Newsletter Nr. 17

Liebe CrossAsia-Nutzerinnen, liebe CrossAsia-Nutzer,

seit unserem letzten Newsletter im Frühjahr ist viel passiert. Wir haben im Mai den Folgeantrag für die zweite Förderphase des FID bei der DFG gestellt. Das bedeutet zugleich, dass wir kurz vor dem Ende der aktuellen Projektlaufzeit stehen. Zeit für einen kurzen Rückblick und eine Vorausschau:

Der bereits im Frühjahr freigeschalteten Betaversion der CrossAsia Volltextsuche (Typ A), die als „geführte Suche“ charakterisiert werden kann, wurde kürzlich eine zweite, mehr „explorative“ Betaversion einer Volltextsuche zur Seite gestellt (Typ B). Zugänglich sind beide Suchen über unsere neue Einstiegsseite zur CrossAsia Volltextsuche. Die Suchen wurden zudem um weitere Inhalte ergänzt. So sind nun auch zahlreiche englischsprachige Texte aus Archivmaterialien enthalten, weitere vormoderne chinesische Texte – Lokalmonographien, das Siku quanshu und historische Materialien aus der Qing-Zeit – sowie ein kleines, aber wachsendes Paket an eBooks mit aktuellen chinesischsprachigen wissenschaftlichen Publikationen. Die Suche wird auch weiterhin kontinuierlich um neue Inhalte und Features ergänzt. Lesen Sie mehr zum aktuellen Stand der Volltextsuchen im Beitrag „Noch mehr Volltextsuche für alle!“. Wir würden uns über Ihre Eindrücke und Ihr Feedback zu den zwei Volltextsuchen freuen (gerne im Forum oder per E-Mail). Teilen Sie uns mit, welche Funktionalitäten aus Ihrer Sicht sinnvoll sind, welche fehlen und was wir noch besser machen können.

Im Laufe diesen Jahres haben wir begonnen, besondere Sammlungen und Sammlungssegmente innerhalb unserer Bestände in Form von „Themenportalen“ vorzustellen und über die jeweiligen Recherchewege zu diesen bzw. die Nutzungsmöglichkeiten derselben zu informieren. Inzwischen sind bereits neun solcher Themenportale online. In den jüngsten zwei Präsentationen stellen wir das „Berlin-Kraków Projekt“ vor, dessen Ziel eine virtuelle Rekonstruktion der alte Ostasiensammlung der Preußischen Staatsbibliothek ist, sowie die „Bibliothek Otsuka“, die Sammlung des marxistisch geprägten Wirtschaftswissenschaftlers und Dichters Ōtsuka Kinnosuke (1892-1977).

In den kommenden drei Jahren – vorbehaltlich einer Zusage seitens der DFG – wird der FID sich auf ausdrücklichen Wunsch aus der Fachcommunity hin über die aktuell laufenden Entwicklungen und Aktivitäten hinaus zwei neuen Kernthemen widmen:

Erstens ist der Aufbau einer Informations- und Beratungsstruktur für asienbezogene Forschungsdaten geplant. Hierbei sollen sowohl Anwendungsfragen seitens der Wissenschaft berücksichtigt werden, als auch Aktivitäten auf nationaler Ebene, wie beispielsweise von RADAR und DARIAH-DE sowie die Empfehlungen des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) zu Fragen im Bereich Forschungsdaten, Forschungsdatenmanagement und Datenkuratierung. Zweitens ist der Ausbau des ITR als Infrastruktur für digitale Objekte in allen Formaten geplant. Hier ist das Ziel, Digitalisierungs- und Erschließungsprojekten auch anderer Institutionen eine Infrastruktur beispielsweise für die Metadatenerzeugung anzubieten. Mehr dazu erfahren Sie in den kommenden Monaten hier im Blog.

Anbei finden Sie auch wieder die wichtigsten Blogbeiträge der vergangenen Monate im aktuellen CrossAsia Newsletter zum Nachlesen:

Neu lizenzierte Datenbanken

Frauenzeitschriften Fujin kôron und Fujin gahô

JapanKnowledge mit neuen Inhalten

NKScholar und 스콜라 Scholar

Diaolong 雕龍 – Portal

China Comprehensive Gazetteers 中國綜合方誌庫

Area Studies: China and Southeast Asia sowie Area Studies: Japan

China: Culture and Society

Interessantes und neue Entwicklungen aus CrossAsia

Noch mehr Volltextsuche für alle!

Wo landen eigentlich die bibliografischen Daten der elektronischen Titel?

Neue Themenportale

Berlin-Kraków Projekt

“Bibliothek Otsuka”

CrossAsia-eBooks

‚Neue Hallesche Berichte‘ online zugänglich – Kooperation zwischen den Franckeschen Stiftungen und CrossAsia-eBooks

„HerStory. Historical Scholarship between South Asia and Europe” – Festschrift zu Ehren von Professor Dr. Gita Dharampal-Frick

 

Seien Sie mit uns zusammen gespannt, wie es weitergeht und drücken Sie uns die Daumen für den FID-Antrag.

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen Ihr

CrossAsia-Team

Neues Themenportal zur “Bibliothek Otsuka”

Soeben wurde ein weiteres Themenportal auf unserer Webseite CrossAsia freigeschaltet. Auf diesem wird die so genannte “Bibliothek Otsuka“ vorgestellt. Der Marxist und Dichter Ōtsuka Kinnosuke (1892-1977) überließ die Sammlung der damaligen Deutschen Staatsbibliothek (heute wiedervereinigt mit der Staatsbibliothek zu Berlin-PK) in Ost-Berlin in Form von sechs Schenkungen zwischen den Jahren 1962 und 1986. Die letzte Schenkung erfolgte posthum durch seine Witwe. Das Portal informiert über Leben und Werk von Ōtsuka Kinnosuke, über den nicht ganz einfachen Weg, den die Schenkungen von Japan bis in die DDR genommen haben sowie über die Sammlungsinhalte.

Neues Themenportal in CrossAsia

Jüngst haben wir erneut ein Themenportal auf unseren CrossAsia-Seiten online gestellt. Es stellt das Berlin-Kraków Projekt vor, das durch die Bewilligung von Mitteln durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und eine Kooperation mit der Biblioteka Jagiellońska in Kraków, Polen, ermöglicht worden ist und durch welches die Staatsbibliothek zu Berlin dem Ziel einer virtuellen Rekonstruktion der alten Ostasiensammlung der Preußischen Staatsbibliothek entscheidend nähergekommen ist. Das Portal informiert über die Geschichte der Sammlung, heute in Kraków lagernde Signaturengruppen bzw. Sammlungsteile und zeigt Wege zum Auffinden dieser in unseren Katalogen bzw. der Digitalen Bibliothek der Staatsbibliothek.

Newsletter Nr. 16

Liebe CrossAsia-Nutzerinnen, liebe CrossAsia-Nutzer,

 

CrossAsia ist mit einer Fachtagung in das Jahr gestartet. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, haben wir einen Bericht vorbereitet.

2018 stehen wir vor der Aufgabe, einen neuen FID-Antrag zu stellen, um unsere Services für Sie auch weiterhin anbieten und vor allem ausbauen zu können. Wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten.

Außerdem haben wir einige neue Datenbanken, Themenportale und eBook-Publikationen für Sie bereitgestellt, die CrossAsia-Suche verbessert und auch das Integrierte Text-Repositorium macht Fortschritte. Falls Sie die Neuerungen noch nicht ausprobieren konnten, können Sie sich unter den folgenden Links einen ersten Überblick verschaffen:

 

Über die CrossAsia Fachtagung 2018

Zwei neue Themenportale in CrossAsia

Vier neue Datenbanken lizensiert

Neue Datenbank: North China Standard Online

Neue Datenbank: Asia and the West: Diplomacy and Cultural Exchange

Zwei neue Veröffentlichungen bei CrossAsia-eBooks

CrossAsia Suche schlägt eine „Brücke“ zwischen elektronischer Recherche und gedrucktem Buch

DBpia und KISS in CrossAsia Suche integriert

CrossAsia ITR – was schon ist und was noch kommt

CrossAsia Volltextsuche (Beta)

 

Wir hoffen, dass Sie uns auch weiterhin mit Interesse und Aufmerksamkeit begleiten und von unseren Angeboten regen Gebrauch machen!

 

Viel Spaß beim Lesen des Newsletters wünscht Ihnen Ihr

 

CrossAsia-Team

Neues Themenportal in CrossAsia

Jüngst haben wir erneut ein Themenportal auf unseren CrossAsia-Seiten online gestellt. Es handelt sich um das Themenportal Fung Asseng and Fung Ahok, in dem die Lebensläufte der möglicherweise ersten Chinesen, die je nach Deutschland gekommen sind, ihre Übersetzungen von Luthertexten, Nachfahren des ersteren sowie weiterführende Literatur zu beiden vorgestellt werden. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre.

Weitere Themenportale folgen in Kürze.

Zwei neue Themenportale in CrossAsia

Kürzlich haben wir zwei neue Themenportale auf unseren CrossAsia Seiten online gestellt. Damit gibt es hier mittlerweile sechs solcher Portale. Das Format Themenportal beabsichtigt, Ihnen besondere Sammlungen innerhalb unserer Bestände näher zu bringen und über die jeweiligen Recherchewege zu diesen bzw. die Nutzungsmöglichkeiten derselben zu informieren. Die beiden jüngsten sind nun:

Chinese Medical Manuscripts. The Unschuld Collection at the Berlin State Library, in dem die im Jahr 2012 von der Staatsbibliothek Berlin erworbene und im Jahr 2016 um weitere Stücke ergänzte Sammlung medizinischer Handschriften, die Sammlung Unschuld, beschrieben wird. Die Sammlung umfasst 977 Handschriften zu medizinischen Themen, die über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten durch den renommierten Medizinhistoriker Prof. Paul U. Unschuld zusammengetragen wurden. Als Experte für die Geschichte chinesischer Medizin und Pharmakologie sammelte Unschuld bereits früh die häufig übersehenen Manuskripte, die nicht in Antiquariaten oder Buchläden, sondern auf Straßenflohmärkten angeboten wurden. Seine Sammlung erlaubt einen einzigartigen Einblick in die Praxis chinesischer Heiler, Ärzte, Apotheker und Laien. Nahezu 400 Titel wurden digitalisiert und können in den Digitalen Sammlungen der Staatsbibliothek eingesehen werden.

sowie

Chagatai Manuscripts (The Hartmann Collection) , das die Sammlung tschagataischer Handschriften in der Staatsbibliothek vorstellt. Mit 191 Dokumenten ist sie eine der größten und wichtigsten in Europa. 131 von ihnen gehören zur Sammlung Hartmann, die zwischen 1902 und 1904 vom ersten modernen Islamwissenschaftler Deutschlands, Martin Hartmann (1851-1918), im damaligen Turkistan (dem heutigen Xinjiang) erworben und 1905 von der Staatsbibliothek angekauft wurde. Neben Texten zu literarischen, religiösen, geschichtlichen und hagiographischen Themen befinden sich darunter auch neun Risāles: Verhaltensregeln für einzelne soziale Gruppen, die einen detaillierten Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen Zentralasiens im 19. Jahrhundert ermöglichen. Insgesamt 27 Handschriften aus der Sammlung Hartmann sind bis jetzt digitalisiert und können über die Datenbank Orient Digital erkundet werden.

Vier weitere Themenportale (Reisen im Südwesten Chinas, 1899-1917. Der Nachlass Fritz und Hedwig Weiss – in Memoriam Tamara Wyss, eine Online-Ausstellung mit Fotografien aus dem Nachlass der Eheleute Fritz und Hedwig Weiss, Odisha Bibliographie, eine Bibliographie mit einem gezielten, themenfokussierten Nachweis von Forschungsliteratur über die Geschichte, Kultur, Religion und Politik des indischen Bundesstaates Odisha/Orissa, Naval Kishore Press, eine Sammlung ausgewählter digitalisierter, editierbarer Volltextversionen in Devanāgarī und Transliteration von Hindi- und Sanskrit-Werken der NKP Sammlung sowie Japans Studierende in Deutschland, ein Online-Lexikon mit Informationen zu 2.700 japanischen Studierenden, die nach der Öffnung Japans im Zuge der Modernisierung  zu Studienzwecken nach Deutschland gekommen sind) finden Sie hier. Weitere Themenportale sind im Entstehen bzw. in Planung und folgen in Kürze.