Job Opening – Bibliothekar:in mit koreanischen Sprachkenntnissen gesucht

Liebe Nutzer:innen, liebe Kolleg:innen,

die Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin sucht eine:n Bibliothekar:in mit koreanischen Sprachkenntnissen!

Ausführliche Informationen zum Stellenangebot finden Sie hier.

Bitte leiten Sie diese Information gern an potentiell Interessierte weiter. Vielen Dank!

Ihr CrossAsia-Team

 

 

 

 

 

 

Job Opening – Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Korea-Bezug gesucht

Liebe Nutzer:innen, liebe Kolleg:innen,

die Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Bereich Korea und für CrossAsia!

Ausführliche Informationen zum Stellenangebot finden Sie hier.

Bitte leiten Sie diese Information gern an potentiell Interessierte weiter. Vielen Dank!

Ihr CrossAsia-Team

 

Dear users, Dear colleagues,

The East Asia Department of the Staatsbibliothek zu Berlin seeks an academic research librarian for the Korean collection and CrossAsia.

For details and further information please click here.

Please share this information with anyone who might be interested in this offer. Many thanks!

Your CrossAsia Team

 

 

 

 

 

Job Opening – Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in gesucht

Dear users, Dear colleagues,

The East Asia Department of the Staatsbibliothek zu Berlin seeks an academic research librarian for the Chinese collection and CrossAsia. For details and further information please visit:

https://www.preussischer-kulturbesitz.de/stellenanzeige/artikel/2022/04/20/research-assistant-research-librarian.html

Please share this information with anyone who might be interested in this offer. Many thanks!

Your CrossAsia Team

 

Liebe Nutzerinnen und Nutzer, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Bereich China und für CrossAsia. Ausführliche Informationen zum Stellenangebot finden Sie hier: https://www.preussischer-kulturbesitz.de/stellenanzeige/artikel/2022/04/20/wissenschaftliche-r-mitarbeiter-in-1.html

Bitte leiten Sie diese Information gern an potentiell Interessierte weiter. Vielen Dank!

Ihr CrossAsia-Team

 

 

 

 

 

Ausschnitt, Einband des „Fremdenführer durch das Kriegsgefangenenlager Bando, Japan“ (Signatur B-04)

Bandō-Sammlung des DIJ nun in Berlin

Ende 2021 kam die so genannte Bandō-Sammlung des Deutschen Instituts für Japanstudien (DIJ, Tokyo) als Depositum in die Betreuung durch die Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin-PK (SBB-PK). Während des ersten Weltkriegs gerieten nach der Kapitulation von Tsingtau (i.e. Qingdao) im November 1914 rund 4700 Deutsche und Österreich-Ungarn in japanische Kriegsgefangenschaft. Sie wurden zunächst in zwölf eher provisorisch eingerichteten Gefangenenlagern untergebracht, die über ganz Japan verteilt waren und teils aus ehemaligen Tempeln, Teehäusern und öffentlichen Gebäuden bestanden. Der Krieg zog sich jedoch länger hin als zunächst erwartet. Überdies wurde die zum Teil unzureichende Unterbringung bei Inspektionen, welche die Schutzmächte Deutschlands veranlassten, kritisiert. Letztlich kam es zur Errichtung neuer Barackenlager, in welche die Gefangenen größtenteils verlegt wurden. Mit ca. 1000 Personen war das Lager Bandō (Präfektur Tokushima) eines der größten Sammellager. Unter der Leitung des sehr human eingestellten Lagerkommandanten MATSUE Toyohisa konnte sich die Eigeninitiative der Kriegsgefangenen voll entfalten. Von Vorteil war hierbei, dass die wenigsten von ihnen Berufssoldaten waren, sondern sich als Reservisten oder Freiwillige für den Dienst gemeldet hatten und somit über die unterschiedlichsten Fachkenntnisse verfügten.

Werbung der Geba auf der Rückseite des „Führer durch die Ausstellung für Bildkunst und Handfertigkeit, Kriegsgefangenenlager Bando, 1918“ (Signatur B 01)

Werbung der Geba auf der Rückseite des „Führer durch die Ausstellung für Bildkunst und Handfertigkeit, Kriegsgefangenenlager Bando, 1918“ (Signatur B 01)

Mit Sport, Gemüseanbau und allerlei Gewerben – von der Lagerbäckerei Geba über Warmbadeanstalten bis hin zum Fotoatelier – wurde versucht, die langen Stunden der Gefangenschaft sinnvoll zu füllen. Darüber hinaus engagierten sich zahlreiche der Insassen bei kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten, Theaterstücken, Unterrichts- und Vortragsreihen. Eine Druckerei entstand ebenfalls, wodurch die Aktivitäten der Gefangenen in den erhaltenen Lagerdrucken sehr gut dokumentiert sind. Die Bandō-Sammlung war ehemals 1998 vom DIJ erworben und 2004/2005 durch zwei Schenkungen ergänzt worden. Sie umfasst neben den beiden Zeitungen, dem „Täglichen Telegrammdienst Bando“ und „Die Baracke“, monographische Werke, Vortragstexte, Landkarten, Theater- und Konzertprogramme, Fotoaufnahmen sowie einige Stücke der Kriegsgefangenenpost. Des Weiteren werden zusätzlich Fotos, drei Fotoalben, weitere Gefangenenpost und eine Reihe Druckerzeugnisse unter der Bezeichnung „Bandō-Sammlung“ subsummiert, die eigentlich in anderen Kriegsgefangenenlagern wie beispielsweise Marugame und Kurume entstanden sind.

Als ein Beitrag des DIJ zur Initiative „Deutschland in Japan 2005/2006“ wurde so gut wie die komplette Bandō-Sammlung digitalisiert und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf der auf Deutsch und Japanisch angelegten Webseite findet sich neben einem Katalog, der zahlreiche Titel bis auf Inhaltsebene erschließt, eine virtuelle Ausstellung, in welcher das Lagerleben unter anderem unter den Aspekten Verpflegung, Theater, Austausch zwischen Deutschen und Japanern sowie durch einen virtuellen Lagerrundgang beleuchtet wird. Perspektivisch sollen diese Inhalte auf Webseiten der SBB-PK umziehen und ein Portal zu Materialien, die mit den japanischen Kriegsgefangenenlagern von 1914-1920 in Verbindung stehen, geschaffen werden. Eine professionelle Neudigitalisierung der Sammlung befindet sich ebenfalls in Vorbereitung

Ursprünglich verfügte die SBB-PK über eine sehr umfängliche Sammlung an Lagerdrucken aus Bandō, welche jedoch im Zweiten Weltkrieg teilweise verloren ging. Trotz einiger Dopplungen bildet das Depositum des DIJ insofern eine höchst erfreuliche Erweiterung zu den Titeln, die sich noch im Bestand der SBB-PK befinden. Einige dieser Werke wurden vor einigen Jahren für die Europeana Collections 1914-1918, die dem Ersten Weltkrieg gewidmet ist, bereits digitalisiert wie beispielsweise der „Fremdenführer durch das Kriegsgefangenenlager Bando, Japan“, der im August 1918 angefertigt wurde, als rund 90 Gefangene aus dem Lager Kurume nach Bandō verlegt wurden. Aus jenem Lager Kurume stammt auch ein Konvolut von 39 Veranstaltungsprogrammen, welches 2013 von der SBB-PK erworben werden konnte und ebenfalls bereits in digitaler Form zugänglich ist.

„Hauptstraße“ im Lager Bandō (Signatur H 57-01)

„Hauptstraße“ im Lager Bandō (Signatur H 57-01)

Stipendienprogramm für geflüchtete Forscher:innen aus der Ukraine

(See Englisch version below)

Auch wir bei CrossAsia #standwithukraine

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat ihr Stipendienprogramm um 20 zusätzliche Plätze für geflüchtete ukrainische (russische/belarussische) Wissenschaftler*innen und Bibliothekar*innen erweitert. Das beantragte Projekt soll in einem sinnvollen Zusammenhang zu der Sammlung, den Beständen oder Forschungsschwerpunkten der jeweiligen Einrichtung der SPK stehen.

Somit sind die Stipendien auch offen für Bewerber:innen, die sich mit den Beständen unserer Ostasienabteilung oder digitalen Bibliotheksanwendungen beschäftigen wollen. Eine Auswahl unserer großen Sammlung findet sich z.B. unter den Themenportalen und den digitalisierten Sammlungen auf unserer CrossAsia-Homepage.

Allgemeine Informationen und den Antragsvordruck für eine Bewerbung bei der Staatsbibliothek zu Berlin PK finden Sie auf den Stipendienseiten unserer Homepage, die komplett auch auf Englisch zur Verfügung stehen.

 


Also we at CrossAsia #standwithukraine

The Prussian Cultural Heritage Foundation (SPK) has extended its scholarship programme by 20 additional places for refugee Ukrainian (Russian/Belarusian) scholars and librarians. The project applied for should have a meaningful connection to the collection, holdings or research focus of the respective SPK institution.

Thus, the scholarships are also open to applicants who are interested to work with the collection of our East Asia Department or digital library applications. A selection of our large collection can be found under the thematic portals and the digitized collections on our CrossAsia homepage.

Further information on the scholarship program can be found on the research grant website of the Staatsbibliothek zu Berlin, which is also available in English.

CrossAsia Newsletter Nr. 25 – Tibet-Portal, Tutorials, Umfrageergebnisse

Liebe CrossAsia Nutzer:innen,

wie gerne hätten wir uns zum Jahresende in einer allgemein entspannteren Situation bei Ihnen zurückgemeldet – doch leider sind auch wir immer noch nicht im normalen Bibliotheksbetrieb, und wie Sie alle, müssen auch wir unter erschwerten Bedingungen arbeiten. Wir geben weiterhin unser Bestes. Gerade vor Ort, in der Bibliothek, sind unsere Kolleginnen und Kollegen zusätzlich damit beschäftigt, die ständig wechselnden Verordnungen in einem reduzierten Notbetrieb für diejenigen praktikabel umzusetzen, die die Bibliothek aufsuchen und in ihr arbeiten möchten.

In der Ostasienabteilung sehen wir uns, gerade jetzt, als überregionaler Informationsversorger und Betreiber von CrossAsia deshalb umso mehr in der Pflicht, die zuverlässige Bereitstellung und den Zugang zu Forschungsmaterial für Sie zu gewährleisten und unsere Angebote – wo möglich – weiter auszubauen. Nach wie vor stellen wir Ihnen für die Ausleihe von gedruckten Medien unter „CrossAsia Get It“ den Blauen Leihverkehr zur Verfügung; und auf lizenzierte elektronische Ressourcen können Sie in der Übersicht der Datenbanken in CrossAsia zugreifen. Durch den regen Austausch mit Ihnen erfahren wir über das Forum und das x-asia Postfach zeitnah von Problemen mit den Datenbanken und anderen Anforderungen von Ihrer Seite. Das ist für uns sehr wichtig und wir möchten Ihnen herzlich dafür danken und Sie ermuntern, uns mit Fragen und Problemen weiterhin über diese Kanäle zu kontaktieren.

An dieser Stelle möchten wir auch unseren Kollegen in der IT-Abteilung der Staatsbibliothek, die unser wachsendes digitales Angebot betreuen und im Hintergrund unser „Sicherheitsnetz“ sind, wenn mal etwas klemmen sollte, ganz ausdrücklich unseren herzlichen Dank aussprechen. Ohne sie wäre CrossAsia in dieser Form nicht möglich.

Im Folgenden finden Sie zusammengefasst zum Nachlesen die wichtigsten Neuigkeiten der letzten Monate im Überblick:

Classroom

  • Die aktuellen Classroom-Schulungen für das jeweils aktuelle Semester finden Sie im Blog bzw. im Classroom angekündigt.  Die Schulungen im Classroom, die für Januar/Februar 2022 noch für das Wintersemester 2021/22 geplant sind, werden aktualisiert und zwischen Weihnachten und Neujahr veröffentlicht.
  • Auch die Schulungs-Veranstaltungen im Sommersemester 2022 werden rechtzeitig vor Beginn des neuen Semesters bekanntgegeben. Auf unmittelbar bevorstehende Schulungen weisen wir jeweils einen Tag vorher zusätzlich in unserem „CrossAsia Twitter“ hin.

Neu lizenzierte Datenbanken und aktuelle Testzugänge

  • Testzugang für die E-Book Plattform KinoDen – Kinokuniya Digital Library

Bis einschließlich Januar 2022 können wir Ihnen den Testzugang zu der japanischen E-Book-Plattform KinoDen – Kinokuniya Digital Library anbieten. KinoDen funktioniert als eine Aggregator-Plattform für die E-Books von über 130 japanischen Verlagen, mit einem Bestand von momentan etwas mehr als 40.000 Titeln im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Qualität der Bücher reicht vom retrospektiv gescannten Buch bis zu echten Volltexten. KinoDen funktioniert auf mobilen Endgeräten mit Chrome, Edge, Firefox oder Safari. Das Angebot ist ein Testzugang im doppelten Sinne … Feedback!? Wie immer, dringend erwünscht.

Bis Ende Februar 2022 können wir unseren registrierten Nutzerinnen und Nutzern die Datenbank 中國地方歷史文獻數據庫 The Database of Chinese Historical Local Archives im Testzugang anbieten. Sie enthält im Rahmen von Feldstudien gewonnene Manuskripte aus 浙江, 安徽, 福建, 江西 und 湖北 und umfaßt diverse Materialkategorien.

Der Anbieter Airiti ermöglicht für die taiwanischen akademischen Journals, Qualifikationsarbeiten, Konferenzbeiträgen sowie die Zeitschriften des National Palace Museum nun auch die Recherche in den Volltexten. Als neue Auswahlmöglichkeit für den „Standard“ sowie den „Advanced“ Suchschlitz ist nach „Bibliography“ (die Suche in den Metadaten) und „Publications“ (der spezifischeren Suche nach Titeln von Zeitschriften etc.) nun auch die Auswahl „Fulltext“ (bzw.  全文檢索 in der chinesischen Oberfläche) hinzugekommen.

  • Drei weitere Pakete von CNKI in der CrossAsia Suche

Der Direktzugriff auf drei Reihen des CNKI-Universums mit 2,5 Mio. Titeln über die CrossAsia Suche (Chinese Master Theses & Dissertations sowie Conference Proceedings für den Zeitraum 2000-2019 bzw. Artikel der Monographic Series für den Zeitraum 2013-2019). Die Aktualisierung der Daten erfolgt jährlich.

Themenportal

… beherbergt eine der größten Tibetica-Sammlungen im deutschsprachigen Raum. Sie setzt sich aus modernen Erwerbungen mit derzeit etwa 17.800 Titeln und einem umfangreichen vormodernen Bestand von etwa 6.700 Signaturen zusammen. Hinter diesen Zahlen verbergen sich die verschiedensten Medien. Von Handschriften und Blockdrucken bis hin zu Monographien, Zeitschriften und Zeitungen.

CrossAsia-ePublishing

CrossAsia-eBooks ist ein im Rahmen des FID Asien von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderter Service der Staatsbibliothek zu Berlin.

… A Complete Translation of the Lintai gushi (canben) 麟台故事 (殘本) by Cheng Ju 程俱 (1078-1144) lautet der Titel der Publikation von Johannes L. Kurz.

Auf unserer CrossAsia-eBooks Plattform stehen Ihnen das Gesamt-PDF und Einzelkapitel zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die parallel erschienene Softcover-Ausgabe gibt es im stationären Buchhandel und Online-Buchhändler.

Alle bis Winter 2021 geplanten Titel finden Sie in unserer aktuellen Verlagsvorschau.
Nähere Informationen zum Publizieren bei CrossAsia e-Books und zu rechtlichen Fragen finden Sie unter der Rubrik „Publizieren“ auf unserer Verlagsseite. Gerne können Sie auch direkt mit uns Kontakt aufnehmen.

  • Japan’s Contemporary Media Culture

 Japan's Contemporary Media Culture between Local and Global

Japan’s Contemporary Media Culture between Local and Global: Content, Practice and Theory / ed. by Martin Roth, Hiroshi Yoshida and Martin Picard.
Heidelberg: CrossAsia-eBook, 2021. https://doi.org/10.11588/xabooks.971

Dieser Sammelband bietet ein breites Spektrum an Untersuchungen zur zeitgenössischen Medienkultur Japans und verortet populäre Medieninhalte und die damit verbundenen Praktiken und Theorien im komplexen Wechselspiel zwischen Lokalem und Globalem. Die Kapitel lenken die Aufmerksamkeit auf mehrere prominente Phänomene, schlagen neue Ansätze für die Erforschung von Medien und Medienkulturen vor, und betonen die Bedeutung der Positionalität in diesem Kontext. Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Reihe von Doktorandenworkshops, die zwischen 2017 und 2019 in Kyoto und Leipzig stattfanden, und setzt die dort begonnenen Diskussionen fort.

Sowohl das Buch als auch die einzelnen Beiträge stehen im Open Access auf unserer Website zum Download bereit.

Weitere Neuigkeiten aus CrossAsia

  • Neue CrossAsia Tutorials online

Während der Sommermonate sind weitere Informationsmaterialien und neue PPT-Einführungen zu unseren didaktischen Handreichungen hinzugekommen und online abrufbar. Auf dem Youtube-Kanal der Staatsbibliothek veröffentlicht und auf den entsprechenden Seiten von CrossAsia eingebunden finden Sie nun auch kleine Tutorials.

Ein Beispiel für ein eingebundenes Tutorial sehen sie an der rechten Seite. Untertitel in Deutsch und Englisch.

  • Informationsmaterialien

Für die chinesischsprachigen Regionen sind drei Kurzeinführungen als PDF hinzugekommen:

Kurzeinführung: 中華再造善本: China Rare Book Reprinted Collection (PDF)

Kurzeinführung: Scripta Sinica (PDF)

Kurzeinführung: 中国经济社会发展统计数据库 China Statistical Yearbooks Database (PDF)

Im letzten Newsletter haben wir Sie zur Teilnahme an der „Umfrage zu den Forschungsbedingungen in den chinabezogenen Wissenschaften in Europa“ eingeladen, deren Ergebnisse wir im Oktober veröffentlichten. Für alle, die es noch nicht gesehen haben, hier noch einmal der Link zur Auswertung, verbunden mit unserem herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an der Umfrage, deren Ziel es war, die Bedürfnisse und Wünsche der Forschergemeinschaft besser zu verstehen, und mehr über die Bedingungen und Anforderungen in den chinabezogenen Wissenschaften in Europa zu erfahren.

Die Schenkung erfolgte durch die Consten-Biographin Doris Götting, und umfaßt diverse weitere Nachlassteile von Hermann Consten. Zu den bereits in der Ostasienabteilung befindlichen Sammlungsteilen, wie beispielsweise dem nun kompletten Zettelkasten Constens, gehören auch die in den Digitalisierten Sammlungen präsentierten Mongolischen Landkarten.

Die Typographia Sinica von Andreas Müller (um 1630-1694), ein Objekt aus den Anfängen der Kurfürstlichen Bibliothek, das neben Kostbarkeit und Rarität das Interesse des Kurfürsten für die Künste und Wissenschaften sowie sein intellektuelles Umfeld illustrieren sollte, hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt.

  • Neue CrossAsia-Plakate

Ende November war es soweit: unsere neuen CrossAsia-Plakate, samt Notizblöcken und Kladden, kamen frisch aus der Druckerei. Schon bald sollten sie auch in Ihren Seminaren und Instituten auftauchen. Einen ersten Eindruck sehen Sie hier und hier.

Vorträge

  • Gastvortrag

Alíz Horváth, PhD, die diesjährige Stipendiatin des Japan-Referats der Ostasienabteilung hielt zum Abschluß ihres Aufenthaltes einen Online-Vortrag zum Thema „Analog and Digital Approaches to East Asian Intellectual Historiography.“

  • Vorträge / Konferenzteilnahmen unserer Kolleginnen und Kollegen in der Ostasienabteilung

Dr. Martina Siebert (China-Referat, CrossAsia) und Dr. Hou-Ieong (Brent) (CrossAsia)

August 2021, Panel Organisator und eigene Vorträge: New Forms of Textuality and Metadata – Producing and Analysing Digital Objects in Sinology. EACS 2021, Universität Leipzig (virtuell, 24.-28. Aug. 2021)

Dr. Felix Siegmund (Korea-Referat)

September 2021, Vortrag, “Military geography and gun usage instructions in 17th cent. Chosôn Korea,” im Workshop Beyond the Military Revolution Debate and Geographic Determinism? The Multifarious Reception of the Harquebus. Universitat Autònoma de Barcelona (virtuell, 23.-24. Sep. 2021).

Oktober 2021, Vortrag, “Assessment and Evaluation of Military Skill and Knowledge in Chosôn Korea,” im Workshop Beyond the State Examinations: Evaluation of Knowledge in Premodern Korea. FU Berlin (20.-23. Okt. 2021).

Teilnahme an der 2. Jahreskonferenz des European Network of Korean Resource Specialists (ENKRS). KU Leuven (virtuell, 4.-5. Nov. 2021).

Antje Ziemer

Teilnahme an der Jahrestagung der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft am 30. Oktober 2021 in Berlin.

Dr. Ursula Flache (Japan-Referat) und Christian Dunkel (Japan-Referat)

Bei den virtuell durchgeführten Mitgliederversammlungen der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) und der Gesellschaft für Japanforschung (GJF) am 20. bzw. 27. November 2021 berichteten Ursula Flache und Christian Dunkel zum Stand der Dinge beim FID Asien und gaben einen Ausblick auf die Pläne in der kommenden Projektphase.

Dr. Ursula Flache (Japan-Referat)

Am 8. Dezember 2021 stellte Ursula Flache bei einer Online-Fortbildung für die Mitglieder der Japan Association for Private University Libraries (JASPUL) die Staatsbibliothek zu Berlin – PK sowie die Services des FID Asien mit seiner Plattform CrossAsia vor.

Für Eilige, in twitteriger Kürze

 

Für 2022 wünschen wir Ihnen alles Gute und erfolgreiche Studien! Wir freuen uns, wenn Sie unsere Angebote weiterhin wahrnehmen, und wir uns auch in diesem Jahr und dem kommenden Semester bei der einen oder anderen Schulung (wieder)sehen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr CrossAsia Team

 

Snow, Jin Shisheng, 1930s, courtesy of the estate of Jin Shisheng

Vortragsankündigung: Qiuzi Guo: The Shadow of Trees: Photography and Visual Realism in Early Twentieth-Century China

Am 22. November 2021 um 16:00 Uhr findet der Vortrag von Qiuzi Guo im Rahmen des 4A Lab Seminar statt. Ihr Thema sind die Anfänge der Photographie in China, durchgeführt von Chinesen. Sie wird zeigen, inwiefern diese mit der bisherigen „kolonialen“ Art der Photographie brachen und welchen Einfluss dies auf die Darstellung von Natur hatte. Weitere Informationen finden Sie hier.

Qiuzi Guo ist Postdoctoral Fellow im interdisziplinären Programm des KHI. Sie promovierte 2019 im Fach Ostasiatische Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg mit der Dissertation “When Kodak Came to China: Photography, Amateurs, and Visual Modernity, 1900-1937.” Darin untersucht sie, wie frühe chinesische Amateurphotographen zum Wachstum der chinesischen visuellen Moderne beitrugen, indem sie die Bildsprache der euro-amerikanischen Künstler an die chinesischen künstlerischen Ausdrucksformen anpassten.

Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zur Teilnahme notwendig ist.

Das 4A Laboratory ist ein Forschungs- und Fellowship-Programm in Kooperation des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (KHI) – Max-Planck-Institut und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihren Museen und wissenschaftlichen Einrichtungen, in Partnerschaft mit der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Forum Transregionale Studien zu den Themen „Art Histories, Archaeologies, Anthropologies, Aesthetics“ („4A“). Mehr Informationen zu den derzeitigen Programmen finden Sie hier.

CrossAsia Newsletter Nr. 24 – EACS, Global Times, Bhadrakarātrī-sūtra und mehr

Liebe CrossAsia Nutzer:innen,

nach wie vor beeinträchtigt die Covid-19 Pandemie unseren gewohnten Betrieb als Bibliothek, überregionalen Informationsversorger und Betreiber von CrossAsia. Wir versuchen trotzdem weiterhin, Sie mit den von Ihnen benötigten Materialien zu versorgen: Für die Ausleihe von gedruckten Medien steht Ihnen der Blaue Leihverkehr zur Verfügung, auf elektronische Ressourcen können Sie in der Übersicht der Datenbanken in CrossAsia zugreifen.

Vielleicht haben Sie bereits bemerkt, dass wir die Layout-Struktur auf der CrossAsia Webseite ein wenig verändert haben: Seit Sommer 2021 bieten wir auch einen regionenspezifischen Zugang zu unseren Angeboten an. Wir versuchen damit, die wichtigsten Angebote zu den von uns betreuten Regionen (chinesischer Sprach- und Kulturraum, Zentralasien, Japan, Korea, Südostasien und Südasien) über eine zusätzliche Einstiegsmöglichkeit kenntlicher zu bündeln. Wir hoffen, dass diese Erweiterung der CrossAsia Webseite Sie in Ihrer Arbeit unterstützt und Zugänge vereinfacht.

Die 23. EACS-Konferenz der European Association for Chinese Studies steht bevor und wird in diesem Jahr virtuell von der Universität Leipzig veranstaltet. Der FID Asien und CrossAsia werden mit einem virtuellen Stand dabei sein. Martina Siebert und Brent Ho werden in dem Panel New Forms of Textuality and Metadata, am 26.08.2021 von 9.00 bis 10.45 Uhr in zwei Beiträgen neue Möglichkeiten digitaler Forschungsmethoden vorstellen.

CrossAsia versucht seit Jahren, den Zugang zu Sammlungen so zu organisieren, dass die Materialien auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sind, wo immer dies möglich ist. Im Beitrag von Matthias Kaun am 26.08.2021 um 18:00 Uhr „CrossAsia – a German National Infrastructure for Asian Studies – Current Situation and European Perspective“ werden Ideen vorgestellt, wie die Zugangssituation auch für die europäische Forschungsgemeinschaft auf Grundlage internationaler Zusammenarbeit und zuverlässiger Koordination zwischen Partnern und Netzwerken verbessert werden könnte. Im Kontext elektronischer und digital verfügbarer Texte und Quellen sowie der Digital Humanities deutet vieles auf zunehmende Zusammenarbeit und Koordination.

Um mehr über die Bedingungen vernetzter Forschung zu erfahren und um zu erkennen, wo und wie Infrastrukturen wie CrossAsia die Zugangssituation zu Medien unterstützen können, bitten wir um Ihre Mithilfe und Teilnahme an unserer Online-Umfrage, die wir im Rahmen der EACS durchführen.

Vom 24.-28. August findet die 16. International Conference of the European Association for Japanese Studies als Online-Konferenz statt. Am 25.08. von 10.15 bis 11.45 wird Christian Dunkel am Panel LitPre16 The concept of copyright in early-modern Japan mit dem Vortrag „Quarrelling over a few sketches – The dispute over publishing Bunpô soga“ teilnehmen.

Die diesjährige Jahrestagung der European Association for Japanese Resource Specialists (EAJRS) findet unter dem Thema „ Materiality and virtuality in Japanese studies resources“ vom 15.-18. September 2021 statt. Gewählt wurde das hybride Format aus Vorträgen vor Ort am Institute of Oriental Manuscripts of the Russian Academy of Sciences in Sankt Petersburg plus online Vorträge von Teilnehmer:innen aus Europa, Japan sowie den USA. Der Beitrag von Dr. Ursula Flache, Fachreferentin für Japan an der SBB-PK, ist betitelt „Shopping books in Edo – the Eulenburg expedition and the beginning of the Japanese collection of Staatsbibliothek zu Berlin-PK“.

 

Im Folgenden finden Sie zusammengefasst zum Nachlesen die wichtigsten Neuigkeiten der letzten Monate im Überblick:

Classroom

Neu lizenzierte Datenbanken und aktuelle Testzugänge

CrossAsia-ePublishing

CrossAsia-eBooks ist ein im Rahmen des FID Asien von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderter Service der UB Heidelberg und des Südasien-Instituts, in Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin.

Mit der Dissertation von Kathrin Holz stellen wir eine weitere Neuerscheinung auf unserer Open Access Publikationsplattform CrossAsia-eBooks vor, die als Band 27 der Serie Monographien zur indischen Archäologie, Kunst und Philologie erschienen ist, welche seit 1978 vom Stiftungsrat der Stiftung Ernst Waldschmidt in Berlin herausgegeben wird.

Diese Festschrift enthält deutsch- und englischsprachige Beiträge von Kollegen und Kolleginnen, Schülern und Schülerinnen sowie Weggefährten von Professor Klaus. Dazu zählen unter anderem Christoph Antweiler, Carmen Brandt, Reinhold Grünendahl, und Julia A.B. Hegewald.

Weitere Neuigkeiten aus CrossAsia

In diesem Kontext, und um mehr über die heutigen Bedürfnisse der Forschergemeinschaft und ihre Bedingungen und Anforderungen in den chinabezogenen Wissenschaften in Europa zu erfahren, haben wir eine Umfrage erarbeitet. Wir laden Sie ein, an dieser kurzen Umfrage (ca. 5-10 Minuten) teilzunehmen. Für alle Hinweise zu diesem Thema sind wir Ihnen sehr dankbar.

Die Umfrage wird bis zum 03.09.2021 zugänglich sein. Über die Ergebnisse werden wir an dieser Stelle berichten. Zur Online-Umfrage

CLARIAH-DE, der Zusammenschluss der geisteswissenschaftlichen digitalen Forschungsinfrastruktur-Verbünde CLARIN-D und DARIAH-DE, richtet Ende August einen zweitägigen virtuellen Workshop mit dem Titel „FAIRe Forschungsdaten step by step“ aus, der sich insbesondere an Forschende der Geisteswissenschaften und benachbarter Disziplinen richtet, die bisher wenig Erfahrung mit digitalen Forschungsmethoden und -angeboten gesammelt haben.

Die Registrierung ist bis 25.8.2021 möglich.

Wir freuen uns, wenn wir uns im Laufe des kommenden Semesters bei der einen oder anderen Schulung sehen.

Ihr CrossAsia Team

 

CrossAsia Newsletter Nr. 23 – Morohashi, Gale Datenbanken, ITR Explorer und mehr

Liebe CrossAsia Nutzer:innen,

das Sommersemester hat begonnen und damit bieten wir auch wieder offene Web-Seminare zu den Angeboten in CrossAsia an, zur Unterstützung von Forschung und Lehre. Sie finden das Schulungsprogramm im CrossAsia Classroom. Das Programm wird dort kontinuierlich ergänzt. Zugriffslinks werden online veröffentlicht, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über das asienbezogene Angebot hinaus sind Sie auch herzlich eingeladen, an den allgemeinen Schulungen der Staatsbibliothek zu Berlin teilzunehmen, mit Angeboten zur Recherche in den Katalogen der Staatsbibliothek, zum wissenschaftlichen Schreiben, aber auch mit spezifischen Angeboten für Promovierende. Das stets aktuelle Programm finden Sie im Veranstaltungskalender.

Neben dem Ausbau der Sammlung (s.u.) arbeiten wir insbesondere an der Verbesserung der Qualität des Zugriffs auf unsere Inhalte. Der ITR Explorer, der es ermöglicht Suchergebnisse auf Basis der Ressourcen im Integrierten Text-Repositorium (ITR) zu kombinieren und zu vergleichen und deren Überschneidungen bzw. die Verteilung über die Zeit zu visualisieren, hat einen Relaunch mit einer verbesserten Nutzer:innenführung sowie neuen Funktionalitäten erfahren. Neu ist beispielsweise die Möglichkeit, die Suchergebnissets auf Basis einzelner Ressourcen und damit freingranulariger zu erstellen. Was dies genau bedeutet können Sie in diesem Blogbeitrag lesen.

Wir freuen uns besonders, dass wir auf das Testangebot zum Morohashi, dem Dai kanwa jiten 大漢和辞典, ein so zahlreiches und durchaus positives Feedback erhalten haben. Vielen Dank dafür. Ihr Feedback zeigt, dass dieses Lexikon für die gesamten Ostasienwissenschaften von Bedeutung ist. Wir konnten das Testangebot für den Mai verlängern, ab Juni wird der Zugriff dann nahtlos über die von uns abgeschlossene dauerhafte Lizenz möglich sein.

Kürzlich konnten wir zahlreiche Datenbanken, die die Staatsbibliothek zu Berlin lizenziert hat, auch für CrossAsia Nutzer:innen öffnen. Sie haben neben der Serie „China and the Modern World“ nun auch Zugriff auf die Gale Reference Complete, auf zahlreiche Archive verschiedener Zeitungen und Zeitschriften wie Punch, die Picture Post, The Independent Historical Archive 1986-2016, The Telegraph, Daily Mail, Financial Times sowie auf einige weiteren Datenbanken. Die gesamte Liste finden Sie hier.

Der Zugriff ist für CrossAsia Nutzer:innen auch für eine Reihe von Nationallizenzen möglich, die zusammen mit der Datenbank Foreign Broadcast Information Service erworben wurden. Besonders interessant darunter sind für die Asien-bezogenen Wissenschaften sicherlich: American Proxy Wars-Korea, Vietnam: Global Perspectives, 1946-1975 und Propaganda & The Chinese Press: Global Perspectives, 1946-1996. Eine Liste aller verfügbaren Ressourcen finden Sie im StaBiKat, dem Onlinekatalog der Staatsbibliothek, unter diesem Link.

Im Folgenden finden Sie zusammengefasst zur Nachlesen die wichtigsten Neuigkeiten der letzten Monate des aktuellen Newsletters im Überblick:

CrossAsia Classroom

Neu lizenzierte Datenbanken und aktuelle Testzugänge

Themenportal

  • Die mongolische Sammlung an der Staatsbibliothek
    Das veröffentlichte CrossAsia-Themenportal stellt die Sammlung insgesamt sowie schlaglichtartig einige bedeutende Teilbereiche der vormodernen mongolischen Sammlung vor. Es soll zugleich zum Stöbern in unseren Beständen einladen.

CrossAsia-ePublishing

Weitere Neuigkeiten aus CrossAsia

Wir freuen uns, wenn wir uns im Laufe des Sommersemesters bei der einen oder anderen Schulung sehen.

Ihr CrossAsia Team

Neue Funktionen im CrossAsia ITR Explorer

Nachdem wir nun schon eine ganze Weile im Hintergrund an der Performance und einigen kleineren Details des ITR Explorers geschraubt und diese “stillschweigend” veröffentlicht haben, ist es nun an der Zeit, einige wichtige Neuerungen und Funktionen vorzustellen.

Der ITR Explorer erlaubt es, Suchergebnisse auf Basis der Ressourcen im CrossAsia Integrierten Text-Repositorium (CrossAsia ITR) zu kombinieren und zu vergleichen und deren Überschneidungen bzw. die Verteilung über die Zeit zu visualisieren. Damit der Einstieg in die Nutzung leichter wird, haben wir zum einen das Layout etwas klarer strukturiert. Die einzelnen “Schritte” sind als solche nun deutlicher hervorgehoben und mit jeweils eigenen kurzen Erläuterungen (i) versehen. Zum anderen ist ein weiterer wichtiger “Schritt” bzw. eine neue Funktion hinzugekommen: die Recherche kann jetzt auf eine oder eine Auswahl von Ressourcen fokussiert werden.

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