Aktuelles

Testzugänge zu sieben Datenbanken von ProQuest bzw. Alexander Street

Zusätzlich zu den drei bereits für CrossAsia lizensierten Datenbanken des Anbieters ProQuest „ProQuest Dissertations and Theses“, „The South China Morning Post (SCMP) 南华早报“ und „Historical Newspapers: Chinese Newspapers Collection (1832-1953)“ (zu finden in unserer Liste der lizenzpflichtigen Datenbanken) können wir unseren registrierten Nutzerinnen und Nutzern Testzugänge zu sieben weiteren Datenbanken der Plattform ProQuest (bis zum 24.05.) bzw. Alexander Street (bis zum 21.05.) anbieten.

Es handelt sich um folgende Datenbanken:

ProQuest Historical Newspaper – Times of India

Asian and European Business Collection

East & South Asia Database

DNSA – Korean Collection Part I

DNSA – Korean Collection Part II

South and Southeast Asian Literature in English

Asian Film Online Series Vol. 1+2:

Wir freuen uns über Ihre rege Nutzung und unbedingt auch Rückmeldungen, ob Sie an einer dauerhaften Nutzung  der Datenbanken interessiert sind, wie immer unter  x-asia(at)sbb.spk-berlin.de oder im Forum!

Digitalisierung indonesischer Handschriften in Kooperation mit The National Library Board of Singapore

Ende Dezember 2016 trat die Leitung des National Library Board of Singapore an die Staatsbibliothek heran, und offerierte im Austausch für nichtkommerzielle Web-Veröffentlichungsrechte die Finanzierung der Digitalisierung von malaiischsprachigen Handschriften. Ähnlich dieser Initiative  – wenn auch in den Dimensionen nicht vergleichbar – war eine Kooperation Singapurs mit der British Library, in deren Rahmen von 2013 bis 2015 sämtliche malaiischsprachigen Handschriften der British Library mit privaten Spendenmitteln digitalisiert worden sind (https://www.bl.uk/press-releases/2013/august/british-library-to-partner-with-national-library-of-singapore-to-digitise-malay-manuscripts). Auch wenn die Kooperation mit Berlin also in etwas kleinerem Rahmen abläuft, so stehen jetzt doch 12 bisher nicht digitalisierte Handschriften den Interessierten in der online Datenbank www.orient-digital.de mit angereicherten Metadaten und Volldigitalisat zur Ansicht bereit. Die digitalisierten Handschriften beinhalten Legenden und Volksmärchen, Geschichtswerke, Gedichte sowie auch Sammlungen zum regionalen Brauchtum.

Wiedererwerbung der Druckausgabe der Dayak-Bibel von 1858

Im Februar 2017 konnte die Staatsbibliothek einen Kriegsverlust ersetzen, der auch in anderer Hinsicht den Bestand der Bibliothek bereichert.

Alles begann 1840 mit der Reise von August Hardeland zu der bis dahin nur wenig erschlossenen „Ausseninsel“ Borneo, genauer zu den indigenen Stämmen der Ngaju-Dayak in Zentral-/Süd-Borneo. Niederländisch-Indien konzentrierte sich zu dieser Zeit hauptsächlich auf die Insel Java, und erst langsam wurden weitere Inseln des Archipels dem Kolonialreich einverleibt.

Der in Kirchenkreisen nicht unumstrittene Hardeland (s. „Hardelandkonflikt“) war für die Rheinische Mission als Missionar tätig. Einem neuen Ansatz seiner Missionsgesellschaft folgend, sollte er sich auf Borneo u.a. um die Ausbildung von „Nationalgehülfen“, also von einheimischen Hilfslehrern, kümmern. Zusammen mit Friedrich Becker fertigte er eine Übersetzung des Neuen Testaments in die dortige Lokalsprache an, und nach Beckers Tod im Jahre 1849 im Alleingang eine Übersetzung des Alten Testaments (Surat brasi Djandji idjä solake). Da die Ngaju-Dayak keine Schrift hatten, benutzte Hardeland das lateinische Alphabet. Er fertigte auf die Drucklegung ausgerichtete, eigenhändige Manuskripte an. Nach seiner Rückkehr nach Europa wurde anhand dieser Vorlage eine Druckfassung des Alten und Neuen Testaments 1858 in Amsterdam besorgt. Ein Jahr später reiste Hardeland erneut als Missionar nach Südafrika – und nahm dabei seine Manuskripte mit, wie man dem Autograph entnehmen kann:

Auf dem Schmutzblatt der Handschrift ist folgender Vermerk eingeklebt: „Het eigenhandig Handschrift van Aug. Hardeland. Zijne vertaling van het Oude testament in de taal der Dajaks van Zuid-Borneo. Bij zijn vertrek van Z.O. Afrika ten geschenk gegeven aan Millies“.

Auf Seite 1 dann folgender Eintrag: „This translation was given by Hardeland to Prof. Millies, and in 1858 was printed at Amsterdam. From Prof. Millies … , Utrecht. May 1870…Brugge“.

Dieser 309seitige Autograph des Alten Testaments fand seinen Weg in die Bestände der Staatsbibliothek und wird unter der Signatur Ms. or. fol. 4319 im Handschriftenmagazin der Orientabteilung aufbewahrt.

Besitzt eine Bibliothek einen solchen Autograph, der auch noch als Basis zur Drucklegung diente, so ist es nur verständlich, dass auch dieser Druck zu den Beständen gehören sollte. Bis zum 2. Weltkrieg waren zwei Exemplare des zweibändigen Druckwerks des Alten Testaments in der damals noch Preußischen Staatsbibliothek verzeichnet – danach werden sie als Kriegsverlust geführt. Der Autograf selbst kam erst zu DDR-Zeiten in den Bestand der Deutschen Staatsbibliothek (Berlin-Ost), und erhielt daher nach der Wiedervereinigung die Akzessionsnummer acc.ms.or.1991.38. Jetzt ist es gelungen, diese Druckausgaben antiquarisch in den Niederlanden zu erwerben, sodass Autograph und Druck (Signatur 4 A 55114-1 und -2) wieder unter einem „Bibliotheksdach“ vereint sind.

Ms. or. fol. 4319, S. 1

 

Quellen und weiterführende Literatur:

Karl Böhmer: Beobachtungen zu den ersten Hermannsburger Missionarskursen im Hardelandkonflikt. in: Jobst Reller: Ausbildung für Mission: Das Missionsseminar Hermannsburg von 1849 bis 2012. LIT Verlag Münster 2016, S. 149-164;

Jan Lodewyk Swellengrebel: In Leijdeckers voetspoor : anderhalve eeuw bijbelvertaling en taalkunde in de indonesische talen. in: Verhandelingen van het Koninklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkunde. Teil I: 1820-1900. Leiden: Brill, 1974, 68.

 

Bildquelle: Carl Schwaner: Borneo. Beschrijving van het stroomgebied van den Barito en reizen langs eenige voorname rivieren van het zuid-oostelijk gedeelte van dat eiland door Dr. C. A. L. M. Schwaner. Amsterdam, 1854. Titelbild von Band 2. (nach Auguste van Pers und Heinrich von Gaffron, lithographiert bei C. W. Mieling).

Eingeschränkte Funktionalitäten bei Cinii Articles

Die japanische Datenbank für Zeitschriftenartikel, Cinii Aricles, wird zur Zeit umstrukturiert, weshalb die Funktionalitäten derzeit eingeschränkt sind. So wird z.B. CrossAsia nicht als registrierte Institution erkannt und somit steht auch die Verlinkung zur Zeitschriftendatenbank nicht zur Verfügung. Laut Aussage des Anbieters ist noch nicht klar, wie lange dieser Umstrukturierungsprozess dauern wird. Wir bitten um etwas Geduld und entschuldigen uns für die eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit.

Neuer Inhalt verfügbar: Zeitschrift Toyo Keizai (1946 bis 2015) in JapanKnowledge

Ab sofort können wir unseren registrierten Nutzerinnen und Nutzern einen neuen Inhalt in der Datenbank JapanKnowledge anbieten:

Das Archiv der Zeitschrift Weekly Toyo Keizai (週刊東洋経済) umfasst die rund 3500 Ausgaben aus dem Zeitraum 1946 bis 2015 und damit unter anderem die Besatzungszeit in Japan, den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, die Zeit der Hochwachstumsphase, die Ölkrise, den Zusammenbruch der Bubble Wirtschaft und die Rezession der Heisai-Ära.

Sie finden diese Zeitschrift in der Datenbank JapanKnowledge unter der einfachen und der erweiterten Suche in dem Abschnitt JKBooks als 東洋経済アーカイブズ  und dort dann jeweils auch die Ergebnisliste Ihrer Suchanfrage.

Die Suche orientiert sich an den einzelnen Artikelüberschriften, eine echte Volltextsuche ist z. Z. erst für die Jahrgänge 1997 bis 2015 möglich.

Wir möchten uns hiermit auch bei allen Nutzerinnen und Nutzern bedanken, die uns während des Testzugriffs im Februar Rückmeldungen zur Datenbank gegeben haben.

Testzugang für das gesamte Diaolong Portal

Bis zum 30. Juni diesen Jahres steht unseren registrierten Nutzerinnen und Nutzern ein Testzugang zu allen Datenbanken des Diaolong Portals 雕龍–中國日本古籍全文檢索資料庫 zur Verfügung. Bereits seit August letzten Jahres sind über dieses Portal Volltexte und Scans des Siku quanshu 四庫全書, Xuxiu Siku quanshu 續修四庫全書, des Daozang jiyao 道藏集要 sowie der im Aufbau befindlichen Sammlung Qingdai shiliao 清代史料 zugänglich. Ab sofort können Sie die darüber hinaus enthaltenen Datenbanken, als da sind Daozang 道藏, Sibu congkan 四部叢刊, Xu sibu congkan 四部叢刊, Yongle dadian 永樂大典, Gujin tushu jicheng 古今圖書集成, Dunhuang shiliao 敦煌史料, Zhongguo difangzhi 中國地方誌, Zhongguo difangzhi xuji 中國地方誌續集, Riben gudian shujiku 日本古典書籍庫, Liufu wencang 六府文藏 und Siku quanshu 四庫全書  testweise nutzen. Zum Portal gelangen Sie indem Sie in der Datenbankauswahl unter Klassifikation auf „Books & Collections“ klicken bzw. im Suchschlitz Diaolong oder  雕龍 eingeben. Ihnen werden dann die links zu den oben genannten vier bisher zugänglichen Datenbanken angezeigt, mit denen Sie nun für die nächsten drei Monate zum gesamten Portal gelangen. Ihre rege Nutzung sowie Ihre Kommentare sind wie immer willkommen unter x-asia(at)sbb.spk-berlin.de bzw. im Forum.

Neuerscheinung bei CrossAsia-eBooks

Erneut kann CrossAsia-eBooks, die Open Access Publikationsplattform für die Asienwissenschaften, eine Neuerscheinung vermelden:

Die Historikerin Martina Franke untersucht in ihrer Dissertation Hoffnungsträger und  Sorgenkind Südasien: Westdeutsche Betrachtungen und Begegnungen zwischen 1947 und 1973 die Wahrnehmung der Länder Südasiens in einer sich wandelnden westdeutschen politischen Öffentlichkeit. Die medial transportierten Bilder von Jawaharlal Nehru, dem ersten indischen Ministerpräsidenten, und die Sichtweisen auf Ereignisse wie den indisch-portugiesischen Konflikt um Goa oder die deutsch-indische Zusammenarbeit am Stahlwerk in Rourkela verdeutlichen unterschiedliche Perspektiven. Die Wahrnehmung der politischen Entwicklung in Südasien bis Anfang der 1970er Jahre stand im Zusammenhang mit den Debatten um die Vergabe und Verwendung von Entwicklungshilfe. Dabei prägten generationelle Zugehörigkeiten und unterschiedliche Lebenserfahrungen die Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Das Buch ist die überarbeitete Fassung einer 2016 an der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eingereichten Dissertation und steht als Gesamt-PDF zum Download auf CrossAsia-eBooks zur Verfügung, ebenso sind die Einzelkapitel als PDF hinterlegt. Parallel dazu erschien am 16. März 2017 eine
kostenpflichtige Print-on-Demand Ausgabe, die über den lokalen Buchhandel gekauft werden kann.

Wenn Sie ebenfalls Interesse daran haben, Ihre Forschungsarbeit auf CrossAsia-eBooks zu veröffentlichen, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme mit uns!

Zwei weitere Datenbanken von Brill

Ab sofort stehen Ihnen zwei weitere Datenbanken von Brill zur Verfügung, zum einen die von Rint Sybesma, Leiden University, herausgegebene Encyclopedia of Chinese Language and Linguistics, die 500 von Spezialisten der chinesischen Linguistik verfasste Beiträge zu allen wichtigen Aspekten der in China geschriebenen bzw. gesprochenen Sprachen enthält, und zum anderen die von Daniel Leese, Universität Freiburg, herausgegebene Brill’s Encyclopedia of China Online, mit 450 von Top-Spezialisten geschriebenen Artikeln zur Geschichte, Geographie, Gesellschaft, Politik und Kultur Chinas seit der Mitte des 19. Jh. Sie gelangen zu den Datenbanken, indem Sie in der Datenbankauswahl unter Klassifikation auf „Dictionaries & Encyclopedias“ klicken. Ihnen werden dann die Links zu beiden Datenbanken angezeigt.

Diskutieren Sie mit! Neue Funktionalitäten im CrossAsia Portal

Mit dem Relaunch des CrossAsia Portals hat das CrossAsia Forum ein vollkommen neues Gewand bekommen. Alle bisherigen Informationen aus dem Forum sind bei der Umstellung selbstverständlich nicht verloren gegangen, sondern stehen Ihnen zum Nachlesen weiterhin zur Verfügung. Die Entscheidung für das neue Forum, das auf der Open Source Software Discourse läuft, bietet zahlreiche neue Funktionalitäten, die wir Ihnen heute kurz vorstellen möchten.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was gerade für Sie interessantes im Forum diskutiert wird

Wenn Sie am CrossAsia Portal eingeloggt sind, haben Sie unter der Ansicht „Aktuell“ die Möglichkeit zu sehen, über welche Themen seit Ihrem letzten Besuch im Forum geschrieben wurde;  im Reiter „Ungelesen“ finden Sie alle Nachrichten, die Sie noch nicht gelesen haben. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich über neue Posts im Forum per E-Mail benachrichtigen zu lassen. Die Einstellungen, wann Sie über Neuigkeiten im Forum per E-Mail informiert werden möchten, treffen Sie in Ihren Profileinstellungen im Forum. Um einige Möglichkeiten zu nennen: Sie können sich bei allen neuen Posts benachrichtigen lassen, nur wenn in bestimmten Kategorien bspw. zu den Datenbanken etwas passiert, oder nur bei Antworten auf die eigenen Posts eine Mail erhalten.

Ansicht Aktuell: Neue Beiträge seit dem letzten Besuch

Profileinstellungen

Neben den Angaben in Ihrem CrossAsia Account, wo Sie die Gültigkeit Ihres Zugangs etc. einsehen können, haben Sie nun im Forum die Möglichkeit sich in der Community bekannt zu machen und dort „Über sich“ etwas zu schreiben, ein Profilbild hochzuladen, einen Link zu Ihrer eigenen Webseite abzulegen u.ä. Müssen Sie aber natürlich nicht. In Ihrem Discourse-Profil stellen Sie auch z.B die oben genannten Benachrichtigungen ein. Zu den individuellen Profileinstellungen gelangen Sie, wenn Sie angemeldet im Forum oben rechts in der Menüleiste auf den bunten runden Button (mit Ihrem Anfangsbuchstaben) klicken und anschließend das Zahnrad für die Einstellungen auswählen.

Änderung der Profileinstellungen: Klick auf das Zahnrad

Private Nachrichten

Das Forum ist nach wie vor so eingestellt, dass alle Nachrichten im Forum für jede und jeden sichtbar sind, schreiben können jedoch nur angemeldete Personen. Jetzt können Sie das Forum jedoch auch verwenden, um einzelnen oder mehreren CrossAsia Nutzerinnen und Nutzern Nachrichten zu senden, die nur für diese sichtbar sind. Damit können Sie beispielsweise für Ihre eigenen Arbeitsgruppen im CrossAsia Forum eine Kommunikationsgruppe bilden. Eine Nachricht direkt an einen bestimmten Nutzer können Sie schreiben, indem Sie auf das Profilbild eines Nutzers oder einer Nutzerin klicken und dort „Nachricht“ auswählen. Im Adressfeld können Sie dann weitere Nutzernamen hinzufügen.

Verfassen einer Privaten Nachricht

Kommentarfunktionen

Wir haben das CrossAsia Forum noch stärker in die Architektur des CrossAsia Portals eingebunden. So ist es ab sofort möglich, die Beiträge im CrossAsia Blog zu kommentieren. Die Kommentare zu den Artikeln können Sie sowohl im Blog unterhalb des jeweiligen Artikels als auch im Forum in der Kategorie „Blog Kommentare“ einsehen und ergänzen.

Auch die Liste der Datenbanken wurde um eine Kommentarfunktion ergänzt. Wenn Sie auf die Sprechblase rechts in der Anzeige klicken wird das CrossAsia Forum nach bereits vorhandenen Kommentaren zu der entsprechenden Datenbank durchsucht. Wir laden Sie herzlich ein, im Forum nach Ihren Fragen und Problemen zu suchen – und falls Sie nicht fündig werden sollten, Ihre Kommentare und Fragen zu der entsprechenden Datenbank in den vorgeschlagenen Themen im Forum zu hinterlassen. Gibt es noch keine Kommentare im Forum zu der ausgewählten Datenbank wird Ihnen angeboten, ein neues Thema anzulegen und dort Ihren Kommentar zu hinterlassen. Versuchen Sie es einfach einmal.

Datenbank-Kommentarfunktion am Beispiel CAJ

Diskutieren Sie mit!

Trotz der neuen Funktionalitäten ist unsere Idee für das Forum die gleiche geblieben:  Wir wünschen uns, dass es für Sie als Kommunikationsplattform mit uns und untereinander dient. Es muss nicht nur Kummerkasten bleiben, wenn eine Datenbank einmal wieder nicht funktioniert oder Sie Probleme mit dem Login haben. Wir hoffen, dass das neue Aussehen des Forums ansprechender ist und die Funktionen Sie ermuntern mitzudiskutieren. Wir laden Sie herzlich ein: kommen Sie miteinander ins Gespräch, tauschen Sie sich aus zu Ihren Recherchefragen, der Nutzung von Datenbanken und wie Sie bei der Recherche nach bestimmten Materialien oder zu bestimmten Themen vorgehen. Als regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer der CrossAsia Plattform sind Sie die Profis und haben das größte Wissen zur Recherche in den verschiedenen Datenbanken. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Kniffe und Tricks mit uns und der CrossAsia Community teilen.

Workshop Bericht: „All you can do with Catalogs: Accessing, Organizing, Disseminating Local and Global Knowledge (15th-19th Centuries)“

Im Oktober 2016 fand in den Räumlichkeiten der Staatsbibliothek zu Berlin und am Forum für Transregionale Studien ein internationaler Workshop statt. Im Fokus stand die Geschichte und Rolle von Bibliothekskatalogen. Paola Molino (LMU München/Alexander von Humboldt-Stiftung), Guy Burak (New York University), Dagmar Riedel (Columbia University) und Martina Siebert (Staatsbibliothek zu Berlin) haben fünfzehn internationale Forscher eingeladen, um gemeinsam anhand von Beispielen aus den Kulturen Europas, des Mittleren Ostens und Ostasiens Kataloge und Bibliographien als materielle Objekte, als Findwerkzeuge, Bestandsrepräsentanz und -erhaltung, und als geistesgeschichtliche und politische Stellungnahmen zu untersuchen.

Der Bericht zum Workshop ist nun als Beitrag im TraFo Blog erschienen: http://trafo.hypotheses.org/6049; das ausführliche Programm finden Sie hier: http://www.forum-transregionale-studien.de/fileadmin/bilder/Forum/Veranstaltungen/Program_All_you_can_do_with_catalogs.