzianische Akademien, KI-Methoden für historische Datenbanken und Ortsverzeichnisse.

Möchten Sie Ihre eigene Forschung im Bereich der Digital Humanities vorstellen oder ein Tutorial zu Ihren digitalen Tools anbieten? Wir laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, die digitale Methoden in den Asienwissenschaften einsetzen, sich als Sprecher zu bewerben. Kontaktieren Sie uns bei Interesse unter x-asia@sbb.spk-berlin.de.

Das vollständige Programm wird im Januar 2026 auf CrossAsia veröffentlicht. Für regelmäßige Updates zu den digitalen Asienwissenschaften abonnieren Sie gerne unsere Mailingliste unter d-sea@listserv.dfn.de.

 

CrossAsia News

 

Neue Publikationen im CrossAsia Open Access Repository

Zwei neue sinologische Beiträge wurden freigeschaltet: Zum Einen die englische Übersetzung eines Beitrags aus der Zeitschrift „Asien“ von Jörg Rodenwaldt und Alexis Stanimiroudis „Tourism between Taiwan and China: Bridge or Obstacle to Cultural and Political Dialog?”. Zum Anderen die Monographie „China’s landless peasants and the role of state-led rural urbanization” von Isabel Heger-Laube. Im Bereich Japan sind nun alle Blogbeiträge des gleichnamigen abgeschlossenen DFG-Projekts „Urban-rural migration and rural revitalization in Japan“ bis einschließlich Mai 2025 veröffentlicht. Darüber hinaus ist Band 4 der Alliance for Research on East Asia (AREA) Ruhr Working Papers erschienen, der eine Round Table Diskussion zum Thema „Perspectives on the State and Future of Environmental History in Japan and Germany” enthält. Stephan Köhn hat einen japanischen Beitrag zum Onna setsuyō mojibukuro verfasst mit dem Titel 『女節用文字袋』における語彙集編纂の再検討. Und last, but not least lassen sich die Folien der Beiträge von Ursula Flache beim diesjährigen Japanologentag rund um „Publizieren im Open Access Repository sowie Schlaglichter auf Sonderbestände der Stabi Berlin“ und „Forschungsdaten“ nachlesen.

Das CrossAsia Team bedankt sich für die Einreichungen! Open Access soll wissenschaftliche Literatur für alle Menschen frei zugänglich und nachnutzbar machen, kostenlos und möglichst ohne technische und rechtliche Barrieren. Open Access ist somit ein zentraler Teil von Open Science und trägt zu einer transparenten, wissensbasierten Gesellschaft bei. Weiterführende Informationen zu Open Access bietet die Webseite des open-access.network.

Das CrossAsia Open Access Repository zeichnet sich aus durch:

  • langfristige Archivierung
  • DOI/URN-Vergabe
  • Fachrepositorium für die Asienwissenschaften (DFG-White List für fachspezifische Repositorien).
  • gute Auffindbarkeit via CrossAsia Suche und einschlägigen Recherche-Tools
  • Erst- und Zweitveröffentlichungen sowie Forschungsdaten willkommen
  • kostenfreien Service

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an unter x-asia@sbb.spk-berlin.de

 

Entdecken Sie den AI Explorer von CrossAsia: Testen Sie zwei neue Funktionen, um relevante Artikel in verschiedenen Sprachen zu finden

Wir haben dem CrossAsia Newspaper Explorer zwei neue KI-gestützte Funktionen hinzugefügt: Eine davon ist eine Erweiterung der Ergebnismengen, die Sie durch einen oder mehrere Suchbegriffe aus einer oder mehreren Quellen erstellt haben, und zeigt „Ergebnisse nach Ähnlichkeit“ an. Die andere Funktion geht von einem der tatsächlichen Titel in Ihrer Ergebnismenge aus und löst eine „sprachübergreifende Suche nach ähnlichen Titeln“ aus.

Ausführliche Informationen zum technischen Hintergrund und eine Anleitung zur Verwendung dieser neuen Features finden Sie in unserem Blog.

 

121 Millionen chinesische Schriftzeichen sind jetzt in unserer digitalisierten Sammlung durchsuchbar: Volltextzugriff dank OCR

Unsere Zusammenarbeit mit der Academia Sinica (Taiwan) hat kürzlich einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Dank der großzügigen Unterstützung des Zentrums für digitale Kulturen der Academia Sinica können wir nun Volltextzugriff auf unsere digitale chinesische Sammlung bieten. Diese umfasst 1.937 Titel und über 121 Millionen chinesische Schriftzeichen.

Die Partnerschaft zwischen der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) und der Academia Sinica wurde am 16. Juli 2024 offiziell gegründet (siehe unseren Blogbeitrag von diesem Tag) und durch eine von beiden Institutionen unterzeichnete Absichtserklärung besiegelt. Die Vereinbarung umreißt unsere gemeinsamen Bemühungen, optische Zeichenerkennung (OCR) auf chinesische Bildtexte anzuwenden und die Ergebnisse – einschließlich gescannter Bilder und maschinell erstellter Transkriptionen – zu teilen, um die nicht-kommerzielle Forschung im Bereich der Digital Humanities, die Lehre und den öffentlichen Zugang in Deutschland und Taiwan zu unterstützen.

Die OCR-verarbeiteten Texte stammen aus der Sammlung „Early Chinese“ der SBB und umfassen sowohl gedruckte Werke als auch Manuskripte. Die frühesten Erwerbungen stammen überwiegend aus dem 17. Jahrhundert und wurden ursprünglich vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620–1688) für seine Privatbibliothek getätigt. Die Sammlung wuchs nur sporadisch, bis im 19. Jahrhundert die ersten systematischen Erwerbsreisen begannen – zunächst durch Karl Friedrich Neumann (1793–1870) und später, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, durch Herbert Müller (1885–1966) und Friedrich Wilhelm Karl Müller (1863–1930).

Weitere Informationen dazu in Sie in unserem Blog.

 

Neue Datenbank auf CrossAsia: SSAP E-Book Plattform先晓书院

Bis zum 30.11.2025 haben Sie die Gelegenheit, die Datenbank SSAP E-Book Plattform先晓书院 zu testen. Sie enthält nahezu sämtliche Medien, die der Verlag Social Sciences Academic Press seit den 1970er Jahren veröffentlicht hat: Dies sind nahezu 15.000 E-Books, 300.000 Artikel, 700.000 Bilder, über 1 Million Diagramme und Grafiken sowie mehr als 3.000 Stunden Audio- und Videomaterial. Die Inhalte werden täglich in Echtzeit automatisch aktualisiert. Rund 95% der Printausgaben liegen mittlerweile digital vor.

Enthalten sind Blaubücher, Sammelbände und großangelegte Materialsammlungen und Editionen. Die Inhalte decken das gesamte Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften ab, darunter die Belt-and-Road-Initiative, Marxismus, chinesische Modernisierung, soziologische Studien, Länder- und Regionalforschung, Global Governance, die in Großbritannien aufbewahrten Dunhuang-Dokumente sowie Bibliographien. Darüber hinaus bietet die Plattform Materialien für regionale Studien, Branchenentwicklungsforschung sowie Forschung zu Schlüssel- und aktuellen Themen.

 

Highlighting a ‘Forgotten’ Perspective on the First World War: German POWs in Japan and the Bandō-Sammlung

Prof. Sarah Panzer von der Missouri State University war im Frühling 2025 im Rahmen des Stipendienprogramms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz an der Staatsbibliothek in der Ostasienabteilung zu Gast und hat sich intensiv mit der Bandō-Sammlung beschäftigt. In einem Gastbeitrag berichtet sie in unserem Blog über Ihre Forschung.

 

Artikel zur Philippinen-Sammlung der Staatsbibliothek erschienen

In diesem Jahr waren die Philippinen erstmals Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass stellt unsere Südostasien-Referentin Dr. Claudia Götze-Sam die Philippinen-Sammlung der Staatsbibliothek in dem aktuellen Themenschwerpunkt der Zeitschrift BuB – Forum Bibliothek und Information vor. Die Ausgaben werden jeweils drei Monate nach ihrem Erscheinen auf BuB online gestellt.

Götze-Sam, Claudia: Vielfalt in Sprache, Kultur und Literatur: Ein Blick in die Philippinen-Sammlung der Berliner Staatsbibliothek als Teil des Fachinformationsdienstes Asien. In: BuB. Forum Bibliothek und Information 77(2025), 10, S. 480-483.

 

Meet CrossAsia

Kommen Sie mit uns ins Gespräch! Unser Team wird auf folgenden Konferenzen vertreten sein:

07.-09.11.2025: „(Un)Democratic Futures: Japan and  Global Trajectories towards an (Un)Equal World“, Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) an der Universität Wien.

21.-23.11.2025: XXXVI. Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Chinastudien „Selbstbilder – Fremdbilder“ am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg

 

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung. Wir freuen uns auf einen erkenntnisreichen und vielfältigen Herbst mit Ihnen!

Ihr CrossAsia Team

 

https://blog.crossasia.org/wp-content/uploads/2025/10/Newsletter-2.png 1080 1920 CrossAsia CrossAsia2025-10-30 14:17:432025-10-30 14:17:43Newsletter 35 – Blätter, Bytes und Begegnungen: der Herbst mit CrossAsia ist bunt!
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