Ergebnisse zur Evaluation des CrossAsia Classrooms

Im Wintersemester 2021/2022 haben wir Sie, die Teilnehmer:innen der freien Webinare, die im CrossAsia Classroom angeboten wurden, gebeten diese zu evaluieren. Durch diese Evaluierung wollten wir feststellen, wie zufrieden Sie mit unserem Schulungsangebot sind, welche Inhalte für Sie besonders nützlich sind und was wir für Sie verbessern können.

Bevor wir Ihnen unsere Ergebnisse vorstellen, möchten wir uns bei Ihnen für Ihr Feedback ganz herzlich bedanken. Jeder ausgefüllte Fragebogen und jeder Kommentar hat uns geholfen zu verstehen, wie die Webinare Sie bei Ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit unterstützen!

Im letzten Wintersemester haben wir insgesamt 20 Schulungen angeboten, davon zwei allgemeine Einführungen, sieben Schulungen mit japanologischen Inhalten, vier mit sinologischen Schwerpunkt und jeweils zwei mit zentralasiatischen, südostasiatischen und koreanischen Inhalten. Auf diese Veranstaltungen verteilten sich insgesamt 162 Teilnehmer:innen, von denen insgesamt 78 den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben. Im folgenden Beitrag handelt es sich um die Auswertung Ihrer Antworten.

Struktur der Teilnehmer:innen

Zuerst möchten wir darauf eingehen, was Sie uns über sich verraten haben.

Die Mehrzahl der Antwortenden waren Studierende (67%), gefolgt von Doktorand:innen (13%), Bibliotheksbeschäftigten (9%)  und Promovierten Wissenschaftler:innen (6%). Es nahmen keine Professor:innen teil.

Graphik 1: Tätigkeit der Befragten

Es ist wenig überraschend, dass China und Japan die beiden Regionen sind, die die meisten Interessierten angezogen hat. Das zeigt sich gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen bei der Frage nach den Regionen, in denen die fachlichen Interessen der Teilnehmenden verortet sind und auch in der Regionenzuordnung der angebotenen Webinare.

Graphik 2: Verteilung auf die Regionen

Graphik 3 Aufteilung auf Schulungen

 

Für uns sehr spannend waren außerdem Ihre Antworten darauf, wie Sie auf unsere Webinare aufmerksam geworden sind. Dadurch können wir erkennen, ob wir Sie auf den bisher genutzten Kommunikationswegen erreichen.

Graphik 4 Informationen zur Schulung

 

Einige von Ihnen haben hier Gebrauch von der Kommentarfunktion gemacht und uns mitgeteilt, dass Sie über die J-Studien auf die jeweiligen Veranstaltungen aufmerksam geworden sind. Es freut uns sehr, dass unsere Informationen Sie auf diesem Wege erreichen.

Evaluierung der Schulungsinhalte

Um zu verstehen, wie Sie die Schulungsinhalte wahrnehmen, wurden drei Fragen gestellt. In der ersten wollten wir wissen, inwiefern die Schulungsinhalte den Ankündigungen im CrossAsia Classroom entsprachen. 97% der Evaluationsteilnehmer:innen sind der Meinung, dass die sie mit den letztendlich vermittelten Inhalten übereinstimmen.

Graphik 5 Inhalte entsprachen Ankündigungen

 

Darüber hinaus wollten wir wissen, ob die vermittelten Inhalte für sie verständlich dargestellt wurden. Auch hier äußerten sich die Evaluationsteilnehmer:innen sehr positiv.

Graphik 6 Verständlichkeit der Schulungen

 

Die dritte, und vielleicht wichtigste Frage, war die nach der Nützlichkeit der Schulungsinhalte. Hier stimmten über 83% zu, dass die angesprochenen Themen für sie und ihre wissenschaftliche Arbeit nützlich sind.

Graphik 7 Nützlichkeit der Inhalte

 

Fehlerbetrachtung und Fazit

Die Evaluation hat eine klassische „Survivorship Bias“ der besagt, dass nur die Meinungen von Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, berücksichtigt wurden. Eine weitere Ungenauigkeit kommt durch die  ungleichmäßigen Verteilung der Evaluationsteilnehmer:innen auf die einzelnen Schulungen. Um eine Anonymisierung der Teilnehmenden zu gewährleisten, wurde bei weniger als fünf Webinarbesucher:innen in der Regel vom Teilen der Umfrage abgesehen.

Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse aussagekräftig. Sie zeigen eine große Zufriedenheit mit unseren angebotenen Inhalten und darüber hinaus erreichen wir Sie auf den bisher genutzten Wegen. Wir werden deshalb weiterhin freie Webinare für CrossAsia und die einzelnen Regionen anbieten und das Angebot noch weiter anpassen.

Wir freuen uns schon sehr auf ein Wiedersehen in unseren Webinaren im kommenden Sommersemester 2022. Mehr dazu rechtzeitig vor Semesterbeginn!

Umfrage von Adam Matthew Digital

In CrossAsia haben unsere registrierten Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu mittlerweile 13 Datenbanken von Adam Matthew Digital, wie z.B. Foreign Office files for China, 1919 – 1980, Foreign Office files for Japan, 1919-1952, Foreign Office Files for South East Asia 1963-1980, Socialism on film und anderen mehr. Sie finden die Datenbanken, indem Sie auf der Datenbankenseite von CrossAsia in den Suchschlitz “Adam Matthew” eingeben. Der Anbieter möchte die Suchfunktion in seinen Datenbanken verbessern und bittet Sie dabei um Unterstützung. Sie sind eingeladen, sich an einer kurzen Umfrage, die nicht mehr als 5 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen wird, zu beteiligen. Ihr Feedback soll in direkt in die Optimierung der Suche einfließen. Die Umfrage ist bis zum 20.12.2021 aktiv.

 

 

 

Survey on Research Conditions in China-related Sciences in Europe: Results

The 23rd Conference of the European Association for Chinese Studies (EACS) took place August 24 – 27, 2021. It was hosted as an online conference by the East Asian Institute at Leipzig University.

During the preparation of and while accompanying the conference, CrossAsia had called for your participation in investigating the research conditions in China-related sciences in Europe.

We would like to take this opportunity to sincerely thank you for your participation in the survey, the aim of which was to better understand the needs and wishes within the research community and to learn more about the conditions and requirements in the China-related sciences in Europe.

Together with European partner libraries, we would like to contribute to sustainably improving the conditions for Asia-related research in Europe by building a European knowledge- and licensing-network. Therefore, we wanted to find answers to questions regarding the prioritisation of different types of resources, ­the understanding of the process of licensing e-media, the spread and utilisation of methods in Digital Humanities (DH), as well as the international networking of scholars and the resulting synergies when accessing resources.

These answers will be given below.

Characterisation of the Participants

A total of 630 persons participated in the 23rd EACS. We received 132 complete and correctly filled-in questionnaires. Of these, only questionnaires from people who are presently associated with a European research institution were evaluated.

Scholars from 24 European countries took part in the survey, the majority of which are working in Germany (29%), followed by United Kingdom and Italy (12, % each). The remaining countries score under 5% each.

In Germany, the Fachinformationsdienst Asien (FID Asien, i.e., Special Subject Information Service Asia) and the online-platform CrossAsia provide a well-groomed range of materials to supply researchers with resources on Asia-sciences, especially, the China-related ones.

It is against this background, and in view of the comparatively high number of people working in Germany who participated in the survey, that a certain imbalance in the answers will very likely be introduced into the considerations following below.

Ill. 1. Survey participants according to country.

 

The clear majority of participants (98%) is active at an academic institution. The majority (90%) of these, again, at a university or college. Generally, these places do grant access to a library in order to provide the required resources.

Ill. 2. Institutional affiliation of the persons interviewed.

Unsurprisingly, more than 97% of the interviewed identified Mainland China as the core of their research interests; beyond that, over 21% named Taiwan. As a rule, littoral states of China are not taken into consideration in research. Individual researchers, however, are working on topics that also relate to Japan, South Korea, Mongolia, Russia, South East Asia and, to a lesser degree, South Asia.

Ill. 3. Visual display of the main research regions (up to three entries per person allowed).

Regarding the thematic orientation of the research contents, it is obvious that classical, text-oriented, themes were the strongest group (36%) of answers of the interviewed persons from all European states participating. The feedback from Russia was an exception. Here, all participants indicated that history was not among their main interests.

Another strong research area is literature/philology (25%). Smaller areas of research are history of art, linguistics, philosophy, political science, religious science and, sociology (ca. 10% each).

Only a few researchers (>5%) study anthropology, archaeology/pre- and early history, economics, education/educational sciences, human geography, law, library and information sciences, and media/information/communication sciences. The evaluation results show that the “traditional” fields of China-related sciences are still a the majority. But smaller, or newer, scholarly fields are also present. The heterogeneity of European China-related research mirrors the answers of the participants in the survey.

Access to Resources

The survey intended to provide an overview of the access options to information resources in European China-related research.

Central in this context is the question of the meaning, the relevance, of different types of sources. The survey differentiates between print- and online-resources. Here, all resources are labelled e-resources only when they exist as sources and special subject information available online, in all different kinds, e.g., e-books, digital journals, licensed databases, or Open Access materials.

Ill. 4. Importance of print resources for participants.

Ill. 5. Importance of e-resources for participants.

The majority of participants in this survey (89%) rated e-resources as more important than printed materials. This shows that access to electronic resources has become essential for successful research. Looking at the German participants only, this impression gets marginally stronger (ca. 95% of the German participants consider e-resources essential). Nevertheless, printed media also maintain a strong position: 87% of the participants consider them essential or, still essential, respectively.

Ill. 6. Usage of different types of material (up to three entries per person allowed).

These types of material reflect the interviewees’ research interests which are predominantly historical or, philological/linguistical.

Access to E-Resources

Besides the confirmed need for e-resources, their availability and accessibility are of central concern for China-related research in Europe.

Ill. 7. Access to databases via respective institution.

The diagram shows clearly that the majority of the participants still lack access to the databases needed for their research. Scholars working at German institutions responded markedly more positive to this question. More than 74% confirmed to have access to needed materials. In the optional commentary section, respondents often referred to CrossAsia.

In order to offer access to e-resources, they usually have to be licensed first. The questionnaire shows that the whole process of licensing for science is still rather intransparent. To begin with, only about 17% of the interviewees do not know for sure who may suggest resources for licensing at their institutes. Furthermore, over 31% do not know who at their institutions is involved in the process of evaluating new resources. More than 33% are unable to name the person(s) which ultimately decide on the licensing of e-resources.

Given the urgent necessity to better integrate e-resources into the general supply of information, students and researchers should be more involved in the decision-making process.

Digital Humanities

In the field of DH, methods become usually applicable only when the required e-resources are available and data can be generated. Therefore, the availability of the respective online resources constitute a precondition for the straightforward implementation of DH-projects which need this kind of sources.

Ill. 8. Usage of DH-methods in research of respondents.

The increased importance of Digital Humanities in China-related research is also evident in the above illustration. It shows that nearly 50% of the respondents are employing DH-methods or are planning to do so. This positive general picture is evenly distributed over Europe.

Regarding the distribution of different tools, we get the following picture:

Ill. 9. Distribution of DH-tools used.

It comes to no surprise that two text-based methods (text and data mining [30%] and textual analysis [25%]) are mentioned most often, since the majority of the participants indicated a philological/historical research background. This is in contrast to the limited availability of the required data. 23% of the respondents stated that they do not have access to the respective materials.

Ill. 10. Access to licensed databases needed to conduct DH-projects.

Networking among researchers was another point of the survey. Its aim was to determine to what extend scholars who do not have access to important resources in their respective countries manage to get this access via an affiliation with international research projects.

Ill. 11. Percentage, participation of interviewees in international research groups.

In the present European context of China-related sciences, international research groups are still the exception. Only about 20% of the surveyed scholars presently take part in any of them. However, the fact that 45% of the respondents state that they plan to engage in an international research group shows their keen interest. Unfortunately, the cooperation in an international research project does not necessarily result in access to resources. Only 9% of the answers acknowledge access to the resources of the partner institutions, 21% do not have access.

Conclusion

China-related research in Europe is reflected in the survey as humanistically (geisteswissenschaftlich) dominated, with a focus on Mainland China. Access to resources, regardless whether in print or online, is considered as very important. At the same time, access, especially to online materials, is not granted everywhere. One reason for this might be a lack of knowledge surrounding the procedures of licensing.

If these were communicated better, researchers would be enabled to exert their influence in the right places by submitting their suggestions and wishes. One positive exception in Europe is the literature supply in Germany where significantly less researchers have grave problems with obtaining vital information.

It can be safely assumed that the main reason for this is the Special Subject Information Service Asia (FID) with its online offerings in CrossAsia which closely cooperates with the researchers in order to provide the required materials. The numerous mentioning in the survey’s commentaries may be taken as evidence and confirmation.

The results of the survey confirm the expectation that access to e-resources in Europe is still far from being homogeneous. There are big differences between individual countries regarding the provisioning of required materials, while the procedures of licensing individual databases are not transparent.

Today, individual scholars’ high degree of specialisation leads to a wide range of usage requirement and requests. In particular, with regard to the continuously increasing digitisation and the growing number of DH-projects, a united and coordinated approach should be able to more adequately live up to this kind of diversity. In order to facilitate access to electronic media, some things are indespensible: consultation with, and advice from, scholars and librarians in specialized libraries and information centres, the sharing of information surrounding the topic of licensing, and the exchange of experience reports.

Long-term international cooperation and reliable coordination of diverse partners could be and, in our opinion, are, instrumental in improving access conditions for the European research community in general.

The FID Asia considers this its duty. Together with you, we would like to take on this challenge.

Umfrage zu den Forschungsbedingungen in den chinabezogenen Wissenschaften in Europa

Liebe Nutzerinnen und Nutzer von CrossAsia,

vom 24.08. bis zum 27.08. wird die 23. Konferenz der European Association for Chinese Studies (EACS) stattfinden. Sie wird durch das Ostasiatische Institut der Universität Leipzig als Online-Konferenz organisiert.

CrossAsia wird mit einem virtuellen Stand auf der Konferenz vertreten sein, an dem wir die Konferenzteilnehmer einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen. Matthias Kaun, Leiter der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, wird am Donnerstag, den 26.08., um 18:00 Uhr den Vortrag: “CrossAsia – a German National Infrastructure for Asian Studies – Current Situation and European Perspective” halten. Er thematisiert eine Bibliotheks- und Informationsinfrastruktur, die ihre Aufgaben neu überdenkt, um asienbezogene Wissenschaft und Forschung in einer immer stärker globalisierten und digital vernetzten Welt zu unterstützen. Er wird auch aufzeigen, wie CrossAsia versucht, den Zugang zu Sammlungen – unabhängig von ihrer physischen Form und/oder Nutzungseinschränkungen aufgrund von Lizenzbeschränkungen – so zu organisieren, dass die Materialien auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sind, wo immer dies möglich ist. Zugleich sollen einige Ideen vorgestellt werden, wie die Zugangssituation für die europäische Forschungsgemeinschaft auf Grundlage internationaler Zusammenarbeit und zuverlässiger Koordination zwischen Partnern und Netzwerken verbessert werden könnte. Angesichts der vielfältigen Anwendungsfälle und Nutzungsszenarien, insbesondere im Kontext elektronischer und digital verfügbarer Texte und Quellen sowie im Kontext der Digital Humanities, erscheint ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen vielversprechend.

Mit dem Ziel, die Bedürfnisse und Wünsche der Forschergemeinschaft besser zu verstehen und mehr über die Bedingungen und Anforderungen in den chinabezogenen Wissenschaften in Europa zu erfahren, haben wir eine Umfrage erarbeitet. Gemeinsam mit europäischen Partnerbibliotheken möchten wir dazu beitragen, die Bedingungen für die Asienforschung in Europa durch den Aufbau eines europäischen Wissens- und Lizenzierungsnetzwerks nachhaltig zu verbessern. Wie die EACS-Mitglieder sind auch Sie, die Nutzerinnen und Nutzer von CrossAsia, herzlich dazu eingeladen, an dieser kurzen Umfrage (für die Beantwortung der Fragen braucht es  ca. 5-10 Minuten) teilzunehmen und uns zu helfen, relevante Informationen für dieses Vorhaben zu sammeln. Für alle Hinweise Ihrerseits zu diesem Thema sind wir Ihnen sehr dankbar.

Die Umfrage wird von heute an bis zum 03.09.2021 zugänglich sein. Über die Ergebnisse  werden wir an dieser Stelle nach der EACS Konferenz berichten.

 

 

 

 

 

Ergebnisse der Umfrage zu Forschungsdaten in den asienbezogenen Wissenschaften

Im Frühjahr haben wir Sie als FID Asien gemeinsam mit den Fachgesellschaften (DGA, DMG, DVCS, GJF, VfK, VSJF) zu Forschungsdaten in den asienbezogenen Wissenschaften befragt. Ziel der Umfrage war, zu ermitteln, wie Sie im Forschungsprozess mit ihren asienbezogenen Daten umgehen, welche Erfahrungen und Meinungen Sie zur Recherche und Nachnutzung sowie Erstellung und Bereitstellung von Forschungsdaten haben und welche Unterstützungsangebote Sie bereits erhalten, bzw. welche Sie sich seitens des FID Asien wünschen.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich für Ihre rege Beteiligung und die vielfältigen, äußerst hilfreichen Hinweise danken, die Sie uns gegeben haben. Die Beteiligung an der Umfrage und die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass Forschungsdaten und der Umgang mit diesen auch in den asienbezogenen Wissenschaften bereits wichtige Themen sind, aber es auch noch einigen Erklärungs- und Diskussionsbedarf gibt. Mit diesem Beitrag möchten wir über eine Auswertung der Ergebnisse hinaus versuchen, die Diskussion weiter anzuregen und zugleich in einigen Bereichen vielleicht etwas mehr Klarheit schaffen.

Im Folgenden finden Sie eine Auswertung der Umfrage mit den wichtigsten Ergebnissen und Grafiken sowie mit Erläuterungen; eine vollständige Aufführung aller Tabellen und Grafiken finden Sie zum Download anbei.

 

 

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Research data survey – Newsletter 18

Survey on research data in Asia related studies

Dear Asian studies researcher,
Dear CrossAsia user,

The current newsletter is all about research data. Research data is becoming increasingly important due to the digital change in scientific research and the use of computer-based methods. This applies not only to the humanities, cultural and social sciences in general, but also to Asian studies, where comparatively little has been done so far in contrast to other disciplines. In the debate on digital research data there are three important aspects to be mentioned:

  • The principle for good scientific practice and making the research basis comprehensible.
  • Research data as citable data publications that can not only serve as a basis for the research question and the context in which they were created, but are also available for a wide variety of alternative usages.
  • The presentation of the research data that can be used with digital tools and can, for example, generate further, probably unforeseen findings by “improving the use” of the data, e.g. via visualisations and statistical methods.

In addition, the discussion about digital research data also concerns several legal, ethical and organisational aspects, such as allowing other researchers to re-use the data, obtaining e.g. study participants’ consent to the subsequent use of the data, and the protection of personal rights and other sensitive data.

The topic of research data, including how to deal with it, is on the agenda of scientific committees and research foundations. For example, the German Research Foundation (DFG) calls on researchers, when submitting their project proposal, to include a concept for how to deal with research data in the respective project.

The Specialised Information Service Asia (FID Asia) project, which receives substantial financial support from the DFG, has the aim to support the specialised community researching on Asia in managing research data and to initiate a debate on the subject within the research community. We also take into account the National Research Data Infrastructure (NFDI), which is currently being established. We would like to ask the Asian studies community to draw attention to the needs and special features of research data so that we can help communicate these, so that these will be taken into account in the development of the infrastructural and technical framework of the NFDI.

In order to initiate this dialogue, FID Asia, together with the research associations (DGA, DMG, DVCS, GJF, VfK, VSJF), would like to learn from your expertise. We would like to know what you do with your data in the research process, what experiences and opinions you have regarding re-use as well as the creation and provision of research data.

We would be very glad if you would take a moment to complete this survey. To answer the survey will take about 20 minutes. We will publish the results of the survey in the CrossAsia Blog if there is sufficient participation.

The survey is open until: 8 April 2019

Further interesting and new developments from CrossAsia (only in German)

Recently licensed databases and trials (only in German)

Thank you very much for your support.

Your FID Asia team

Umfrage zur Literaturversorgung im Bereich Asien

Der FID Asien – CrossAsia wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in dem Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ gefördert. Die DFG evaluiert derzeit dieses Förderprogramm und bittet alle Nutzerinnen und Nutzer der CrossAsia-Angebote im Rahmen einer Umfrage um ihre Unterstützung.

Ein Hinweis in eigener Sache: Wir von CrossAsia werden die Ergebnisse bzw. die Auswertung dieser Umfrage nicht erhalten! Sollte diese Umfrage für Sie Anlass sein, uns etwas zu unseren Angeboten und Services mitzuteilen, so kontaktieren Sie uns doch bitte über Email oder nutzen bitte das CrossAsia-Forum.

  • Literaturversorgung im Bereich Asien

    Wie gestaltet sich die Versorgung mit wissenschaftlicher Literatur in Ihrem Tätigkeitsbereich? Welche Medientypen spielen in Ihrer Arbeit eine wichtige Rolle? Haben Sie Zugang zu den für Sie relevanten Forschungsinformationen, die Sie für Ihre wissenschaftliche Arbeit benötigen? Was würden Sie noch brauchen?

    Im Auftrag der DFG evaluiert die Prognos AG das Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ (FID). Als Teil der Evaluation führt die Prognos AG eine Umfrage von (potentiellen) Nutzer/-innen der Fachinformationsdienste durch.

    Sie beschäftigen sich mit Forschung oder nutzen für andere Zwecke wissenschaftliche Literatur und forschungsrelevante Informationen? Dann laden wir Sie ein, an der Befragung teilzunehmen. Mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage helfen Sie uns, Fragen zu der Literaturversorgung in Ihrem Bereich und weitere Fragen zu beantworten. Die Umfrage auszufüllen, dauert etwa 10 Minuten.

    Hier geht es zur Umfrage: www.prognos.com/FID/Nutzer/CrossAsia/Portal

 

 

Nutzerumfrage

Zu Beginn dieses Jahres hatten wir Sie ja gebeten, an unserer Umfrage teilzunehmen und darin auch versprochen, eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse im Newsletter bekannt zu machen. Ziel der Umfrage war es, herauszufinden, inwieweit unsere Angebote – Datenbankenportal, Newsletter, CrossAsia-Campus, Blauer Leihverkehr – bei Ihnen bekannt sind und wie, bzw. warum sie vielleicht nicht genutzt werden. Darüber hinaus wollten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Wünsche an uns heranzutragen, Hinweise zur Verbesserung unserer Angebote zu machen, oder uns ganz allgemein ein Feedback zu unserer Arbeit zu geben.

Ganz herzlichen Dank an alle, die sich die Zeit genommen haben, an der Umfrage teilzunehmen. Insgesamt haben 202 Personen teilgenommen, 167 haben die Umfrage abgeschlossen. Von diesen 167 Personen waren 101 Studierende (BA 27, MA 24, Magister 27), 23 Doktorandinnen / Doktoranden, 49 Lehrende und 17 Privatpersonen.

Hier nun einige Ergebnisse und Zahlen:

Als zentrales Angebot von CrossAsia gilt weiterhin das umfangreiche Angebot an lizenzpflichtigen Datenbanken. 90% der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer kennen das Angebot der lizenzpflichtigen Datenbanken in CrossAsia und über zwei Drittel davon nutzen die Datenbanken einmal pro Woche oder häufiger. Bislang weniger bekannt ist die virtuelle Forschungsumgebung CrossAsia-Campus, die Netzspeicherplatz für Dateien bereitstellt, die entweder CrossAsia intern öffentlich zugänglich gemacht werden sollen oder nur vom Nutzer selbst bzw. einer geschlossenen Gruppe eingesehen werden können. Nur 20% der Befragten kennen dieses Angebot, noch weniger nutzen es tatsächlich.

Im Newsletter Nr. 2 finden Sie eine ausführlichere Vorstellung des Campus.

Auch wenn die Zugriffsstatistik unserer Webseite andere Zahlen nennt, so haben nur knapp 30% der Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer angegeben, den Fachinformationsführer Online Guide East Asia (OGEA) zu kennen. Wiederum nur die Hälfte davon gibt an, ihn mit einer monatlichen bzw. halbjährlichen Regelmäßigkeit zu nutzen.

Mit rd. 12.000 Seitenaufrufen durch Browser im März und April 2013 und etwas über 8.000 im Mai, gehört die OGEA Suche eigentlich zu einer der meistgenutzten Seiten des CrossAsia-Angebots. Unter dem Link crossasia.org/ogea/ogeasearch.html finden Sie die Suchmaske der sachlich erschlossenen und kommentierten Link-Sammlung OGEA. Im Gegensatz zu den freien Suchmaschinen im Netz bietet OGEA eine von Fachwissenschaftlern getroffene Auswahl an für die Ostasienwissenschaften relevanten Internetressourcen. OGEA bietet sozusagen einen Blick auf das Internet durch einen „Ostasien-Filter“ und ermöglicht so eine gezieltere Suche.

Unter den Umfrageteilnehmern etwas besser bekannt ist der „Blaue Leihverkehr“ (BL), der Sonderleihverkehr für originalsprachige Literatur zwischen der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek und den einzelnen ostasienwissenschaftlichen Instituten. Er wird von knapp der Hälfte der Befragten genutzt, wobei von diesen gut ein Drittel ihn mehrmals im Jahr oder sogar monatlich in Anspruch nimmt. Wie bei OGEA, fallen auch hier die tatsächlichen Zahlen deutlich positiver aus. Mit Stichtag 10. Juni 2013 wurden bereits 1.202 Leihvorgänge von uns bearbeitet. Mit der Bereitstellungsdauer der Literatur sind die Antwortenden überwiegend zufrieden.

Da aber doch einige unserer CrossAsia-Nutzer den „Blauer Leihverkehr“ (BL) noch nicht zu kennen scheinen, hier noch einmal kurz, wie er funkioniert und für wen und was er gedacht ist:
Zur Nutzung berechtigt sind alle Angehörigen eines asienwissenschaftlichen Instituts, also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende, Promoventen etc. Vorbedingung: das Institut muss außerhalb von Berlin sein und es muss mit uns einen Vertrag über den BL geschlossen haben. Die Nutzung des BL ist von einer CrossAsia-Registrierung unabhängig. Entleihbar über diesen Weg ist zudem nur originalsprachige Literatur, also japanisch, chinesisch, koreanisch, mongolisch, tibetisch etc. Verschickt werden sowohl Bücher, als auch Aufsätze in Kopie. Die Leihdauer ist großzügig bemessen (für gewöhnlich ein Jahr), außer bei Sonderbeständen, wie z.B. Lesesaalbestand. Ausleihe und Rückgabe erfolgt stets über Ihr Institut. Die Bestellung kann direkt aus dem Ostasien-OPAC der Staatsbibliothek heraus erfolgen . Klicken Sie beim gewünschten Titel einfach auf den Link „Blauer Leihverkehr“.

 

OPAC mit Bestell-Link für den Blauen Leihverkehr

 

Wie gesagt, ist ein CrossAsia Account nicht für die Nutzung des BL notwendig. Wenn Sie Ihre Bestellung aber absetzen, während Sie bei CrossAsia eingeloggt sind, sind im Bestellformular bereits Ihre Institutsadresse und Name ausgefüllt. Im anderen Fall müssen Sie die Daten noch auswählen bzw. per Hand nachtragen.

Finden Sie einen gesuchten Buchtitel oder Aufsatz nicht bei uns, dann können Sie ihn über das Online-Formular trotzdem bestellen. Sollten wir den gewünschten Titel tatsächlich nicht haben, betrachten wir Ihre Bestellung als Anschaffungsvorschlag/Nutzerwunsch mit Vormerkung und versuchen, den Titel für Sie zu beschaffen. Wegen des Versands aus Asien dauert Ihre Bestellung dann aber etwas länger und kann schon mal ca. zwei Monate betragen. Nach Eintreffen des Titels bei uns werden die Bücher dann direkt an Ihr Institut weiterverschickt.

Wichtig für uns zu erfahren war in der Umfrage auch, wie die Angebote von CrossAsia in den Unterricht eingebunden werden, bzw. wie an den einzelnen Instituten die Weitergabe von Informationen zu CrossAsia an die Studierenden erfolgt und ob wir hier Unterstützung leisten können oder sollten. Unter den befragten Lehrenden kennt mehr als die Hälfte unser Angebot der kostenlosen CrossAsia-Schulung vor Ort und nimmt dieses Angebot auch gerne wahr. Über 80% gaben an, CrossAsia im Unterricht selbst bzw. für dessen Vorbereitung zu nutzen. In Hilfsmittelkursen wird auf unsere Angebote hingewiesen und die Studierenden werden dazu angehalten, bei der Recherche für Hausarbeiten und Referate auch die Ressourcen von CrossAsia zu benutzen und auch in den Beständen zu recherchieren, die ihnen über den BL zur Verfügung steht.

Für BA-Studierende ist die Sprachhürde für die Nutzung vieler in CrossAsia angebotenen Ressourcen jedoch noch recht hoch und das Angebot wird u.U. erst im Rahmen ihrer Abschlussarbeit relevant.

Viele von Ihnen haben die Gelegenheit der Umfrage genutzt, um Wünsche zu neuen Inhalten zu äußern oder technische Probleme anzusprechen. Einige Ihrer Anregungen haben wir schon aufgenommen. Seit Ende Mai gehört deshalb z.B. das Project MUSE zum Angebot von CrossAsia. Eine Kurzinfo zu Project MUSE finden Sie weiter unten in diesem Newsletters. Ebenfalls in diesem Newsletter finden Sie eine Beschreibung unserer neuen CrossAsia-Suche. Diese implementiert nun einen von Ihnen (und uns) lange gehegten Wunsch, nämlich das gleichzeitige Suchen von Lang- und Kurzzeichen, bzw. der japanischen und chinesischen Varianten bestimmter Schriftzeichen (CJK-Mapping).

Nicht zuletzt freuen wir uns, dass zwei Dritteln der Befragten unser Newsletter bekannt ist und mehr als die Hälfte von Ihnen die darin behandelten Themen als „hilfreich“ bis „sehr hilfreich“ bezeichnen. Das bestärkt uns darin, auch weiterhin Themen aus unserer Arbeit, die für Sie interessant oder relevant sein könnten, zusammenzustellen und als Newsletter anzubieten. Gern nehmen wir auch für den Newsletter Vorschläge und Anregungen zu Themen entgegen.

Auch wenn die Umfrage jetzt abgeschlossen ist, so nehmen wir natürlich zu jeder Zeit weitere Anregungen, Vorschläge, Wünsche oder Kritik zu unseren Angeboten und Services entgegen. Schreiben Sie uns einfach. Sie erreichen uns unter x-asia(at)sbb-berlin.spk.berlin.