Aktuelles

Neues Themenportal zur mongolischen Sammlung an der Staatsbibliothek online

Die mongolische Sammlung an der Staatsbibliothek zu Berlin ist eine der größten und bedeutendsten weltweit auf diesem Gebiet. Die Objekte decken einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren ab und umfassen Medien verschiedener mongolischer Dialekte. Die moderne Sammlung setzt sich vor allem aus Erwerbungen in der Mongolei und der Autonomen Region Innere Mongolei zusammen. Dadurch sind sowohl Medien in kyrillischer als auch mongolischer Schrift zu finden. Derzeit hat sie einem Umfang von mehr als 21.500 Medien. Darüber hinaus lassen sich zahlreiche mongolische Handschriften und Blockdrucke sowie Landkarten finden. Einige Forscher und ihre Sammlungen werden ebenfalls vorgestellt.

Das nun veröffentlichte CrossAsia-Themenportal stellt die Sammlung insgesamt sowie schlaglichtartig einige bedeutende Teilbereiche mit vormodernen Inhalten vor und soll zugleich zum Stöbern in unseren Beständen einladen.

Testzugang zu RONZA

Testzugang zu RONZA

Bis zum 21. Februar diesen Jahres haben wir die Möglichkeit, unseren registrierten Nutzer:innen einen Testzugang zu RONZA, angeboten von der Asahi Shimbun, zur Verfügung zu stellen. RONZA wurde 2010 gegründet (bis April 2019 unter dem Namen WEBRONZA) und ist die digitale Fortsetzung der 2008 eingestellten Print-Zeitschrift gleichen Titels. Das Webmagazin RONZA umfasst Artikel, Essays und Reportagen unter den Kategorien Politik/Internationales, Wirtschaft/Beschäftigung, Gesellschaft/Sport, Wissenschaft/Umwelt, Kultur/Unterhaltung, Demokratie, Journalismus. Aktuell finden sich dort über 16.300 Artikel.

Um diese Ressource auszuprobieren, loggen Sie sich bitte wie üblich bei CrossAsia ein und nutzen Sie diesen Link.

Ihre rege Nutzung ist sehr willkommen! Wenn Sie eine dauerhafte Lizenzierung befürworten, schreiben Sie uns bitte unbedingt unter x-asia@sbb.spk-berlin.de oder im CrossAsia Forum. Vielen Dank! Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Erinnerung: Einladung zum Informations- und Austauschtreffen zum FID Asien Folgeantrag am 27.01. ab 17 Uhr

Im April werden wir einen Folgeantrag für den FID Asien stellen, der aktuell bis Ende 2021 von der DFG gefördert wird. Wir möchten uns in den Bereichen der Informationsversorgung und darauf aufbauender Services weiterhin dicht an Ihren Bedürfnissen, an den Bedürfnissen der Forschenden, Studierenden und Lehrenden der asienbezogenen Wissenschaften ausrichten.

Wir laden herzlich ein zum:

Informations- und Austauschtreffen mit der Fachcommunity zum geplanten FID Antrag (2022-2024) für die Regionen Ost-, Südost- und Zentralasien
Mittwoch, 27. Januar 2021, 17-18:30 Uhr via Webex (Link zum Meetingraum)

Das Austauschtreffen richtet sich an die asienwissenschaftlichen Forschenden, Studierenden und Lehrenden der von der Staatsbibliothek zu Berlin betreuten Regionen Ostasien (chinesischer Raum, Japan, die beiden Koreas), Südostasien (alle Staaten und Regionen Südostasiens von der chinesischen Südgrenze bis nach Indonesien) und Zentralasien (Mongolei und die zentralasiatischen Gebiete der Volksrepublik China mit den Sprachen Mongolisch, Tibetisch und Uigurisch). Ziel dieses Austauschtreffens ist, dass Sie als asienwissenschaftliche Forschende und Nutzer:innen von CrossAsia Ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen in die Planungen des Folgeprojekts des FID Asien einbringen können. Thematisch sollen die Bereiche Digitale Wissenschaften, Forschungsdaten sowie Infrastrukturen für externe Projekte (Stichwort Satellitenprojekte) im Mittelpunkt des Treffens stehen.

Wir freuen uns auf die Diskussion und den Austausch mit Ihnen!

Ihr CrossAsia Team

Neues Jahr – neue Datenbank-Lizenzen und Testzugänge – für Südostasien und China

Wir starten ins Jahr 2021 mit drei brandneuen Lizenzen und zwei Testzugängen in den Bereichen Südostasien und China:

Die akademische Zeitschrift Journal of the Burma Research Society (auf Myanma: မြန်မာနိုင်ငံသုတေသနအသင်းဂျာနယ်) wurde von 1911 bis 1980 veröffentlicht und ist nun vollständig über CrossAsia abrufbar. Das bis heute vielgelesene Journal veröffentlichte erstmals wissenschaftliche Artikel aus dem Bereich der Myanmarstudien, deren Qualität durch einen Peer-Review-Prozess gewährleistet wurde. Im Laufe von 69 Jahren wurden 59 Bände, aufgeteilt in jeweils 132 Ausgaben, veröffentlicht. Insgesamt erschienen über 1.300 Artikel in dem Journal, das halbjährlich von der Universität Yangon sowohl in englischer als auch in myanmarische Sprache veröffentlicht wurde.

Die E-Book-Sammlung Malaysia Historical Collection umfasst Forschungsliteratur zur jüngeren Geschichte Malaysias. Im Fokus stehen dabei die drei Zeitperioden der britischen Kolonialherrschaft, der japanischen Besatzung während des zweiten Weltkrieges und des Staats Malaysia nach seiner Unabhängigkeit.

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CrossAsia Newsletter Nr. 22 – Einladung zum Informations- und Austauschtreffen am 27.01.

Liebe CrossAsia Nutzer:innen,

ein langes Jahr mit vielen einschneidenden Änderungen in Forschung, Lehre und Informationsversorgung neigt sich dem Ende. Wir wünschen Ihnen allen trotz der aktuell anhaltenden Einschränkungen eine geruhsame Advents- und Festzeit.

Aktuell gibt es über den Jahreswechsel und bis auf weiteres leider Einschränkungen beim Versand des Blauen Leihverkehrs. Wir informieren Sie entsprechend im Blog darüber.

Als Ausblick auf das kommende Jahr freuen wir uns, dass wir im Frühjahr einen Folgeantrag für den FID Asien, der aktuell bis Ende 2021 von der DFG gefördert wird, stellen möchten. Um uns weiterhin dicht an Ihren Bedürfnissen der Informationsversorgung und darauf aufbauender Services zu bewegen, planen wir für Anfang 2021 für die von uns an der Staatsbibliothek zu Berlin betreuten Regionen Ost-, Südost- und Zentralasien einen Online-Workshop mit dem Ziel, dass Sie als asienwissenschaftliche Forschende und Nutzer:innen von CrossAsia Ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen in die Planungen eines Folgeprojekt des FID Asien einbringen können. Wir laden herzlich ein zum:

Informations- und Austauschtreffen mit der Fachcommunity zum geplanten FID Antrag (2022-2024) für die Regionen Ost-, Südost- und Zentralasien
Mittwoch, 27. Januar 2021, 17-18:30 Uhr via Webex (Link zum Meetingraum)

Als Reaktion auf die Corona-Krise und zur Unterstützung der digitalen Lehre haben wir im Frühjahr bereits damit begonnen, offene Online-Schulungen zum CrossAsia Portal und den darin enthaltenen Datenbanken anzubieten. Nach einem Dreivierteljahr lässt sich das vorläufige Resümee ziehen, dass das Angebot intensiv wahrgenommen wird. In mehr als 30 Schulungen konnten wir seit März diesen Jahres rund 750 Personen erreichen. Wir haben für die Schulungsangebote eine eigene Seite eingerichtet, den CrossAsia Classroom. Dort finden Sie neben den Schulungsterminen – aktuell bis zum Ende des Wintersemesters – auch ein stetig wachsendes Angebot an Informationsmaterialien zum Portal insgesamt sowie zu einzelnen Regionen und Datenbanken. Wir freuen uns, wenn Sie einmal vorbeischauen. Genauso freuen wir uns auch über Ihre Rückmeldungen zum Online-Angebot, über Themen, die Sie gerne behandelt hätten sowie Ideen und Vorschläge zu den Formaten.

Im Folgenden finden Sie zusammengefasst zur Nachlesen die wichtigsten Neuigkeiten der letzten Monate des aktuellen Newsletters im Überblick:

Neu lizenzierte Datenbanken

und aktuelle Testzugänge

Themenportal

  • Die südostasiatische Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin
    Die südostasiatische Sammlung der Berliner Staatsbibliothek ist mit weit über 100.000 Bänden die umfangreichste Sammlung dieser Art in Deutschland und gehört zu den bedeutenden Südostasien-Sammlungen weltweit. Neben einem allgemeinen Überblick und der Vorstellung von besonderen Stücken der Sammlung bietet das Themenportal auch Zugang zu ersten Sucheinstiegen und lädt die Leserschaft dazu ein, auf eigene Faust die Bestände zu erkunden, die neben originalsprachiger Literatur südostasiatischer Länder auch zahlreiche Publikationen in westlichen Sprachen bieten.

CrossAsia-ePublishing

Weitere Neuigkeiten aus CrossAsia

Wir freuen uns, wenn wir uns im neuen Jahr entweder bei den Workshops zur weiteren Ausrichtung des FID Asien oder bei den Schulungen sehen werden – hoffentlich dann auch einmal wieder vor Ort bei Ihnen an den Instituten.

Bleiben Sie gesund.

Ihr CrossAsia Team

Verzögerungen bei Bestellungen des Blauen Leihverkehrs und über PDA und DoD

Aktualisiert am 08.01.2021.

Aktuell kommt es aufgrund der Einschränkungen im Betrieb infolge der Corona Pandemie bei Bestellungen des Blauen Leihverkehrs, bei Anschaffungswünschen/PDA Aufträgen sowie bei DoD Bestellungen leider zu Verzögerungen. Wir nehmen weiterhin Bestellungen entgegen und bearbeiten diese so schnell wie möglich. Bitte haben Sie Verständnis, wenn alles etwas langsamer als gewohnt vor sich geht.

Sollte Ihre Institutsbibliothek, an die wir i.d.R. die angefragten Medien schicken, im Januar noch nicht besetzt sein, so ist es in Ausnahmefällen auch möglich, dass wir die gewünschten Materialien an Ihre private Adresse schicken. Dazu müssten Sie sich aber bitte unbedingt vorab mit Ihrer Institutsbibliothek oder Ihrem Institut abstimmen. Bitte senden Sie uns dazu eine separate Email an ostasienabt@sbb.spk-berlin.de.

Bereitstellung der Datenbank „Digital Tibetan Archives Bonn“ (DTAB)

Wir freuen uns, die Datenbank „Digital Tibetan Archives Bonn“ (DTAB) via CrossAsia wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. In Absprache mit Prof. Dr. Schwieger übernimmt CrossAsia die Bereitstellung der Datenbank für Forschung und die allgemeine Öffentlichkeit. Sie ist ab sofort frei zugänglich im CrossAsia LAB zu finden.

Sie stellt eine wichtige Quelle für tibetische Verwaltungsdokumente dar. Neben Digitalisaten aus unserer eigenen Sammlung werden auch weitere Sammlungen kontextualisiert. Es handelt sich um Objekte aus Archiven aus Lhasa und Dharamsala sowie aus vier Privatsammlungen von u.a. Andre Alexander und Kurt H. Dahnke. Die Objekte aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin wurden von Hanna Schneider im Rahmen des Verzeichnis der Orientalischen Handschriften in Deutschland (Bände 11,1611,17) beschrieben.

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CNKI Citation Database & CAJ Data Analyzer (Testzugang verlängert bis 31.01.2021)

CAJ bietet bereits eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit denen es möglich ist z. B. einen Eindruck zu bekommen, wer zitiert wen, in welchen Journals oder Disziplinen publiziert ein:e bestimmte:r Autor:in, bzw. welche Instition hat Artikel mit welchen Schlagwörtern besonders häufig in welchen Jahren gefördert. Die „Citation Database (中国引文数据库)“ geht hier noch einen Schritt weiter und bietet diese Informationen im Detail und mit den einzelnen Verweisen sowohl in Visualisierungen als auch als herunterladbare Datenblätter an. Diese Analysen lassen sich auch auf Provinzen und Regionen fokussieren. Es können auch Sichten auf einzelne Journals erzeugt werden, zu welchen Themen dort über die Jahr wieviel publiziert wurde bzw. welche Autor:innen welcher Institutionen oder Disziplinen in diesem Journal repräsentiert sind.

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Testzugang für Bijutsu shinpô bis 15.12.20

Bis zum 15. Dezember 2020 können Sie die elektronische Version von Bijutsu shinpô (美術新報) testen. Diese umfasst alle 300 Hefte, die zwischen den Jahren 1902 (Meiji 35) and 1920 (Taisho 9) erschienen sind. Die Zeitschrift enthält Beiträge zu künstlerischen Entwicklungen jener Jahre, Kunstkritik, aber auch zur westlichen und ostasiatischen Kunstgeschichte. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Anbieters.

Die Datenbank kann nach Autor:innen und Titelstichworten durchsucht werden, bietet aber keine echte Volltextsuche. Um diese Ressource zu testen, melden Sie sich bitte wie üblich bei CrossAsia an und rufen Sie in eingeloggtem Zustand auf der Datenbankseite JapanKnowledge auf. In der einfachen Suche (基本検索) finden Sie Bijutsu shinpô in dem Bereich „JK Books“ aufgelistet. Zudem kann in der ausführlichen Suche (詳細(個別)検索) die Zeitschrift als einzelnes Werk durchsucht werden.

Wenn Sie eine dauerhafte Lizenzierung befürworten, schreiben Sie uns bitte unbedingt unter x-asia@sbb.spk-berlin.de oder im CrossAsia Forum. Vielen Dank! Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Neu lizenziert: „20th Century Media Information Database“

Ab November 2020 steht die „20th Century Media Information Database“ (20世紀メディア情報データベース) dauerhaft zur Verfügung. Diese Datenbank wurde erstellt an der Waseda Universität von der NPO Institute of Intelligence Studies (NPO 法人 インテリジェンス研究所). Es handelt sich dabei um eine teilweise Erschließung der Gordon W. Prange Collection (プランゲ文庫), deren Original sich im Besitz der University of Maryland befindet. Eine Kopie der Sammlung ist außerdem an der National Diet Library in Tokyo verfügbar. Die Prange Collection umfasst Materialien (Zeitschriften, Zeitungen, Poster etc.), die von den amerikanischen Zensurbehörden während der Anfangsphase der Besatzungszeit aus den Jahren 1945-1949 geprüft worden waren. Die Datenbank verzeichnet insgesamt 3.226.180 Einträge zu Zeitschriften- (1.964.900) und Zeitungsartikeln (1.261.280). Hier finden Sie nähere Angaben zu Entstehung und Inhalten.

Von Seiten des Anbieters gibt es diese Anleitung zur Datenbank. Um in ihr zu recherchieren, loggen Sie sich bitte wie üblich bei CrossAsia ein und nutzen Sie den auf der Datenbankseite hinterlegten Link.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns während des Testzugangs im Sommer eine positive Rückmeldung zur „20th Century Media Information Database“ gegeben haben.