Aktuelles

International Conference on Cooperative Development and Sharing of Chinese Resources

Ab  dem 25. Oktober 2016 fand in Macao die “International Conference on Cooperative Development and Sharing of Chinese Resources” statt. Die dreitägige Konferenz, die jetzt zum elften Mal tagte, geht zurück auf Kooperationsanstrengungen und den Bedarf am Informationsaustausch derjenigen Bibliotheken und Informationseinrichtungen, die mit chinesischen Materialien arbeiten. Seit ihrem Bestehen wurden 14 kooperative Erschließungs- und Digitalisierungsprojekte erfolgreich durchgeführt.

Die Tagung wird vom Council of the Conference on Cooperative Development and Sharing of Chinese Resources (CCDSCR) ausgerichtet, das derzeit an der Nationalbibliothek der VR China angesiedelt ist. Die Organisatoren der diejährigen Tagung waren das Department of Public Library Management of the Cultural Affairs Bureau of the Macao SAR Government und die Macau Library and Information Management Association.

Teilnehmer der 11. CCDSCR. Bild: MSAR Cultural Affairs Bureau

Teilnehmer der 11. CCDSCR. Bild: MSAR Cultural Affairs Bureau

In diesem Jahr stand die Tagung unter dem Motto: „Post-digital Era – the Cooperation, Utilization and Promotion of Chinese Resources“. Die mehr als 100 Konferenzteilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit bei vier Keynote speeches und elf Berichten zu aktuellen Projekten mehr über die zahlreichen internationalen Anstrengungen im Bereich Nutzung und Präsentation chinesischer Ressourcen zu erfahren. Dieses Jahr waren auch eine Kollegin und zwei Kollegen aus Europa eingeladen, namentlich Sara Chiesura aus der British  Library, Thomas Tabery aus der Bayerischen Staatsbibliothek und Matthias Kaun aus der Staatsbibliothek zu Berlin. Sara Chiesura berichtete über das internationale Digitalisierungsprojekt der British Library, in dem Orakelknochen erschlossen, beschrieben,  in einem 3-D Verfahren gescannt und schließlich online präsentiert werden. Thomas Tabery präsentierte das Sinica Digitalisierungsprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek. Matthias Kaun stellte in seiner Keynote speech „CrossAsia – a German National Infrastructure for East Asian Studies“ die Aktivitäten im Bereich der Ostasiensammlung, der Lizenzierungspolitik und insbesondere der geplanten Services im Bereich Digital Humanities vor.

Schwerpunkt der anderen Vorträge waren vor allem die Aktivitäten und Projekte in Macao sowie internationale Kooperationen in Ost- und Südostasien. Alle Präsentationen sind über die Webseite der Tagung öffentlich zugänglich.

Testzugang zu CNPIEC eReading

Bis zum 11. Februar nächsten Jahres können wir unseren registrierten Nutzerinnen und Nutzern einen Testzugang zur eBook-Plattform CNPIEC eReading anbieten. Insgesamt finden sich hier derzeit  mehr als 120.000 Titel aus den Jahren 1819 bis 2016, darunter auch eine beachtliche Zahl aus der Republik-Zeit, die im Volltext durchsucht werden können. Für diesen Testlauf wurden uns vorerst 515 Titel angeboten, für die neben der Volltextsuche auch Funktionalitäten wie Download und Druck zur Verfügung stehen. Sie gelangen zu diesen Titeln im „Organization center“ durch Anklicken von „All subscriptions“ oder auch „Books subscription“.

cnpiec-ereading_subskribierte-titel

Screenshot Organization center

 

Wir freuen uns über Ihre rege Nutzung und Rückmeldungen, ob Sie an einer dauerhaften Nutzung  der eBook-Plattform in CrossAsia – dann in Form eines PDA-Erwerbungsmodells – interessiert sind, wie immer unter  x-asia(at)sbb.spk-berlin.de oder im Forum!

VSJF Jahrestagung 2016

Vom 18.-20. November fand in Duisburg die Jahrestagung 2016 der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) statt. Sie wurde organisiert vom In-East – Institute of East Asian Studies der Universität Duisburg-Essen und trug den Titel „Mobility and the City of the Future“. Den rund 90 TeilnehmerInnen wurde in verschiedenen Panels eine große Bandbreite an Themen geboten: von Transportsystemen der Gegenwart und der Zukunft und den Herausforderungen, wie eine alternde Gesellschaft mobil gehalten werden kann, über Stadtplanungsmodelle, die die Rückbesinnung auf traditionelle Bauformen als Garant für eine positive zukünftige Stadtentwicklung sehen, und Zukunftsvisionen von Städten in der Populärkultur, bis hin zu der Instrumentalisierung von Superheldfiguren zu Marketingzwecken in der japanischen Roboterindustrie.

Eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Deutschland, Japan und Kanada, welche sich vergleichend mit den Verkehrsanforderungen in den beiden Großregionen Tokyo und Ruhrgebiet auseinandersetzte, bildete gleichzeitig eine öffentliche Veranstaltung des 20. Duisburger Ostasientages, die auf großes Interesse stieß. Innerhalb des Rahmenprogramms hatten die TeilnehmerInnen unter anderem die Möglichkeit den Alterssimulationsanzug GERT auszuprobieren oder ein Exoskelett (Stützroboter) live zu sehen.

Außerdem bot die Mitgliederversammlung der VSJF am Samstagabend dem CrossAsia-Team die Möglichkeit, seine neuen Angebote vorzustellen:

  • CrossAsia Blog: Neuigkeiten rund um die Aktivitäten von CrossAsia
  • DoD (Digitisation on Demand): kostenfreier Digitalisierungsservice für urheberrechtsfreie oder und verwaiste Werke gemäß den Wünschen von Nutzerinnen und Nutzern
  • PDA (Patron Driven Acquisition): voraussichtlich ab Anfang 2017 Vereinfachung von Anschaffungswünschen, indem über einen neuen Button in der CrossAsia Suche Bestellungen im Blauen Leihverkehr direkt angestoßen werden können
  • E-Publishing Plattformen: Angebot von drei Plattformen für eBooks, eJournals sowie ein Repositorium für Einzelschriften (Papers, Aufsätze etc.); kostengünstige Möglichkeit des Print on Demand; hohe Sichtbarkeit über Verzeichnung in Bibliothekskatalogen, Verbünden (World Cat), Suchmaschinen wie Google (Recherche bis auf Volltextebene möglich) oder Verkaufsplattformen wie Amazon, Buchhandel.de (eBooks erhalten eine ISBN) etc.; Sicherung der dauerhaften Verfügbarkeit

Die Ankündigungen wurden von den Mitgliedern sehr positiv aufgenommen.

Testzugang zur „Web Library of Japanese Literature 日本文学Web図書館“

Bis Ende November stehen testweise zwei Segmente aus der „Web Library of Japanese Literature 日本文学Web図書館“ zur Verfügung.

Registrierte Nutzerinnen und Nutzer von CrossAsia loggen sich wie üblich mit Ihren Daten ein und kopieren bitte den folgenden Link in Ihren Browser:

http://caj.sbb.spk-berlin.de/NetManBin/nmwebclt.asp?A=1&CONFIGID=TOSHOKAN1

Die Datenbank benötigt eine spezielle Software, weshalb sie nur über eine RDP-Verbindung angeboten werden kann. Innerhalb des RDP-Rahmens öffnet sich zunächst ein Fenster mit der Webseite der Datenbank. Danach öffnet sich automatisch ein zweites Fenster mit der Auswahl der „Web Library“. Bitte warten Sie bis sich das zweite Fenster geöffnet hat. Der Vorgang kann beim ersten Mal einen Moment dauern. Innerhalb des Auswahlfensters überschrieben mit „日本文学Web図書館“ erscheinen fünf Schaltflächen für verschiedene „Web Library“. Davon sind die unten stehenden zwei im Trial zugänglich (gekennzeichnet mit dem Zusatz: ログインできます):

和歌&俳諧ライブラリー Web Library of Waka & Haikai Poetry
Inhalte gemäß Anbieterangabe:
新編国歌大観+新編私家集大成+歌書集成+古典俳文学大系
(コンテンツ提供;新編国歌大観=角川学芸出版、古典俳文学大系=集英社、新編私家集大成・歌書集成=古典ライブラリー)

辞典ライブラリー Web Library of Dictionary
Inhalte gemäß Anbieterangabe:
和歌文学大辞典(古典ライブラリー・新編集)+歌ことば歌枕大辞典(角川学芸出版)

Wir freuen uns über eine rege Nutzung des Testangebots! Darüber hinaus wären wir dankbar für Rückmeldungen, ob Sie die Datenbank zukünftig dauerhaft im CrossAsia-Angebot wünschen oder nicht. Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare, Anregungen, Vorschläge unter x-asia(at)sbb.spk-berlin.de oder im Forum.

Java-Zertifikat funktioniert wieder

Die Probleme beim Zugriff auf alle RDP-Datenbanken, d.h. solche, die in einer Java Umgebung laufen, sind behoben, das neue Java-Zertifikat funktioniert einwandfrei. Die zuvor beschriebene Eintragung der URLs als sichere Sites ist nun nicht mehr notwendig. Ggf. sollte vor der Verwendung noch einmal der Java-Cache geleert werden, damit die aktuellen Dateien geladen werden.

Ihr CrossAsia Team

 

Java-Zertifikat

Aktuell gibt es leider Probleme mit dem Zugriff auf alle RDP-Datenbanken, d.h. solche, die in einer Java Umgebung laufen. Bis das neue Java-Zertifikat einwandfrei funktioniert, können wir Ihnen eine Zwischenlösung zum Aufrufen der RDP-Datenbanken anbieten. Dazu müssen Sie in der Java-Konfiguration Ihres Rechner die SBB-Seiten als vertrauenswürdig definieren:

Schritt 1: Sicherheitseinstellungen
Öffnen Sie unter Programme „Java konfigurieren“
Im Reiter „Sicherheit“ klicken Sie bitte „Java-Content im Browser aktivieren“ an, stellen die Sicherheitsebene auf „hoch“ und fügen in der Ausnahmeliste folgende URLs hinzu:
http://caj.sbb.spk-berlin.de/
http://erf.sbb.spk-berlin.de

java1

Schritt 2: Cache löschen
Löschen Sie im Reiter „Allgemein“ den Cache. Dazu klicken Sie bitte auf „Einstellungen“ unter Temporäre Internetdateien, klicken auf „Dateien löschen“ und bestätigen das folgende Fenster mit okay. Starten Sie Sicherheitshalber den Browser neu.

java2

java3

Falls Sie Probleme mit den Einstellungen haben, melden Sie sich bitte. Wir versuchen das Problem so schnell wie möglich zu lösen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr CrossAsia Team

 

 

 

Neuerscheinung auf CrossAsia-eBooks zu Vāstuvidyā

Wir freuen uns, eine weitere Neuerscheinung auf unserer Publikationsplattform CrossAsia-eBooks ankündigen zu dürfen.

Der Marburger Indologe Felix Otter untersucht in seiner Dissertation Die Revitalisierung von Vāstuvidyā im kolonialen und nachkolonialen Indien die Wiederbelebungsversuche von Vāstuvidyā im Kontext ideologischer und geistesgeschichtlicher Entwicklungen mit Methoden der Textanalyse. Das Verhältnis der revitalisierten Version(en) von Vāstuvidyā zu den vorkolonialen vāstuśāstras, ebenso die Relevanz der Apologetik der einheimischen Wissenschaften für die Revitalisierung von Vāstuvidyā sowie die Diskursstrategien, die im revitalistischen Vāstu-Schrifttum zur Anwendung kommen, bilden die zentralen Themen des Buches.

Das Buch ist eine überarbeitete Fassung einer 2012 an der Philosophischen Fakultät I der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingereichten Dissertationsschrift .

Primäre Publikationsform auf CrossAsia-eBooks ist die Online-Veröffentlichung im Open Access. Das Buch kann als Gesamtdatei oder in Einzelkapiteln gelesen und herunter geladen werden. In Ergänzung zu diesem frei zugänglichen digitalen Format bietet CrossAsia-eBooks eine kostenpflichtige Print-on-Demand-Veröffentlichung an, die regulär über den Buchhandel bezogen werden kann.

Konferenz des Arbeitskreises Japan-Bibliotheken sowie Fortbildung durch die National Diet Library

Während der Fortbildung

Während der Fortbildung

Am Nachmittag des 7. Oktobers 2016 fand die 42. Konferenz des Arbeitskreises Japan-Bibliotheken an der Staatsbibliothek zu Berlin statt, an der zwölf VertreterInnen aus Deutschland und der Schweiz sowie zwei Gäste teilnahmen. Themen waren u.a. die Planung einer Brief-Aktion, um einen verbesserten Zugriff vom Ausland auf die Digitalisate der National Diet Library (NDL) in Tokyo zu erhalten, die Aktualisierung des Verzeichnisses Japan-Bibliotheken in diesem Jahr, ein Bericht von der EAJRS Konferenz 2016 in Bukarest sowie Kurzberichte aus den teilnehmenden Bibliotheken.

Am Vormittag des gleichen Tages führte Frau Frau KONDŌ Kaori von der NDL eine Fortbildung zum Thema „Recherche von Informationen aus den Bereichen Wirtschaft und Gesellschaft“ durch, die bei den fünfzehn TeilnehmerInnen großen Anklang fand. Nach dem Vortrag von Frau KONDŌ konnten die Anwesenden im zweiten Teil der Schulung mit den praktischen Übungen, bei denen konkrete statistische Angaben zu ermitteln waren, sogleich das neu erworbene Wissen anwenden.

Vorgelagert zu Konferenz und Fortbildung führte am Vortag die Kollegin, Frau Dr. Theresia Berenike Peucker von der Campusbibliothek der Freien Universität, durch deren Neubau, in welchem die Bestände mit Themenschwerpunkt Japan („Lokalkennzeichen JAPAN“) seit April 2015 untergebracht sind.

Neubau der Campusbibliothek der FU Berlin

Neubau der Campusbibliothek der FU Berlin

In der Campusbibliothek der FU Berlin

In der Campusbibliothek der FU Berlin

EAJRS 2016 Conference „International Cooperation Between Japanese Studies Libraries”

Titel der Konferenz: International Cooperation Between Japanese Studies Libraries

Titel der Konferenz: International Cooperation Between Japanese Studies Libraries

Vom 14.-17. September 2016 fand in Bukarest die 27. Jahrestagung der European Association for Japanese Resource Specialists (EAJRS) mit dem Titel „International Cooperation Between Japanese Studies Libraries” statt. Die Konferenz wurde organisiert durch das Japanese Language and Literature Department der Universität Bukarest. Die stattliche Halle der Zentralen Universitätsbibliothek  „Carol I“ bot einen idealen Rahmen für die Veranstaltung. Die meisten der rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Gäste aus Japan, gefolgt von VertreterInnen aus den USA, Frankreich, Rumänien und Großbritannien. Darüber hinaus waren durch SprecherInnen aus Belgien, Bulgarien, Canada, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Litauen,  den Niederlanden, Norwegen, Slovenien, Tschechien und Russland zahlreiche weitere Nationen vertreten.

 

 

In der Zentralen Universitätsbibliothek „Carol I“

In der Zentralen Universitätsbibliothek „Carol I“

Aufgrund des Konferenzortes gab es einen Schwerpunkt bei Vorträgen zu Materialien, Bibliotheken oder Sammlungen in osteuropäischen Ländern. Die Gastgeberinnen präsentierten in drei Beiträgen Informationen zu rumänisch-japanischen lexikographischen Ressourcen, zu literarischen Übersetzungen aus dem Japanischen ins Rumänische während der kommunistischen Periode 1960-1989 und zu selbst entwickelten Sprachlehrbüchern für den Japanischunterricht. Des Weiteren wurden die noch „jungen“ Bibliotheken der Japanologien der Sofia Universität „Hl. Kliment Ohridski“ (Bulgarien), der Vytautas Magnus Universität in Kaunas (Litauen) und der Masaryk Universität in Brünn (Tschechien) vorgestellt. Zwei KollegInnen vom Institute of Oriental Manuscripts (IOM) der Russischen Akademie der Wissenschaften berichteten in ihren Vorträgen zum einen von der Sachalin-Sammlung im Besitz des IOM, die japanische und chinesische Bücher umfasst, welche nach der Abtretung Sachalins an Russland Ende des 2. Weltkriegs nach Leningrad gebracht worden waren; zum anderen wurde vorgestellt, dass während der Edo-Zeit neben der bekannten „südlichen“ Route via Nagasaki auch eine „nördliche“ Route nach Russland existierte, über die zahlreiche japanische Werke ihren Weg ins Ausland gefunden haben.

 

Nach einem Kurzbericht zum Stand von CrossAsia vermittelte die Fachreferentin für Japan, Ursula Flache, in ihrem Vortrag ihre Eindrücke vom „Training for Japanese Studies Librarians Outside of Japan“ der National Diet Library (NDL), an welchem sie im Januar 2016 teilgenommen hatte.

 

Die EAJRS Conservation/Preservation Working Group berichtete von ihrem 2015/2016 durchgeführten Projekt zum „Conservation Assessment“ von Beständen in ausgewählten Bibliotheken, darunter auch die der Ostasienabteilung der SBB. Der Bericht zu diesem Projekt ist auf der Homepage der Working Group einsehbar.

 

Resource Providers Workshop

Resource Providers Workshop

Beim alljährlichen „Resource Providers Workshop“ präsentierten sich zahlreiche Datenbankanbieter, Buchändler und Verlage, aber auch wissenschaftliche Einrichtungen wie das International Research Center for Japanese Studies (Nichibunken), der Japan Center for Asian Historical Records (JACAR) und das National Museum of Japanese History (Rekihaku), die umfangreiche Internetpräsenzen mit japanologischen Online-Angeboten im Open Access anbieten.

 

 

In der General Assembly wurden u.a. die Digitalen Sammlungen der National Diet Library (Tôkyô) thematisiert, zu denen der Zugang vom Ausland her leider nur in eingeschränktem Maße möglich ist. Es wurde beschlossen eine konzertierte und abgestimmte Brief-Aktion der japanologischen und bibliothekarischen Vereinigungen in Amerika und Europa zu organisieren, um eine Verbesserung der Zugriffsmöglichkeiten zu erwirken.

 

Innerhalb des Rahmenprogramms der Tagung besuchten die TeilnehmerInnen eine kleine Ausstellung von kuchi-e (Holzschnittdrucke, die ursprünglich als ausklappbare Frontispize in Romanen oder Literaturzeitschriften enthalten waren) sowie eine umfangreiche Präsentation der ukiyo-e Sammlung der Bibliothek der Rumänischen Akademie der Wissenschaften.

Ukiyo-e Präsentation

Ukiyo-e Präsentation

Kuchi-e Ausstellung

Kuchi-e Ausstellung

Transliterationen, Transkriptionen oder bibliothekarische Umschriften …

… sorgen dafür, dass nichtlateinische Schriften z.B. in Bibliothekskatalogen gesucht und gefunden werden können. Alle hoffen dabei, dass die Umschriften international vereinbart und universell anwendbar sind. Dem ist nicht immer so. Am Beispiel der Katalogisierung mongolischer Titel erprobt die Staatsbibliothek zu Berlin, wie eine zeitgemäße Umschrift angewendet werden kann und zugleich die nicht standardisierte, aber ansonsten gut bekannte Umschrift nach Poppe bei einer Suche gefunden wird. Lesen Sie mehr dazu im Blog https://blog.crossasia.org/die-suche-nach-m…nen-romanization/ und testen und nutzen Sie jetzt das Resultat im OPAC der Ostasienabteilung (http://crossasia.stabikat.de)!