Zwei neue Testzugänge: 中華再造善本 und 民國圖書數據庫

Ab sofort können wir Ihnen Testzugänge zu zwei Datenbanken anbieten.  Beide stammen aus dem Verlag der Chinesischen Nationalbibliothek in Beijing.

Die Datenbank 中華再造善本 „China Rare Book Reprinted Collection“ versammelt in den fünf Abteilungen 唐宋編, 金元編, 明代編, 清代編 und 少數民族文字編 1.341 erstklassige faksimilierte unikale Rara aus dem Bestand der Chinesischen Nationalbibliothek sowie weiterer Bibliotheken und Museen in der VR China, Hongkong, Macau und Taiwan, die zuvor seit 2002 auch in einer Printausgabe in zwei Serien erschienen sind. In der erweiterten Suche kann u.A. nach bestimmten Ausgaben ein und desselben Textes und nach Besitzstempeln gesucht werden. Es werden Images angeboten. Die Datenbank 民國圖書數據庫 Early Twentieth Century Book in China, 1912-1949 ist eine Subdatenbank der Datenbank 中國歷史文獻總庫. Sie existiert seit 2012, wird stetig erweitert und enthält mittlerweile mehr als 180.000 Titel. Es werden Volltextsuche und Images angeboten.

Wir möchten Sie um reges Ausprobieren der Datenbanken und Ihr Feedback bitten. Schreiben Sie uns (an diese Adresse: x-asia(at)sbb.spk-berlin.de)  oder auch im Forum, sollten Sie Interesse an einer dauerhaften Lizensierung der Datenbanken haben.

 

 

 

 

‚Neue Hallesche Berichte‘ online zugänglich – Kooperation zwischen den Franckeschen Stiftungen und CrossAsia-eBooks

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass im Rahmen der Kooperation zwischen dem Verlag der Franckeschen Stiftungen zu Halle und CrossAsia-eBooks, die im Buchhandel nicht mehr erhältlichen Bände der Schriftenreihe Neue Hallesche Berichte nun als Open-Access Publikationen auf CrossAsia-eBooks der Wissenschaft zugänglich sind.

Die Beziehungen der Franckeschen Stiftungen nach Indien reichen bis in die Anfänge der Stiftungsgeschichte zurück. Mit der Dänisch-Englisch-Halleschen Mission, der ersten protestantischen Mission überhaupt, knüpften die Stiftungen ab 1706 Kontakte nach Südindien und veröffentlichten die Berichte der Missionare, die sogenannten Halleschen Berichte, von 1710 bis 1772 in Halle. Mit den seit 1999 erscheinenden Neuen Halleschen Berichten soll eine zeitgemäße wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den traditionellen Indienbeziehungen gefördert werden. Die Themenschwerpunkte, die in Tagungsberichten, Monografien und Quelleneditionen aufgegriffen werden, sind Dravidologie, Volksreligiosität, Geschichte des Christentums, Geschichte des Hinduismus sowie Religion und Kultur Südindiens.

Von den bislang neun erschienen Bänden stehen nun vier Bände als digitale Ausgabe zur Verfügung:

  • Michael Bergunder, Peter Rahul Das (Hg.): „Arier“ und „Draviden“. Halle: Verlag der Franckeschen Stiftungen zu Halle, 2002. Neue Hallesche Berichte ; 2.
  • Will Sweetman: Mapping Hinduism: „Hinduism“ and the study of Indian religions, 1600-1776. Halle: Verlag der Franckeschen Stiftungen zu Halle, 2003. Neue Hallesche Berichte ; 4.
  • Eveline Masilamani-Meyer: Guardians of Tamilnadu: Folk deities, folk religion, Hindu themes. Halle: Verlag der Franckeschen Stiftungen zu Halle, 2004. Neue Hallesche Berichte ; 5.
  • Michael Bergunder (Hg.): Westliche Formen des Hinduismus in Deutschland: Eine Übersicht. Halle: Verlag der Franckeschen Stiftugen zu Halle, 2006. Neue Hallesche Berichte ; 6.

Wir freuen uns über rege Nutzung!

 

CrossAsia nicht erreichbar wegen Wartungsarbeiten am 10.01.

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

am Mittwoch, den 10.01., werden in der Zeit zwischen 6.30 und 9.00 Uhr Wartungsarbeiten an den Systemen der Staatsbibliothek in Berlin durchgeführt.

In dieser Zeit wird die CrossAsia-Seite vorübergehend nicht erreichbar sein.

Wir bitten, eventuelle Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Mekong-Ländertag 2017

Am 10. September fand der Mekong Ländertag statt, der, ursprünglich aus einem Teilprogramm der Asien-Pazifik-Wochen hervorgegangen, mittlerweile eine feste eigenständige Institution geworden ist. Veranstaltungsort war die Volkshochschule Berlin-Schöneberg.

Der Mekong-Ländertag bot auch dieses Mal ein Programm bestehend aus Vorträgen und Diskussionsrunden zu Geschichte, Wirtschaft, Entwicklungspolitik, Kunst und Kultur sowie Filmaufführungen, Tanzdarbietungen, Buchpräsentationen und Mini-Sprachkursen rund um die Mekong -Anrainerstaaten Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und China.

Der Tag wurde durch Jutta Kaddatz, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Soziales in Tempelhof-Schöneberg eröffnet.  Anwesend waren auch Vertreter der Botschaften.

Im Anschluss hatten die Teilnehmer von 12 – 18.30 Uhr die Möglichkeit, zwischen 35 verschiedenen Programmpunkten zu wählen. Die Entscheidung fiel oft schwer, denn die Vorträge und Aufführungen fanden parallel in 9 Räumen statt. Mehrere Referenten befassten sich mit der politischen Situation in den Ländern, wie z.B. Wilfried Lulei: „Vietnam 2017 – Wunsch und Wirklichkeit“, Gerhard Will: „Chinesisches Südmeer – Vietnamesisches Ostmeer“, Uta Gärtner: „Wandel braucht Zeit: Myanmar nach dem Wahlsieg. Andere Themen waren beispielsweise „Buddhismus und Geisterglaube in Thailand und Laos“ (Andreas Schneider), „Schamgefühl der Kambodschaner“ (Samnang Sam), „Hip-Hop in Myanmar“ (Tristan Hinkel) und „Der Einfluss neuer Medien in Kambodscha“ (André Hartlapp).

Auch die Staatsbibliothek war mit einem Vortrag über die „Literatur aus und über Südostasien in der Staatsbibliothek“ (Claudia Götze-Sam) vertreten. Nachdem die Referentin über die Geschichte der Sammlung berichtet und die Bestände einzelner Länder vorgestellt hat, informierte sie über den  Fachinformationsdienst Asien (FID Asien) und stellte das Portal des FID – CrossAsia mit seinen Angeboten vor.